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Startup-Nachrichten

Investitionen in Startups steigen entgegen Gesamttrend

Wie der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften mitteilt, sind die Investitionen in deutsche Unternehmen im vergangenen Jahr um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. 9,6 Milliarden Euro sind demnach in insgesamt 1.200 – vor allem mittelständische – Unternehmen geflossen. Die Investitionen in Startups sind allerdings von 1,3 auf 1,4 Milliarden Euro gestiegen. gruenderszene.de

Neues im Falle Wirecard

In der vergangenen Woche hatte die Bundesfinanzaufsicht (BaFin) Wetten auf fallende Kurse des Zahlungsdienstleisters Wirecard verboten. Manche hielten die Reaktion für übertrieben. Wie das Handelsblatt jetzt berichtet, soll eine brisante Information der Staatsanwaltschaft München in die Entscheidung eingeflossen sein. Demnach war eine weitere Leerverkaufs-Attacke geplant. Zudem soll eine Person versucht haben, Journalisten sowie Wirecard mit einem Millionenbetrag zu bestechen. sz.de

Neues Programm für junge Gründer gestartet

Code-University-Gründer Thomas Bachem startet gemeinsam mit Fabian Tausch vom Jungunternehmer-Podcast ein neues Programm für junge Gründer. Das Young Entrepreneurs Program (YEP), das eine Erweiterung der Startup-Teens-Initiative sein soll, richtet sich an Unter-23-Jährige, die einen Schulabschluss und Gründungsambitionen haben. Die ersten 30 Studierenden sollen im Juli starten. Alle zwei Monate finden viertägige Blockseminare statt. gruenderszene.de

Zalando  erreicht Wachstumsziele für 2018 knapp

Mit einem Umsatz von 5,4 Milliarden Euro schafft Zalando einen Umsatzsprung von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (4,5 Milliarden Euro). 20 bis 25 Prozent waren prognostiziert worden. Das bereinigte Ebit lag bei 173,4 Millionen Euro. Ursprünglich betrug die Prognose 270 Millionen Euro. Nach dem langen heißen Sommer, der dem Modehandel insgesamt zu schaffen machte, setzte Zalando die Prognose herunter. Nachdem das erste und dritte Quartal mit Verlusten endeten, war Q4 das erfolgreichste Quartal des Jahres: 117,8 Millionen Euro Gewinn standen am Ende in den Büchern. Für 2019 bleibt die Prognose von 20 bis 25 Prozent Umsatzsteigerung bestehen. gruenderszene.de

5G: Sicherheitslücken schon vor dem Start

Vor einem Jahr haben Forscher zehn Sicherheitslücken im 4G-Mobilfunkstandard entdeckt. Die neue Mobilfunk-Generation 5G soll nun für mehr Schnelligkeit, aber auch eine höhere Sicherheit sorgen. Die gleichen Forscher haben nun allerdings erneut mehrere Sicherheitslücken entdeckt, die die 4G- wie auch die 5G-Netze betreffen. Diese könnten dazu genutzt werden unbemerkt Telefonate abzufangen oder einen Handynutzer zu lokalisieren. Die Schwachstellen wurden dem Industrieverband GSMA gemeldet. Zumindest eine der Lücken muss allerdings von jedem Mobilfunkanbieter selbst geschlossen werden. t3n.de

N26 will nach Brasilien expandieren

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona gab das Fintech N26 bekannt, nach Brasilien expandieren zu wollen – und zwar direkt nach dem Start in den USA, der noch für die erste Jahreshälfte 2019 geplant ist. Momentan ist die Mobile Bank in 24 europäischen Ländern verfügbar und hat nach aktuellem Stand 2,5 Millionen Kunden. Im November 2018 waren es noch zwei Millionen. techcrunch.com

