Beschreibe bitte das Konzept Eures Fonds.

Benedikt Herles: Getreu unserem Motto „German Engineering Capital“ finanziert Vito Ventures Startups, deren Technologien und Geschäftsmodelle die digitale Transformation von Unternehmen und/oder Infrastruktur ermöglichen. Über unsere Investorenbasis stehen wir dem industriellen Mittelstand sehr nahe und bauen Brücken zwischen Startups und dem Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft. Somit wollen wir auch Katalysator des digitalen Wandels sein.

Gibt es einen inhaltlichen oder regionalen Fokus?

Benedikt Herles: Wir finanzieren frühphasige B2B-Startups aus den Bereichen Internet of Things, Enterprise-SaaS, Marktplätze und Energy-Tech. Zudem sehen wir uns als europäischen Investor. Unsere ersten drei Deals kamen aus drei verschiedenen Ländern.

Welche Startups sollen Euch Businesspläne senden?

Benedikt Herles: Wir suchen Startups, die mit Hilfe von echter Deep-Tech ganze Industrien verändern können und dies auch anhand erster Traktion beweisen können.

Welchen Mehrwert bietet Euer Fonds?

Benedikt Herles: Durch die Unterstützung der Viessmann Group als Limited Partner der ersten Fondsgeneration profitieren Portfolio-Unternehmen von der engen Verzahnung mit dem Konzern und dessen industriellem Netzwerk. Jenseits von Kapital bieten wir also einen direkten Zugang zum deutschen Mittelstand – sei es zum Beispiel für potenzielle Piloten, Sales-Partnerschaften oder technische Kooperationen.

Wie grenzt Ihr Euch ab?

Benedikt Herles: Im Gegensatz zu anderen Investoren haben wir Zugriff auf echte industrielle Assets. Als reiner B2B- und Deep-Tech-Investor haben wir ein tieferes Verständnis für die spezifischen Herausforderungen im Bereich Technologie-getriebener Enterprise-Lösungen.

Wie groß ist Euer Fonds und wie groß sind Eure Tickets?

Benedikt Herles: Wir investieren zunächst zwischen 500k und 1,5 Millionen pro Startup. Für weitere Finanzierungsrunden reservieren wir dann noch einmal signifikant frisches Kapital.

Wie viele Unternehmen sind in Eurem Portfolio?

Benedikt Herles: Wir investieren aktiv seit einem Jahr. Aktuell halten wir vier Beteiligungen. Tendenz stark steigend.

Eure erfolgreichen Exits:

Benedikt Herles: Wir stehen noch am Anfang unserer Investmentphase. Insofern ist es für Exits noch zu früh.

Beschreibe noch kurz Euer Team.

Benedikt Herles: Vielfältig trifft es wohl ganz gut. Wir haben einen gelernten Brauer, einen Buchautor und einen promovierten Systemtheoretiker im Team.

VITO VENTURES

Vito Ventures Management GmbH
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80336 München
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2 Kommentare auf "Vito Ventures: „Wir bieten einen direkten Zugang zum deutschen Mittelstand“"

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