In der Silvesternacht eröffneten die Wuppertaler Stadtwerke als erster kommunaler Energieversorger einen Blockchain-basierten Handelsplatz für Ökostrom. Die Innovation muss sich jetzt beweisen, denn sie greift in eine technisch hochentwickelte, technisch fortgeschrittene Infrastruktur ein. Regulatorien und Institutionen setzen den Rahmen.

Aber wie integriert sich eine Hochtechnologie mit ihren disruptiven Vorteilen in den komplexen Energiemarkt? Wie gestalten sich Geschäftsmodelle? Vor welchen Herausforderungen stehen die Wuppertaler Stadtwerke?

Im Gegensatz zu reinen Finanztransaktionen mittels Kryptowährungen muss Energie real produziert und über die physische Netzstruktur geliefert werden. Blockchain kann in weitgehend autonomen Inselnetzen zum Peer-to-Peer-Handel eingesetzt werden wie einzelnen Gewerbegebieten oder neuen Stadtquartieren. Aber wie bewährt sie sich in einem kompetitiven Marktumfeld? Ist der Hype, von dem Blockchain-Anwendungen im Energiesektor derzeit getragen werden, gerechtfertigt oder nur eine Blase? Welche Geschäftsmodelle bieten nachhaltigen Mehrwert?

Die Entwicklung dezentraler Transaktionstechnologien schreitet zügig voran. Bald könnten komplexere Dienstleistungen und Verträge automatisch über die Blockchain oder ähnliche Protokolle abgewickelt werden. Die Wuppertaler Stadtwerke bewiesen Mut und die Machbarkeit einer Blockchain-Anwendung für die Energiewende 2.0.
Christoph Burger, Jens Weinmann, ESMT Berlin

KIC InnoEnergy Logo
ESMT_Berlin_Logo

Die ESMT Berlin bietet zusammen mit InnoEnergy, Europas führendem Unternehmen für Innovation im Energiesektor, einen Workshop inklusive eines vorbereitenden MOOC an, um den konkreten Praxisfragen der Blockchain-Anwendungen nachzugehen.
innoenergy.com | esmt.org

Blockchain an – Licht aus?
Workshop an der ESMT Berlin
Use Cases aus dem Energiesektor
16. März 2018, www.t1p.de/vsbi

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei