Beschreibe bitte das Konzept Eures Fonds.

Michael Brandkamp: Wir investieren in innovative Hightech-Startups mit neuartigen Geschäftskonzepten und unterstützen die Teams aktiv. Dazu bauen wir sehr systematisch Netzwerke zu Corporates, Investoren oder Experten auf und versuchen, unsere Erfahrung aus über 450 Startup-Beteiligungen für die Teams nutzbar zu machen. Wir versuchen, die Teams dabei zu unterstützen, dass Werte in den Hightech-Unternehmen entstehen, an denen der Fonds beteiligt wird und die Fondsinvestoren Rückflüsse erhalten. Außerdem tragen wir dazu bei, den Seed-Markt, die Startup-Szene und das ganze Ecosystem nachhaltig zu beleben. Mittlerweile sind wir Deutschlands aktivster und größter Frühphaseninvestor.

Gibt es einen inhaltlichen oder regionalen Fokus?

Michael Brandkamp: Der inhaltliche Fokus liegt auf Hightech-Startups in der Seedphase – von Robotik, IoT und Software, über Energie und Chemie, bis hin zu Med- und Biotech ist alles dabei. Regionaler Fokus ist Deutschland.

Welchen Mehrwert bietet Euer Fonds?

Michael Brandkamp: Wir haben sehr umfangreiche nationale und internationale Netzwerke aufgebaut und mit mehr als 1000 unterschiedlichen Investoren Anschlussfinanzierungen abgeschlossen. Außerdem stellen wir die Erfahrungen aus mehr als 1500 Transaktionen zur Verfügung. Ferner sind beim HTGF über 30 zum größten Teil sehr erfahrene Investmentmanagerinnen und -manager aktiv, die den Gründern als Sparringspartner bei strategischen und formalen Fragen zur Seite stehen.

Wie grenzt Ihr Euch ab?

Michael Brandkamp: Durch ein wirklich belastbares internationales Netzwerk und sehr viel Transaktionserfahrung von der Seedphase bis zum Exit. Außerdem bieten wir unseren Portfoliounternehmen sehr viel Value-add, zum Beispiel unterstützen wir bei der Besetzung von Vakanzen, bieten eigene Seminare an, haben Veranstaltungsformate wie unseren Family Day oder unsere High-Tech Partnering Conference etabliert. Hier bringen wir die Portfoliounternehmen mit Investoren und Industrie zusammen. Und vieles mehr.

Welche Startups sollen Euch Businesspläne senden?

Michael Brandkamp: Wir freuen uns auf sehr gute Teams aus dem (High-)Tech Bereich.

Wie groß ist Euer Fonds und wie groß sind Eure Tickets?

Michael Brandkamp: Fonds I und II haben ein Volumen von 576 Millionen Euro. In der zweiten Jahreshälfte 2017 wird der dritte Fonds mit einem Volumen von circa 300 Millionen Euro an den Start gehen. Unsere Tickets betragen 600.000 Euro, unser Maximum liegt bei zwei Millionen Euro pro Unternehmen. Mit dem dritten Fonds werden wir hier aber noch mehr Flexibilität haben.

Beschreibe Euer Team.

Michael Brandkamp: Unser Team ist sehr interdisziplinär aufgestellt. Neben Ökonomen haben wir beispielsweise Maschinenbauer, Physiker oder Biochemiker im Team. Fast die Hälfte der Investmentmanagerinnen und –manager haben eigene Erfahrungen in Startups gemacht und daher ein gutes Verständnis, mit welchen Herausforderungen der Aufbau eines Unternehmens verbunden ist. Was alle gemeinsam haben, ist die Begeisterung für Startups, Innovationen und Fortschritt.

Wie viele Unternehmen sind in Eurem Portfolio?

Michael Brandkamp: Derzeit haben wir im aktiven Portfolio mehr als 260 Unternehmen. Insgesamt haben wir in den letzten 12 Jahren fast 500 Unternehmen finanziert.

Eure erfolgreichen Exits:

Michael Brandkamp: Insgesamt 75 erfolgreiche Exits, darunter Cumulocity, Corimmun, Kinaxo, Magazino, Plista, Kiwigrid, RadioOpt oder 6Wunderkinder.

HIGH-TECH GRÜNDERFONDS

High-Tech Gründerfonds Management GmbH
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2 Kommentare auf "High-Tech Gründerfonds: „Wir haben sehr umfangreiche nationale und internationale Netzwerke aufgebaut“"

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