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Startup-Nachrichten

13 deutsche Startups unter den Top 50 Wachstums-Unternehmen

Die Investoren-Plattform Tech Tour hat die weltweit 50 wachstumsstärksten Tech-Unternehmen ermittelt – darunter 13 deutsche Startups mit Unicorn-Potenzial. Deutschland liegt damit erstmals auf dem ersten Platz im Ranking, gefolgt von der Schweiz, Frankreich und Großbritannien. Zu den deutschen Anwärtern, die demnächst eine Milliardenbewertung erzielen können, zählen neben der Mobile Bank N26 und dem Umzugs-Startup Movinga auch einige Hardware-Unternehmen wie der Solarspeicherhersteller Sonnen. gruender.wiwo.de, zur Studie

Rocket verkauft in großem Stil Home24-Anteile

Nachdem Rocket Internet im Januar bereits 20 Prozent seiner Anteile an HelloFresh verkauft hat, ist nun das nächste Portfolio-Unternehmen an der Reihe. Statt 46,74 Prozent hält Rocket jetzt nur noch 25,16 Prozent an Home24. Der Online-Möbelshop war im vergangenen Jahr an die Börse gegangen, seitdem ist die Entwicklung negativ. Im Juni 2018 wurden die Aktien für 23 Euro pro Stück ausgegeben, am Dienstagmorgen lag der Kurs nur noch bei 8,30 Euro. gruenderszene.de

Lesara-Verkauf gescheitert

Die Rettung des insolventen Online-Modehändlers Lesara ist in letzter Minute gescheitert, wie die Wirtschaftswoche berichtet. Noch bis Donnerstagnacht hat Insolvenzverwalter Christian Graf Brockdorff demnach mit einem möglichen Investor verhandelt – dieser habe sich aber überraschend zurückgezogen. Der Lagerbestand des Startups soll in den nächsten Monaten abverkauft werden. Der Betrieb einer Logistik-Tochter geht indes weiter, hier soll es mehrere Interessenten geben. wiwo.de

Neuer Startup-Accelerator in München

Gestern hat die Bosch-Tochter BSH Hausgeräte in München ihren eigenen Startup-Accelerator ins Leben gerufen. Der „Future Home Accelerator“ in Zusammenarbeit mit Techstars nimmt zum Beginn zehn Startups aus dem Bereich Smart Home ins Programm auf. Für jeweils 20.000 Dollar sichert sich BSH Hausgeräte dabei 6 Prozent am Unternehmen. Insgesamt sollen 1,2 Millionen Dollar jährlich investiert werden. t3n.de

Vehiculum kooperiert mit Lidl

Über den Online-Shop des Discounters Lidl lassen sich neuerdings Autos leasen. Das Unternehmen gab eine Kooperation mit der Auto-Leasing-Plattform Vehiculum bekannt. Diese vermittelt nun über lidl-autos.de erstmals Fahrzeuge an Privatkunden. Bis Ende April 2019 sind insgesamt 1.000 Fiat-500-Modelle ab 89 Euro monatlich verfügbar. Das Besonderes an der Kooperation laut Vehiculum-Gründer Lukas Steinhilber: Kunden können einen gültigen Leasingvertrag in nicht einmal 15 Minuten online abschließen – das gäbe es sonst nirgends auf der Welt. sueddeutsche.de

Investments & Exits

Raisin erhält 100 Millionen Euro

Das Berliner Zinsportal Raisin (ehemals Weltsparen) konnte sich in einer Finanzierungsrunde der Series D 100 Millionen Euro erschließen. Die Gesamtfinanzierungssumme steigt damit auf 170 Millionen Euro. Beteiligt haben sich die Bestandsinvestoren Index Ventures, PayPal, Ribbit Capital und Thrive Ventures. Das Geld soll für strategische Übernahmen und die weitere Internationalisierung genutzt werden. Seit fünf Jahren vermittelt Raisin Kapitalanlagen – mittlerweile in Höhe von insgesamt zehn Milliarden Euro – bei europäischen Partnerbanken. Momentan erhalten Anleger bis zu 1,25 Prozent Zinsen für ein einjähriges Festgeld. Die aktuelle Finanzierungsrunde ist nach den N26-Investments die drittgrößte Investition in ein deutsches Fintech. gruenderszene.de und t3n.de

Kraken übernimmt Crypto Facilities

Kraken, die größte Bitcoin-Handelsbörse in Euro, übernimmt die in London ansässige Kryptohandelsplattform Crypto Facilites. Die Kaufsumme soll im neunstelligen Bereich liegen. Durch die Akquisition entsteht ein neuer globaler Markführer in der Krypto-Szene: Kraken ist damit der einzige Anbieter weltweit, der sowohl Spot- als auch Futures-Handel in Währungen wie Bitcoin, Ethereum und XRP anbietet. Kraken hatte sich bisher auf Großanleger konzentriert und öffnet sein Angebot mit der Übernahme auch für kleinere Investoren. Zudem gab das Unternehmen gegenüber Fortune bekannt, dass es kurz vor dem Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen Dollar stehe. Pressemitteilung und fortune.com

