Der Markt der Startup-Investoren ist nicht gerade leicht zu verstehen. Von wem bekommen Startups Kapital? Welche Investoren bedienen welche Segmente und Investment-Phasen? An welchen Startup-Investor soll sich ein Gründer wenden? In einer Reihe an Kurzportraits stellt Berlin Valley die wichtigsten Startup-Fonds und die relevantesten Investoren in Deutschland vor. Diese Reihe wird in unregelmäßigen Abständen fortgesetzt.

Jan Schultze, Managing Partner bei Acton Capital Partners (Bild: Acton Capital)

Acton

Acton ist ein Wachstumsfonds und investiert in Internetunternehmen, primär in Startups, die sich an breite Kundengruppen richten, sowohl B2C als auch „B2 small B“. Die Unternehmen müssen von Anfang an ein umsatzgenerierendes und nachhaltiges Geschäftsmodell haben. Acton versteht sich nicht als Momentum-Investor, sondern interessiert sich für bereits bestehende Substanz.

Asgard Gründer Fabian Westerheide. (Foto: Kopf & Kragen)

Asgard Capital

Der Fonds investiert hauptsächlich in junge Firmen die künstliche Intelligenzen für B2B entwickeln, darunter Industrie, Defense, E-Commerce, Logistik oder Services. Dazu investiert Asgard bei Schnittmengen auch in Robotik, Drohnen, IoT und Virtual Reality in Kombination mit KI. Der regionale Schwerpunkt liegt auf Europa, Berlin und London bevorzugt. Opportunistisch investiert das Unternehmen auch in Asien und den USA. Sweet Spot sind Pre-Seed- und Seed-Runden ab 300.000 bis 1,5 Millionen Euro Gesamtrundengröße.

Das Astutia-Team: Investmentmanager Manuel Sprödhuber und CEO Benedict Rodenstock (Foto: Astutia Ventures GmbH)

Astutia Ventures

Der Fonds investiert in Gründer und junge Unternehmen mit skalierbarem Geschäftsmodell und einem E-Commerce-Schwerpunkt in der DACH-Region. Astutia realisiert üblicherweise Minderheitsbeteiligungen und investiert in der Startup- oder frühen Wachstumsphase. Das Unternehmen begleitet seine Teams durch mehrere Finanzierungsrunden, in der Regel über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren.

Das Atomico-Team besteht aus Entrepreneuren und Führungskräften aus den weltweit besten Technologie-Unternehmen (Foto: Atomico)

Atomico

Atomico investiert in disruptive Technologie-Unternehmen mit ambitionierten Gründern ab der Series A und darüber hinaus. Das erfahrene Team besteht aus Entrepreneuren und Führungskräften aus den weltweit besten Technologie-Unternehmen. Sie helfen den Portfolio-Firmen, ihr Geschäftsmodell zu skalieren und globale Marktführer zu werden.

Gründer von Berlin Ventures (v. l.): Jan Christoph Gras und Marek Bärlein (Foto: Berlin Ventures)

Berlin Ventures

Berlin Ventures investiert als Entrepreneur-getriebener Seed-Finanzierer in herausragende Teams mit einer disruptiven Idee. Der Investor versteht sich als „Hands on“-Partner auf Augenhöhe, der motivierten Teams als Komplementär mit der nötigen unternehmerischen Erfahrung und einem breiten Netzwerk zur Seite steht, um aus einer spannenden Idee eine international erfolgreiche Firma aufzubauen.

Die zwei von Blueyard: Jason Whitmire und Ciarán O’Leary

Blueyard Capital

Blueyard Capital will Gründer unterstützen, die Märkte, Fähigkeiten und Daten demokratisieren – keine Weiterentwicklungen, sondern fundamental neue Ansätze und Technologien, die globalen Netzwerk- oder Plattform-Charakter haben. Der Schwerpunkt des Fonds liegt auf Europa. Investiert werden zwischen 500.000 und fünf Millionen Dollar.

Btov: Florian Schweitzer beim Portfolio Day (Foto: Btov)

Btov Partners

Btov Partners ist ein Early-Stage-VC, der neben eigenen Fonds sich als das führende Privatinvestoren-Netzwerk Europas versteht. Während der Digital Tech Fund in digitale Geschäftsmodelle investiert, liegt der Fokus des Industrial Tech Fund auf Medtech, Cleantech, IoT und Industry-4.0-Themen. Die durchschnittliche Investmentgröße der initialen Fund-Investments beträgt 1,5 Millionen Euro. 80 Prozent der Funds werden in Europa investiert, die restlichen 20 Prozent global mit vertrauten lokalen Co-Investoren.

