Es ist ein Wahnsinnsprojekt. Die Station F in Paris soll der größte Inkubator für Startups weltweit werden. Dafür wurde ein alter Bahnhof im 13. Arrondissement mit 250 Millionen Euro umgestaltet. Jetzt liegt es an jungen Gründern aus der ganzen Welt, dem Komplex unternehmerisches Leben einzuhauchen.

Neue Doku-Serie über Gründer in Paris

Was liegt näher, als die ersten Gehversuche der Gründer mit der Kamera zu begleiten? Auf ihrem Channel hat die Station F daher „Foundation” gelauncht, eine Doku-Serie über das Treiben unter den gläsernen Dächern der Station. Wir begleiten die Entrepreneure bei Investorengesprächen, endlosen Feedback-Runden und ganz einfach beim Rumblödeln. Julian von Torq Labs hingegen putzt sich aufgeregt noch schnell die Zähne, bevor er auf der Bühne pitchen darf.

An Ideen mangelt es nicht

Youssef von „Meet My Mama” versucht, älteren Frauen mit Migrationsgeschichte und ohne Job eine neue Einkommensquelle zu erschließen, indem er sie typische Gerichte aus ihrer Heimat für die zahlungskräftige Pariser Bohème kochen lässt. Man sieht: An Ideen mangelt es wahrlich nicht. „Foundation” wirft einen Blick auf die Realität der Pariser Startup-Szene abseits des Hypes und ist daher mehr als reine PR für das Modell Station F.

Station F als Gradmesser

Frankreichs Präsident Macron passt die Idee gut ins Konzept: Er will verstärkt Startups in das investorenscheue Land holen. Der Erfolg oder Misserfolg der Station F dürfte dafür ein echter Gradmesser werden.

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