Zalando startet ein Pilotprojekt mit Adidas, Mister Spex erhält 65 Millionen Euro und Apple will 6 Milliarden Dollar für seinen eigenen Video Content ausgeben – das waren vergangene Woche die Themen im Venture Daily, einem der führenden täglichen Startup-Newsletter. Er fasst die wichtigsten Startup Nachrichten aus über 100 Webseiten zusammen. Jetzt abonnieren, um keine Startup Nachrichten zu verpassen.

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Startup-Nachrichten

Zalando startet Pilotprojekt mit Adidas

Im Großraum Paris stellt der E-Commerce-Händler sein Liefernetzwerk erstmals einem externen Partner zur Verfügung und liefert Sendungen für Adidas aus. Der Sportartikelhersteller kann so seine Lieferzeit verkürzen, Zalando die eigenen Kapazitäten besser auslasten. Allerdings betont Zalando: „Wir wollen kein Logistik-Dienstleister für Dritte werden. Wir bleiben eine Mode-Plattform.” Reuters über gruenderszene.de

Cyber Report 2019: Fake News sind größte Gefahr aus dem Internet

Fake News sind nach Einschätzung deutscher Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft aktuell das größte Cyber-Risiko, wie der vom Institut für Demoskopie Allensbach gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft Deloitte herausgegebene Cyber Report 2019 zeigt. 74 Prozent der Befragten sehen die Beeinflussung durch Falschinformationen als „großes Risiko”. Auf Platz zwei und drei der Gefahren landen „klassischere” Themen wie Datenbetrug im Internet (70 Prozent) und Datendiebstahl (67 Prozent). handelsblatt.com (paid), zum Report

Volocopter präsentiert Design für neuestes Fluggerät

Bereits 2011 schaffe das Flugtaxi-Startup Volocopter den weltweit ersten bemannten Flug eines sogenannten eVTOL (elektrisch angetriebenen „Vertical Take-Off and Landing”-Vehikels). Am Mittwoch stellt das Unternehmen aus Bruchsal das Design des „VoloCity” vor – die vierte Generation des Fluggeräts. Mit dem neuen Fluggerät, das „umfangreiche Verbesserungen” aufweist, will Volocopter die ersten kommerziellen Routen eröffnen. startupvalley.news

Junge Erwachsene skeptisch gegenüber Firmengründung

Laut einer Umfrage der Gründungsinitiative Entrepreneur First kann sich nur jeder Dritte junge Erwachsene vorstellen, ein eigenes Unternehmen zu gründen – und das, obwohl fast jeder Zweite der Meinung ist, dass man mit einem eigenen Unternehmen die beruflichen Ambitionen am besten umsetzen könne. Fehlendes Kapital und die finanzielle Unsicherheit sind einige der Gründe, die junge Erwachsenen vom Gründen abhalten. gruender.wiwo.de

PSD2: Bafin gewährt Übergangsfrist für Kreditkartenzahlungen

Weil sich bei der fristgerechten Umsetzung der europäischen Zahlungsrichtlinie PSD2 seitens der Finanzinstitute und des Handels Probleme abzeichnen, gewährt die Bundesfinanzaufsicht BaFin eine nicht näher spezifizierte Übergangsfrist für Kreditkartenzahlungen. Auch in anderen EU-Ländern gibt es ähnliche Probleme. Die BaFin klärt mit der European Bank Authority (EBA) eine neue Frist. spiegel.de und golem.de

Ex-Deliveroo-Fahrer stellen eigenen Lieferdienst auf die Beine

Nachdem Deliveroo am vergangenen Freitag seine Dienste in Deutschland eingestellt hat, haben drei Fahrer kurzerhand einen eigenen Lieferdienst ins Leben gerufen. Unter dem vorläufigen Namen „Kolyma 2” beliefern sie zunächst Kunden von zwei Restaurants. Weitere Fahrer sowie Restaurants sollen bald hinzukommen, wie einer der Initiatoren gegenüber Gründerszene verriet. gruenderszene.de

Investments & Exits

65 Millionen Euro für Mister Spex

Europas führender Online-Optiker gibt den Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von 65 Millionen Euro bekannt. Als Lead-Investor agierte das Büll Family Office, auch die Altinvestoren – darunter StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani und Intershop- und Newstore-Gründer Stephan Schambach – beteiligten sich ebenfalls erneut. Das Geld will Mister Spex in weiteres Wachstum stecken: der Ausbau der Logistik und der stationären Geschäfte sowie die Internationalisierung stehen dabei im Fokus. gruenderszene.de

