TECHNISCHE UNIVERSITÄT CHEMNITZ ZÄHLT ZU DEUTSCHLANDS BESTEN GRÜNDERHOCHSCHULEN

Die Technische Universität Chemnitz ist laut „Gründungsradar 2018“ bei den mittelgroßen Hochschulen Deutschlands unter den TOP 10 der Gründerhochschulen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Einen erheblichen Anteil an diesem Erfolg hat das vom Freistaat Sachsen geförderte Gründernetzwerk SAXEED, das seit 2006 bis 2018 allein in Chemnitz mehr als 600 Gründungsprojekte betreute. Insgesamt wurden über 150 Gründungen mit mehr als 450 Arbeitsplätzen generiert, darunter 45 technologieorientierte Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. saxeed.net

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Foto: SMILE

HHL LEIPZIG GRADUATE SCHOOL OF MANAGEMENT

Die HHL wurde 1898 als erste deutsche Handelshochschule gegründet und ist im Gründungsradar seit 2013 kontinuierlich Nr. 1 unter den kleineren Universitäten. Sie zählt zu den führenden internationalen Business Schools und verfügt über einen eigenen Accelerator: das SpinLab in der Leipziger Baumwollspinnerei. Das Studienangebot umfasst Voll- und Teilzeit-Master in Managementprogramme, sowie Promotionsstudium und Executive Education. Die HHL ist akkreditiert durch AACSB International. hhl.de

Auch diese Universität fördert Gründer. Foto: HHL 2019
Auch diese Universität fördert Gründer. Foto: HHL 2019

TU BERGAKADEMIE FREIBERG ZEIGT GRÜNDERPOTENZIAL

An der TU Bergakademie Freiberg mit ihren rund 4.000 Studenten lebt der Gründerspirit: Durch die stark anwendungsorientierte Forschung in Natur- und Ingenieurwissenschaften bietet sie den idealen Nährboden für Ausgründungen. Unterstützt werden die Gründungsprojekte vom universitätseigenen Gründernetzwerk SAXEED. Zu den erfolg- reichen Startups gehört bspw. die ATNA Industrial Solutions GmbH, die ein innovatives Brikettiersystem für unterschiedliche Rohstoffe ent- wickelt hat. Die Gründung geht auf den EXIST Forschungstransfer EVA vom ITUN zurück und ist erst im Januar erfolgt. schmiede.one

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Foto: Detlev Müller

GRÜNDEN AN DER EXZELLENZ-UNI

Die TU Dresden ist mit mehr als 32.000 Studenten die größte Uni in Sachsen und zählt seit 2012 zu den elf deutschen Exzellenz-Universitäten. Jährlich mehr als 100 Patentanmeldungen sind Basis für vie- le Hightech-Gründungen. Bei der Übertragung der Schutzrechte verfolgt die TU Dresden mit dem „Dresdner Modell“: verbunden mit einer Minderheitsbeteiligung der TUDAG am Startup erhalten diese günstige Konditionen. Geschäftsmodell, Finanzierung oder Formalia – Unterstützung bieten dresden|exists, das Inkubator-Programme DeltaHochDrei (Fokus: Software) und das LifeTechLab (Fokus: Life Sciences). Arbeitsplätze finden Gründer in den Startup Cubes. tu-dresden.de

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Foto: Juliana Socher

UNIVERSITÄT LEIPZIG: SMILE

Die Universität Leipzig wurde 1409 gegründet und gehört zu den forschungsstarken Universitäten in Deutschland. Mit der Selbst Management Initiative Leipzig (SMILE) hat die Universität seit 2006 ein eigenes Programm, um Existenzgründer in Leipzig zu unterstützen. In insgesamt sechs Modulen findet jeder Gründungsinteressent das passende Angebot für sich und seine Idee. Anders als bei den klassischen Lehrangeboten, stehen hier die individuellen Fragen der Teilnehmer im Vordergrund. smile.uni-leipzig.de

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Dieser Artikel erschien zuerst in BERLIN VALLEY SPEZIAL – STARTUP-SZENE SACHSEN. Die Sonderbeilage stellt auf 48 Seiten die wichtigsten Akteure des Ökosystems vor, analysiert den Standort und gibt einen Einblick in die Gründerszene im Freistaat. BERLIN VALLEY SPEZIAL – STARTUP-SZENE SACHSEN jetzt kostenlos herunterladen und lesen