Investments & Exits

Millionenfinanzierung für Zenloop

Zenloop, das neue Startup der Flaconi-Gründer Björn Kolbmüller und Paul Schwarzenholz, ermöglicht Unternehmen, mittels Online-Kundenumfragen die Stimmung der Kunden zu analysieren. Von den beiden Wagniskapitalgebern Nauta Capital und Piton Capital erhielt das Jungunternehmen jetzt 5,2 Millionen Euro. Mit dem neuen Kapital soll die Internationalisierung und die Verdopplung des Teams bewerkstelligt werden. gruender.wiwo.de

10 Millionen Euro frisches Kapital für i2x

Das vom ehemaligen StudiVZ-Chef Michael Brehm gegründete Startup i2x will mit seiner KI-basierten Technologie den Kundenservice von Callcentern verbessern. In einer Series-A-Finanzierungsrunde erhielt das erst ein Jahr alte Startup nun zehn Millionen Euro. Lead-Investoren waren UVC Partners und btov Partners. Zudem beteiligten sich neben den Bestandsinvestoren wie Holtzbrinck Ventures auch die japanische Versicherungsgruppe MS&AD über ihren Investmentarm und der Potsdamer Investor Asgard als neue Kapitalgeber. Das frische Kapital soll für die Weiterentwicklung der Technologie eingesetzt werden. gruender,wiwo.de und gruenderszene.de

Doordash wirbt 400 Millionen Dollar ein

Der Lieferdienst aus San Francisco hat in einer Series-F-Runde 400 Millionen Dollar von Investoren erhalten. Die Bewertung des Unternehmens stieg damit auf 7,1 Milliarden Dollar. Neben den Lead-Investoren Temasek und Dragoneer Investment beteiligten sich auch die bestehenden Gesellschafter, darunter SoftBanks Vision Fund, Sequoia Capital und Y Combinator. Im vergangenen Jahr konnte Doordash ein Wachstum von 325 Prozent im Vergleich zum Vorjahr vorweisen. techcrunch.com

Hohes Seed-Investment für Frankfurter Blockchain-Startup

Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert 750.000 Euro in Agora Innovation. Das Frankfurter  Blockchain-Startup entwickelt eine Software, die den gesetzeskonformen Handel mit digitalen Wertpapieren ermöglicht. Mit der Finanzspritze will Agora Innovation das Team erweitern, um das Produkt zur Marktreife zu bringen, und weitere Partner gewinnen. Pressemitteilung

Hamburger Careerteam verkauft

Die 2011 gegründete Hamburger Personalberatung Careerteam schafft den Exit. Die Mehrheit ihrer Anteile wurde an die Investmentgesellschaft Crosslantic Capital verkauft. Die genaue Summe sowie die Menge der Anteile sind nicht bekannt. Investor Truventuro und der Gründer Ole Mensching bleiben Anteilseigner. Careerteam vermittelt mithilfe von Algorithmen gut bezahlte Führungskräfte für die Digitalwirtschaft. gruenderszene.de

International

Präzedenzfall gegen bezahlte Fake-Amazon-Reviews

In den USA geht die Federal Trade Commission (FTC) das erste Mal gegen bezahlte Fake-Reviews auf Amazon vor. Angeklagt war eine New Yorker Firma namens Cure Encapsulations einschließlich Gründer Naftula Jacobwitz. Das Unternehmen hatte Dritte beauftragt, positive Bewertungen zu einem Abnehmprodukt zu schreiben. Dieses versprach, den Appetit drastisch zu zügeln und den Körper daran zu hindern Fett, zu produzieren – was nicht belegt ist. Mittlerweile ist bekannt, dass das Mittel zu Leberversagen führen kann. Innerhalb einer Woche nach Anklage kam es bereits zur Einigung: Cure Encapsulations muss eine Strafe von 12,8 Millionen Dollar zahlen, von denen zunächst 50.000 Dollar fällig sind. Zudem musste sich das Unternehmen verpflichten, keine falschen Bewertungen mehr zu verfassen bzw. verfassen zu lassen, sowie nur noch jene Wirkungen ihrer Mittel geltend zu machen, die medizinisch bewiesen sind. Amazon und allen Kunden mussten über die falschen Reviews informiert werden. Amazon äußerte sich in einem Statement froh darüber, dass die FTC endlich gegen das Problem vorgehe. techcrunch.com und theverge.com

Greift Instagram Pinterest an?