Daniel Höpfner, Building10, B10. Foto: Max Threlfall

Building 10

Der Startup-Investor Building10 ist ein Early-Stage-Fonds aus Berlin Kreuzberg mit Fokus auf B2B-Firmen, die das Potenzial zum Category Killer haben. Diese haben das Potenzial, ihre Marktnische zu dominieren und aus dieser heraus weiter erfolgreich zu wachsen. Daher ist unser Ziel vier Investments pro Jahr.

Capnamic Ventures

Capnamic richtet sich mit seinem Fonds an Märkte und Industrien, die von technologischen Innovationen und großem Wachstum gekennzeichnet sind. Kurz gesagt, Disrupter mit Fokus auf digitale Transformation. Investiert wird ab der A-Phase, aber auch teilweise in der Seed- und B-Phase. Die Investitionen betragen zwischen 0,5 bis drei Millionen Euro. Hinzukommen Reserven für Finanzierungen in Folgerunden.

Cavalry Ventures: Das Team auf dem Dach (Bild: Cavalry Ventures)

Cavalry Ventures

Cavalry Ventures ist ein unternehmerischer Fonds, der in Unternehmen investiert, bei denen Cavalry Mehrwerte liefern kann. Neben Kapital und aktiver Unterstützung im Fundraising gibt es beim Startup-Investor Cavalry aufgrund der Erfahrung und Expertise der Partner operative Mehrwerte in verschiedensten Bereichen.

Matthias Orlopp ist Geschäftsführer der Check24 Ventures GmbH (Foto: Check24 Ventures)

Check24 Ventures

Check24 Ventures ist die Venture Capital Gesellschaft der Check24 Gruppe und stellt jungen Unternehmen im Internetbereich Frühphasen- und Wachstumsfinanzierungen zur Verfügung. Darüber hinaus bietet sie Zugang zum Netzwerk der Check24-Gruppe, ihren Mitarbeitern und ihrem Know-how in den Bereichen IT, Produkt, Online- und Offline-Marketing.

Investiert in Startups: Daniel P. Glasner, Partner von Cherry Foto: Cherry Ventures

Cherry Ventures

Cherry Ventures ist ein Early-Stage-Investor, der typischerweise das erste institutionelle Geld in ein Unternehmen investiert. In der Seed-Runde werden in der Regel zwischen 500.000 und einer Million Euro investiert. Cherry Ventures investiert europaweit, mit einem Schwerpunkt in Berlin, und ausschließlich in Geschäftsmodelle, die sich an Konsumenten richten, sowie Marktplätze und SaaS-Unternehmen, die Leben und Arbeit von Konsumenten und kleinen/mittelständischen Unternehmen drastisch verbessern.

Das Team von Commerz Ventures (Foto: Commerz Ventures)

Commerz Ventures

Commerz Ventures investiert in Early- und Growth-Stage-Unternehmen in den Bereichen Financial Services und Versicherungen (A- bis C-Runden). Das Unternehmen investiert in Europa, Israel und den USA. Anfänglich investiert Commerz Ventures zwischen zwei und sechs Millionen Euro, typischerweise in Consortia mit anderen VCs. Pro Jahr geht der VC drei bis fünf neue Beteiligungen ein.

Creathor Venture Partner Cédric Köhler (Foto: Creathor Venture)

Creathor Venture

Der Investor investiert früh (Seed/Series A) in Startups aus den Bereichen Tech und Life Science und agiert fast immer als Lead- oder Co-Lead-Investor. Creathor Venture ist aber kein „Frühphasenfinanzierer“, der nach der Series A nicht mehr weiter finanziert, sondern kann ein Vielfaches des Erstrundeninvestments in den Folgerunden nachfinanzieren.

Christian Nagel - Earlybird Venture Capital

Earlybird Venture Capital

Earlybird versteht Venture Capital als ein Produkt für Unternehmer. Anders als die meisten Startup-Investoren vereint Earlybird im Team lt. eigener Aussage langjährige unternehmerische Erfahrung, operatives Knowhow und über Jahrzehnte lang gewachsene Angel- und VC-Expertise mit dem entsprechend großen Netzwerk. Inhaltlich fokussiert sich Earlybird auf europäische, innovative Geschäftsmodelle, die sehr stark technologiegetrieben sind und ein großes Problem lösen.

