43 Prozent der Umsätze in der Musikindustrie, nämlich 17,4 Milliarden US-Dollar, wurden 2017 in den USA über Streaming Dienste eingenommen. Laut dem New Music Industry Report ist das eine Wachstumsrate von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Laut Bundesverband der Musikindustrie, soll “schon 2021 der Anteil von Streaming an den Musikverkäufen in Deutschland bei fast 60 Prozent liegen.” Zahlen, die für eine extrem hohe Bewertung beim Spotify Börsengang sorgten. Und trotzdem schreibt Marktführer weiterhin rote Zahlen.

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Streaming als Ergänzung zum Gesamt-Ökosystem

Zudem drängen mittlerweile alle Streaming Dienste mit individuellem Hit-Potenzial ins Rampenlicht, wobei Apple Music der Spitzenposition von Spotify gefährlich nahe kommt. Dabei sind Apple, sowie Amazon und Google nicht auf Streaming als Haupteinnahmequelle angewiesen. Für die Giganten ist dies eher eine Ergänzung zum Gesamt-Ökosystem, wobei auch hier mit verschiedenen Strategien um die Marktführerschaft gekämpft wird.

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Beispiele sind die Partnerschaft von Google mit YouTube oder der Schachzug von Amazon, sich bis 2021/2022 die Audio-Livestream-Rechte der ersten und zweiten Bundesliga zu sichern. Dazu kommen Alexa und Amazon Echo, die Songs auf Zuruf abspielen. Spotify setzt darauf, sich mit kuratierten Playlists auf allen Märkten als der lokale Anbieter zu etablieren und geht eine Partnerschaft nach der anderen ein. Und Deezer will schlicht die Hörer mit schlauen und  nutzerfreundlilchen Funktionen überzeugen, wie Lesezeichen für Hörbücher, der Shazam-ähnlichen Songerkennungs-App Songcatcher, sowie der Kooperation mit Nextbike: Wer auf Deezer streamt, fährt mit den Leihrädern jeweils für 30 Minuten gratis.

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[…] oder bessere „Konzentration“ gehören zu den beliebtesten auf vielen Streaming-Plattformen. Dabei sind den Hörern die Künstler an sich egal, sie hören diese Playlists, weil […]