Das Bildernetzwerk Pinterest könnte vor seinem geplanten Börsengang Gegenwind von Instagram bekommen. Wie die Reverse-Engineering-Spezialistin Jane Manchun Wong im Instagram-Code für Android entdeckt hat, plant das zu Facebook gehörende Soziale Netzwerk offenbar die Einführung einer neuen Funktion: öffentliche „Kollektionen“ von Posts, zu denen mehrere Nutzer beitragen können. Damit würde Instagram zum direkten Konkurrenten von Pinterest avancieren. Interessant vor dem Hintergrund: Nur ein halbes Jahr vor dem Börsengang von Snap hatte Instagram seine Copycat-Version von Snapchat Stories – Insta Stories – gelauncht, wodurch die Wachstumsrate von Snapchat um 88 Prozent gesunken war. techcrunch.com

Google-Mitarbeiter dürfen künftig vor Gericht ziehen

Der Suchmaschinen-Konzern hat Ende vergangener Woche angekündigt, Abstand von Zwangsschlichtungsverfahren für Mitarbeiter zu nehmen. Das Unternehmen beugt sich damit dem Druck seiner Angestellten. Durch die bisherige Praxis blieb Mitarbeitern der Gang vor Gericht verwehrt. Durch die außergerichtliche Einigung waren sie meist schlechter gestellt, als wenn sie ihre Rechte vor Gericht durchgesetzt hätten. Allerdings gilt die Regelung nicht für Zeitarbeiter, Lieferanten und Auftragnehmer, die für das Unternehmen tätig werden – und die rund 50 Prozent der Belegschaft ausmachen. recode.net

Spotify in Indien gelauncht

Der Musikstreaming-Riese aus Schweden ist am Dienstag in Indien gelauncht. Anders als in den anderen Märkten können Spotify-Nutzer im zweitbevölkerungsreichsten Land der Welt auch ohne ein kostenpflichtiges Abo jeden Song On Demand auf dem Mobiltelefon abspielen. Ein Premium-Abo kostet in Indien nach den ersten 30 Tagen 119 Rupien (etwa 1,67 Dollar) pro Monat. Zudem gibt es Varianten von Ein-Tages- über Wochen-Abos hin zu mehrmonatigen Abos. Spotify ist damit in insgesamt 79 Märkten aktiv und hat laut eigenen Angaben 200 Millionen Nutzer weltweit, davon mehr als 96 Millionen zahlende Abonnenten. techcrunch.com und Pressemitteilung

Evan Williams verlässt Twitter-Vorstand

Der Twitter-Mitgründer Evan Williams zieht sich nach 13 Jahren bei dem Kurzmitteilungsdienst aus der Unternehmensspitze zurück. Zum Monatsende werde er den Vorstand verlassen, um sich auf andere Projekte zu konzentrieren, teilte Williams in einem Tweet mit. n-tv.de

Jeff Bezos ist größter Wohltäter 2018

Der reichste Mann der Welt war im vergangenen Jahr auch der größte Philantrop der USA. Laut der „Philanthropy 50 list“ gab der Amazon-Chef 2018 über seinen Bezos Day One Fund rund zwei Milliarden Dollar für wohltätige Zwecke aus und ließ damit andere reiche Persönlichkeiten wie Bill Gates oder den New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg hinter sich. Insgesamt sind die philantropischen Ausgaben allerdings stark zurückgegangen: Betrugen sie 2017 noch 14,7 Milliarden Dollar, wurden 2018 nur noch 7,8 Milliarden Dollar gespendet. theguardian.com

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