Luis Hanemann Eventures

Eventures

Der europäische Fonds von Eventures richtet sich an europäische Startups/Gründer. Der Fonds unterhält lokale Teams in USA, Brasilien, China und Japan. Schwerpunkt sind Unternehmen in der Series-A-Phase. Vereinzelt jedoch auch Seed-Investments.

German Startups Group: Chief Investment Officer Nikolas Samios und CEO Christoph Gerlinger Foto: German Startups Group)

German Startups Group

Als börsennotierter Venture-Capital-Investor möchte die German Startups Group eine Brücke zwischen der deutschen Startup-Szene und dem Kapitalmarkt schaffen, um einerseits dem Startup-Ökosystem Kapital aus einer neuen Quelle zur Verfügung zu stellen und andererseits Kapitalmarktinvestoren einen effizienten Zugang zur Assetklasse „Deutsche Startups“ zu bieten. Das Unternehmen sucht nach (Serial-)Entrepreneurs mit großen unternehmerischen Fähigkeiten, die ein hochskalierbares, innovatives Geschäftsmodell vorweisen können.

Das Hanse Ventures Management Team: Jochen Maaß (Gründer & CEO), Alexander Eulenburg, Tobias Seikel (Foto: Hanse Ventures)

Hanse Ventures

Das Unternehmen sieht sich eher als Company Builder und nicht als reiner Fonds beziehungsweise Investor. Hanse Ventures investiert möglichst früh als partnerschaftlicher Gründer in Konzepte im Bereich Online und Mobile. Thematische Schwerpunkte gibt es laut eigener Aussage nicht, die Investoren mögen aber „verschlafene, unübersichtliche Nischen, die im besten Falle noch nicht von der Effizienz des Internets berührt wurden“. Von anderen Playern grenzt sich Hanse Ventures mit seinem breiten Angebotsspektrum ab.

High-Tech Gründerfonds: Team um Geschäftsführer Michael Brandkamp (obere Reihe, 12. von rechts; Bild: HTGF)

High-Tech Gründerfonds

Der HTGF investiert in innovative Hightech-Startups mit neuartigen Geschäftskonzepten und unterstützt die Teams aktiv. Dazu bauen die Mitarbeiter systematisch Netzwerke zu Corporates, Investoren oder Experten auf und versuchen, die Erfahrung aus über 450 Startup-Beteiligungen für die Teams nutzbar zu machen. Ziel ist es, die Teams dabei zu unterstützen, dass Werte in den Hightech-Unternehmen entstehen, an denen der Fonds beteiligt wird und die Fondsinvestoren Rückflüsse erhalten. Außerdem trägt der HTGF dazu bei, den Seed-Markt, die Startup-Szene und das ganze Ecosystem nachhaltig zu beleben. Mittlerweile ist der HTGF Deutschlands aktivster und größter Frühphaseninvestor.

Investiert in Startups: Jan Borgstädt, Partner von Join Capital. Foto: Join Capital

Join Capital

Der Investor Join Capital investiert in B2B-Startups, die neue Enterprise-Technologien selbst entwickeln. Gesucht werden stark differenzierte Produkte auf Basis proprietärer Technologien, die digital distribuiert werden können. Join Capital investiert europaweit in Firmen, die ein marktreifes Produkt entwickelt haben, das bei ersten Kunden im Einsatz ist.

Seit dem Börsengang im Jahr 2000 Teil des Führungsteams: Matthias Hornberger, CFO von Kizoo. (Foto: Kizoo)

Kizoo

Kizoo hilft jungen Startup-Teams zu wachsen. Der Schwerpunkt liegt auf Seed- und Frühphasen-Finanzierungen von SaaS, Internet & Mobile Services und Rejuvenation Biotech in DACH-Raum. Die erste Finanzierung liegt üblicherweise bei plus/minus 500.000 Euro. Das Unternehmen hat keine Zielwerte, da es sich nicht als klassischen Fonds sieht. Aus der Erfahrung heraus fokussiert sich Kizoo stark auf das Produkt, die Positionierung und die Equity Story.

Friedrich A. Neuman Co-Founder Makers

Makers

Der operative Investor investiert in Startups im Seed-Bereich. Makers sieht sich aber nicht nur als Geldgeber, sondern auch als operativer Unterstützer. Die Experten aus den Bereichen Technologie & Produkt, Design, HR, PR & Kommunikation sowie Online-Marketing helfen ihren Investments – insbesondere in der Anfangsphase – beim Aufbau und der Skalierung. Da die Portfolio-Unternehmen im gleichen Haus angesiedelt sind, profitieren diese vom gegenseitigen Wissensaustausch mit anderen Gründern und Teams.

