Was ist Coolonga? Wie lange seid ihr auf dem Markt und was unterscheidet euch von ähnlichen Marken?

Dennis Fereira: Coolonga ist Deutschlands erste Bioerfrischungs-Getränkemarke mit einem klaren Fokus auf Kulturförderung. Das Gründerteam kommt selber aus dem Film- und Medienbiz. Unsere erste Sorte „Sauerkirsche-Heidelbeere“ enthält viel Koffein aus Guarana und Bio-Rohkoffein aus grünen Kaffeebohnen und ging Ende 2016 an den Start. Last but not least: Wir als Coopadoo UG verwenden als erstes „Food & Beverage“-Unternehmen überhaupt für unsere Getränke Bio-Manioksirup zur leichten Süßung und führen dabei unseren Getränken keine zusätzliche Fruktose zu.

Welche Sorten gibt es zum Probieren? Wie testet ihr die Geschmacksrichtung des Getränks und woher wisst ihr, ob es in Deutschland ankommt?

Dennis Fereira: Derzeit gibt es von uns die Sorte „Sauerkirsche Heidelbeere“. Die soll aber nicht bloß eine weitere Limo unter vielen sein. Klar war von Anfang an: Alle unsere Sorten, auch zukünftige, sollen wenig Zucker enthalten – weniger als 5g/100 ml –, zu hundert Prozent kontrolliert Bio sein und unsere Kunden mit außergewöhnlichen Geschmackskompositionen überraschen. Dabei legen wir besonderen Wert auf hochwertigste Zutaten, die wir u.a. von vielfach ausgezeichneten Biomanufakturen beziehen.

Neben unserer ersten Sorte sind weitere Sorten bereits in der Entwicklung, von denen wenigstens eine im Sommer 2018 an den Start gehen wird. Die ausgetüftelten Geschmackrichtungen lassen wir in zahlreichen Verköstigungen testen. Außerdem erfahren wir zusätzliches Feedback auf regelmäßigen Events.

Unterstützung beim Aufbau der Vertriebsstrukturen ist Voraussetzung, einen Fuß in den Getränkemarkt zu bekommen

In welchen Städten kann man Coolonga kaufen? Besteht die Möglichkeit es auch online zu bestellen?

Dennis Fereira: Zurzeit kann man Coolonga in Berlin, Leipzig, Hamburg und vereinzelt in weiteren kleinen Städten kaufen, unsere Bezugsquellen findet ihr unter www.coolonga.com. Spätestens im Sommer 2018 werdet ihr Coolonga dann auch online beziehen können.

Wie viele Flaschen verkauft ihr pro Jahr? Wie schwer ist es, als neues Getränk-Startup auf den deutschen Markt zu kommen?

Dennis Fereira: Bisher sind die Umsätze noch überschaubar, was aber mit einem unerwarteten Abfüllerwechsel in 2017 zusammenhing. Wir sind zuversichtlich, mit Coolonga in 2018 durchstarten zu können. Voraussetzung ist allerdings, dass man Unterstützung beim Aufbau solider Vertriebsstrukturen erfährt, um einen Fuß in den Getränkemarkt zu bekommen. Dies tangiert mitunter die Interessen etablierter Player, die nicht der Ansicht sind, dass der Markt groß genug für alle ist. Und dann gibt es wie überall Copycats, leider auch bei Marken aus dem Bio-Bereich, was wir bedauern. Das spornt uns aber nur noch mehr an.

Wie läuft die Produktion?

Dennis Fereira: Ganz „startup-like“: bei einem biozertifizierten Lohnabfüller, dem wir unsere Bio-Zutaten bereitstellen. Nach unserer Rezeptur wird Coolonga dort dann abgemischt und in Mehrweg-Glasflaschen abgefüllt.

Ihr legt einen großen Wert auf Kulturprojekte. Welche Projekte unterstützt ihr gerade?

Dennis Fereira: Ein Teil der Erlöse aus dem Verkauf von Coolonga fließt in Kulturprojekte. Wir wollen diesen Ansatz stetig ausbauen, müssen aber auch noch wachsen. Zurzeit unterstützen wir den Verein „Per Aspera e.V.” und das „Stummfilmkino Delphi” in Weißensee. Außerdem verkaufen wir auf Kultur-Events Cocktails und Longdrinks mit Coolonga und Bio-Spirituosen. Die Einnahmen werden dann komplett an das Kulturprojekt gespendet.

Ihr kommt aus dem Kultur- und Medienbereich. Wie kam die Idee zum Wechsel in Richtung Getränke?

Dennis Fereira: Kulturmenschen sind schon immer Genussmenschen gewesen und trinken natürlich nicht immer nur Kaffee oder Tee. Da lag es für uns einfach nahe, für lange Tage und Nächte eine Bio-Getränkemarke mit wenig Zucker zu entwickeln, die außerdem noch mit einem Teil ihrer Gewinne Kultur fördert. Unser Interesse an Kultur ist einfach ein Teil unserer DNA. Und das merken die Leute auch.

 


 

Coopadoo UG
Branche: Essen & Getränke
Beschreibung: Innovative Getränke und Lebensmittel mit einem kulturfördernden Mehrwert
Team: Dennis Ferreira (CEO), Inga Weyel (PPA)
Gründungsjahr: 2013
Mitarbeiter: 2
Investitionshöhe: 135.000 €
URL: coolonga.com
powered by heet.io

Dennis Fereira führt als CEO von Coopadoo zusammen mit Inga Weyel
Dennis Fereira leitet als CEO von Coopadoo zusammen mit Inga Weyel das Startup.

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