Millionenfinanzierung für E-bot7

Das Münchner KI-Startup E-bot7 hat ein Investment in Höhe von 5,5 Millionen Euro eingeworben. Angeführt wurde die Runde von RTP Global, beteiligt waren neben einem Business Angel zudem die Bestandsinvestoren 42CAP und Main Incubator. Das 2016 gegründete Startup hat eine Chat-Software entwickelt, die einfache Kundenanfragen bewältigen soll. Mit dem frischen Kapital sollen weitere Sprachen in die Software integriert werden. Zudem soll das Team von aktuell 36 auf bis zu 50 Mitarbeiter zum Jahresende aufgestockt werden. gruenderszene.de

Berliner Games-Startup wirbt 22 Millionen Dollar ein

Das Startup Klang wurde 2013 in Island gegründet und siedelte dann nach Berlin um. Der Entwickler von Spielen wie „Seed” konnte nun 22,3 Millionen Dollar von internationalen Investoren einwerben. Neben den Altinvestoren Northzone, Neoteny, firstminute capital, Makers Fund und New Life Ventures beteiligten sich auch Novator Partners und Lego Ventures. Insgesamt hat das eher unter dem Radar fliegende Startup bereits etwa 37,4 Millionen Dollar von Investoren erhalten. deutsche-startups.de

Knotel wirbt 400 Millionen Dollar ein

Kurz vor WeWorks Börsengang nimmt ein Konkurrent an Tempo auf: Der US-amerikanische Büroflächen-Anbieter Knotel hat 400 Millionen Dollar von neuen und bestehenden Investoren erhalten. Angeführt wurde die Millionenrunde von Wafra, einem Investmentarm des Souvereign Wealth Fund of Kuwait. Auch verschiedene Investoren aus Japan, darunter eines der führenden japanischen Immobilienunternehmen, beteiligten sich. Mit dem finanziellen Polster will Knotel die Präsenz in den schon bestehenden Märkten stärken und die Expansion in die 30 größten Städte weltweit fortsetzen. techcrunch.com

International

Facebook und Twitter entfernen Hunderte Accounts wegen Desinformation über Hongkong

Twitter gab am Montag bekannt, 936 Nutzerkonten gesperrt zu haben, die in Verbindung zu einer Desinformationskampagne gegen die Bürgerproteste in Hongkong gestanden haben sollen. Die Kampagne verfolgte offenbar das Ziel, der Protestbewegung die Legitimität abzusprechen und politische Zwietracht zu säen. Twitter wird zudem ab sofort keine bezahlten Kampagnen von staatlich kontrollierten Medienorganen mehr akzeptieren. Facebook wurde auf Hinweis von Twitter auch tätig und entfernte mehrere Seiten, Gruppen und Nutzerkonten. cnbc.com

Wirtschaftschefs fordern zu radikalem Umdenken auf

Bisher hatte der Business Roundtable, eine Lobbyorganisation großer Unternehmen in den USA, seinen Fokus hauptsächlich auf die Anteilseigner gelegt. Nun haben fast 200 seiner Mitglieder – CEOs von großen Unternehmen – ein Schreiben unterzeichnet, das zu einem radikalen Umdenken in der Wirtschaft aufruft. „Zu häufig wird harte Arbeit nicht belohnt, und es wird zu wenig getan, damit Arbeitnehmer mit dem raschen Wandel in der Wirtschaft Schritt halten können”, heißt es darin. In einer Neufassung ihrer Prinzipien bekennt sich die Organisation zur Verpflichtung seiner Mitgliedsunternehmen gegenüber sämtlichen Stakeholdern: von den Kunden über die Mitarbeiter und Lieferanten bis hin zur gesamten Gesellschaft – und erst zuletzt gegenüber den Investoren.  Zu den Unterzeichnern zählen unter anderem Amazon-Gründer Jeff Bezos, und Apple-Chef Tim Cook. Ob den Worten tatsächlich Taten folgen, bleibt abzuwarten. manager-magazin.de, zum Schreiben

Apple will sechs Milliarden Dollar für eigenen Video-Content ausgeben

Auch Apple will seinen Streaming-Dienst Apple TV+ wohl im November starten, mit zunächst nur fünf Serien, hat Bloomberg erfahren. Informierte Quellen berichten demnach, dass das neue Angebot rund zehn Dollar im Monat kosten soll, mit einer kostenlosen Probephase. Insgesamt sechs Milliarden Dollar soll Apple für die Produktion von eigenen Inhalten in die Hand nehmen. heise.de

Große Techfirmen gründen Datenschutzkonsortium

Google, Intel und Microsoft wollen gemeinsam mit weiteren großen Technologie-Unternehmen (darunter IBM, Baidu und Alibaba) die Sicherheit verwendeter Daten vergrößern und rufen zu diesem Zweck das Confidential Computing Consortium ins Leben. Ziel ist es, eine Open-Source-Technologie zu entwickeln, die einen ausschließlich privaten Zugriff auf die Daten erlaubt. Gehostet werden soll das Projekt von der Linux Foundation. t3n.de 

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