MIG-Team (v. l.): Axel Thierauf, Matthias Guth, Matthias Kromayer, Kristian Schmidt-Garve, Michael Motschmann, Jürgen Kosch (Bild: MIG AG)

MIG Verwaltungs AG

Die MIG AG investiert in Startup-Unternehmen wichtiger Hightech-Branchen: Biotechnologie, Medizintechnik, Material- und Umwelttechnologie, Informationstechnik und Automatisierungstechnik. Die Fonds bieten für Investoren die Chance, als Privatanleger frühzeitig direkt in Unternehmen zu investieren und somit nicht nur am wirtschaftlichen Erfolg von Zukunftstechnologien zu partizipieren, sondern auch den Mittelstand in Deutschland durch Investitionen in sinnvolle Entwicklungen zu stärken.

Mitgründer von Peppermint Venture Partners: Joachim Rautter und Klaus Stöckemann (Foto: PVP)

Peppermint Venture Partners

Ziel von Peppermint Venture Partners (PVP) ist es, in junge Unternehmen zu investieren, die innovative Lösungen für bestehende medizinische Probleme entwickeln und in den Markt einführen wollen. Über eine Kooperation mit der Charité hat PVP einen exzellenten Zugang zu einem einzigartigen Netzwerk an Ärzten und Meinungsbildern.

Ein internationales Team: Point Nine Capital (Foto: Point Nine Capital)

Point Nine Capital

Point Nine Capital fokussiert auf Startups in der Preseed-, Seed- und Series-A-Phase in Europa und Nordamerika, deren Business-Modell auf Software-as-a-Service (SaaS) oder einem Marktplatz- beziehungsweise Plattform-Modell basiert – vornehmlich im B2B-Bereich.  Das Unternehmen investiert pro Jahr in circa zwölf Unternehmen.

Investiert in Startups: Florian Heinemann, Partner von Project A Ventures (Foto: Saskia Uppenkamp)

Project A Ventures

Der Frühphasen-Fonds Project A Ventures investiert in Startups in der Seed-, Early- Stage- und Series-A-Phase und konzentriert sich primär auf europäische Startups mit Sitz in Deutschland, den Niederlanden, UK und Skandinavien. Das Initialinvestment liegt in der Regel zwischen 500.000 und vier Millionen Euro.

Samuli Siren ist Managing Director bei Redstone. (Foto: Redstone)

Redstone

Den Kern von Redstones Geschäftsmodell ist VC-as-a-Service. Der Investor arbeitet mit den Venture-Funds verschiedener Konzerne als Limited Partners und sourct und unterstützt deren Investments durch langjährige Erfahrung als Gründer und Investor. Für Startups ist Redstone dabei Investor wie andere VCs, mit normalen VC-Terms, ohne spezielle Sonderrechte, und mit operativer Unterstützung. 

Rheingau Founders

Rheingau Founders beschreibt sich als einen professionellen Co-Founder: Operativ erfahren, auf Augenhöhe mit dem Gründerteam und finanziell so ausgestattet, dass man über mehrere Runden hinweg nachfinanzieren kann. Im Gegensatz zu klassischen VCs ist der Investor sehr selektiv und startet nur zwei bis drei neue Firmen pro Jahr. Diese werden zunächst mit 250.000 Euro Startkapital ausgestattet, wobei pro Venture 2,5 Millionen Euro für zukünftige Finanzierungsrunden zur Seite gelegt werden.

Ringier Digital Ventures

Ringier Digital Ventures will die Welt des Venture Capitals mit den Vorteilen und Möglichkeiten eines gut diversifizierten, internationalen Medienunternehmens verknüpfen. Das Unternehmen sieht sich nicht als strategischen Investor, sondern als reinen Venture Investor ohne Sonderrechte für das Mutterhaus Ringier.

Team von Saarbrücker21: Philipp Kreibohm (Home24), David Khalil (Edarling), Robert Maier (Ladenzeile.de), Lukas Brosseder (Edarling), Johannes Schaback (Ladenzeile.de), Just Beyer, Johannes Kreibohm (Lineavi), Oliver Roskopf (Lineavi), Eric Ebert (Wando), Markus Winter (Internetstores)

Saarbrücker 21

Saarbruecker21 ist eine Runde aus Freunden und Unternehmern, die gemeinsam als Business Angels investieren. Der Fokus liegt vor allem auf der unternehmerischen Herangehensweise an Probleme. Jeder im Team hat bereits eine oder mehrere Firmen aufgebaut und dabei auch den ein oder anderen Fehler gemacht. Diesen Fehler möchte der Investore anderen Gründern gerne ersparen. Eine andere Perspektive als andere Investoren, die Investition des eigenen Geldes und direktes Einbringen zeichnen das Unternehmen aus. Die meisten Investments sind techlastig und in der Region Berlin zu finden, grundsätzlich ist Saarbrücker 21 aber für jedwede Idee offen. Hinsichtlich der Unternehmensphase hat der Investor keine Festlegung.

Das Team von Seven Ventures (Foto: Seven Ventures)

Senovo

Senovo investiert vor allem in Startups mit B2B-Geschäftsmodellen und SaaS-Produkten, vorwiegend in den Pre-Series-A oder Series-A-Runden, wenn erste zahlende Kunden gewonnen worden sind. Der Fokus liegt auf dem deutschsprachigen Raum, Investments aus anderen Geografien werden aber nicht ausgeschlossen. Wichtigere Faktoren sind das Team und ein begeisterndes Produkt. Die Investitionshöhe liegt zwischen 300.000 und einer Million Euro, zusammen mit anderen Fonds werden meist zwischen einer und fünf Millionen Euro investiert.

Das Team von Seven Ventures (Foto: Seven Ventures)

Seven Ventures

Als Investmentarm der ProSiebenSat.1-Gruppe ist Seven Ventures ein Balance-Sheet-Investor und kein Fonds. Ein flexibles Investmentmodell aus Minderheitsbeteiligungen und Mediakooperationen soll Unternehmen die nötige Unterstützung bieten. Im Gegenzug für individuelles Kapital (Media for Equity) oder Umsatzbeteiligungen (Media for Revenue) erhalten Unternehmen ein Paket aus finanziellen Mitteln, Werbezeiten und zahlreichen anderen Leistungen. Dabei investiert Seven Ventures in Wachstumsunternehmen und Mittelstand, die entweder bereits fünf Millionen Euro Umsatz erwirtschaften oder eine klare Monetarisierungsstrategie sowie Skalierbarkeit ihres Geschäftsmodells vorweisen können.

Das Team von Speedinvest: „Die Vielfältigkeit unserer Backgrounds - von Literatur bis Informatik - rundet unser Profil ab.“ (Foto: Speedinvest)

Speedinvest

Der Seedinvestor hat rund 100 Millionen Euro Assets unter Management und Büros in Wien, München und im Silicon Valley. Speedinvest agiert laut eigener Aussage auf Augenhöhe mit seinen Gründern und sieht sich als Teil einer neuen Generation von VCs wie etwa Felix Cap, Cherry Ventures oder Lakestar.

Team Target Partners (v. l.): Michael Münnix, Kurt Müller, Berthold von Freyberg und Waldemar Jantz (Foto: Target Partners)

Target Partners

Target Partners investiert in der Frühphase der Startups und unterstützt sie in den verschiedenen Phasen des Lebenszyklus. Dabei fokussiert das Team auf Märkte, die bereit sind für Innovationen, radikale Veränderungen und starkes Wachstum. Das sind üblicherweise stark wachsende Technologie-Sektoren wie Mobile Kommunikation, Software, Green IT, E-Commerce und Internet. Target Partners investiert vorwiegend in junge Technologieunternehmen aus dem deutschsprachigen Raum.

Vito Ventures: Managing Partner Benedikt Herles (Foto: Vito Ventures)

Vito Ventures

Getreu dem Motto „German Engineering Capital“ finanziert Vito Ventures Startups, deren Technologien und Geschäftsmodelle die digitale Transformation von Unternehmen und/oder Infrastruktur ermöglichen. Über die Investorenbasis steht der VC dem industriellen Mittelstand sehr nahe und baut Brücken zwischen Startups und dem Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft. Vito Ventures finanziert europaweit frühphasige B2B-Startups aus den Bereichen Internet of Things, Enterprise-SaaS, Marktplätze und Energy-Tech.

Westtech Ventures: Alexander Kölpin und Masoud Kamali (Foto: Westtech Ventures)

Westtech Ventures

Der Investor hat es auf die Angel(PreSeed)- und Seedphase junger Startups abgesehen, die vorrangig im B2B-Bereich aktiv sind. Westtech investiert oft zusammen mit anderen Seed-VCs und Business Angels, ist aber dann in den nächsten Phasen auch weiter mit neuem Geld dabei und hilft den Gründern, die nächste Finanzierungsstufe zu erreichen. Das frühe Investment heißt auch, dass die Gründer der entscheidende Faktor bei der Entscheidung sind.

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