20 Millionen Dollar für Fintech Bud

Mit der Technologie des britischen Fintechs Bud können Banken ihre Apps und Daten mit anderen Fintechs und Zahlungsabwicklern verbinden. Im Rahmen einer Series-A-Finanzierung haben nun diverse Banken 20 Millionen Dollar in Bud investiert, darunter HSBC und Goldman Sachs. Mit dem neuen Kapital soll in erster Linie das Team aufgestockt werden. techcrunch.com

Databricks schließt 250-Millionen-Dollar-Runde ab

In einer von Andreessen Horowitz angeführten Series E hat DataBricks, das Unternehmen hinter der Big Data Analytics Engine Apache Spark, 250 Millionen Dollar eingeworben. Auch Microsoft beteiligte sich an der Runde. Das 2013 gegründete Startup gab zudem bekannt, dass der jährliche wiederkehrende Umsatz 100 Millionen Dollar übersteigt. Die Bewertung des Unternehmens soll bei 2,75 Milliarden Dollar liegen. techcrunch.com

Neues Geld für Reddit

Reddit soll laut dem US-Portal Techcrunch gerade in einer neuen Finanzierungsrunde Investitionen zwischen 150 und 300 Millionen US-Dollar einsammeln. Die anstehende D-Runde werde angeblich von dem chinesischen Konzern Tencent angeführt. „Die Frontpage des Internets“, wie sich Reddit selbst bezeichnet, wird aktuell mit 2,7 Milliarden US-Dollar bewertet. Die Mehrheitsanteile hält das Verlagshaus Condé Nast. techcrunch.com

International

Facebook erhält Entwickler-Lizenz von Apple zurück, Google wird sie entzogen

Erst in der vergangenen Woche hatte Apple Facebook das Entwicklerzertifikat  entzogen, das es dem Konzern ermöglichte, interne Apps auf iPhones zu testen. Grund war die App Facebook Research, mit der das Unternehmen Nutzer dafür bezahlte, ihr Smartphone auszuspionieren. Zwei Tage später erhielt Facebook das Zertifikat nun zurück, wohingegen es Google jetzt entzogen wurde. Auch hier ist der Grund eine Datensammel-App, die gegen die Richtlinien des App-Stores verstößt. theverge.com und businessinsider.de via turi2.de

Gehört Gimlet Media bald zu Spotify?

Der börsennotierte Musil-Streaming-Anbieter Spotify will offenbar seine Postion als Podcast-Anbieter untermauern. Laut Medienberichten soll sich das schwedische Unternehmen in fortgeschrittenen Übernahmegesprächen mit Gimlet Media befinden. Das New Yorker Startup hat sich auf die Produktion von Podcasts spezialisiert. Es soll um einen Kaufpreis in Höhe von 200 Millionen Dollar gehen. Für Spotify wäre es der erste Zukauf eines Content-Unternehmens und eine der größten Akquisitionen im noch jungen Podcast-Bereich. recode.net und theverge.com

Gig-Economy-Worker unterstützten unwissentlich Googles Militärprojekt

Google hat offenbar Gig-Economy-Worker für kleine Aufgaben angeheuert, mit denen die Künstliche Intelligenz im umstrittenen Project Maven trainiert wurde. Maven wurde in Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium entwickelt, um die Objekterkennung in Drohen-Videos mittels KI zu verbessern. Die Teilnehmer erhielten laut Bericht des Nachrichtenmagazins The Intercept einen Dollar pro Stunde für das Lösen von Captchas und ähnlichen Aufgaben – ohne Wissen, welches Projekt sie damit unterstützten. Nach massiven Mitarbeiterprotesten hat Google im vergangenen Juni bekannt gegeben, die im März endende Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsministerium nicht zu verlängern. theintercept.com via theverge.com

Alphabet legt Quartalszahlen vor

8,95 Milliarden Dollar Gewinn bei einem Umsatz von 39,2 Milliarden Dollar Umsatz (+21,5 Prozent) – das sind die Erfolgszahlen von Googles Mutterkonzern Alphabet für das 4. Quartal 2018. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten deutlich. 86 Prozent des Umsatzes kommen dabei immer noch aus dem Geschäft digitalen Anzeigen. Die Investitionsausgaben sind 2018 um 102 Prozent auf 25,1 Milliarden Dollar gestiegen. Insbesondere der Cloud-Computing-Bereich schlägt hier zu Buche. golem.de und t3n.de

Slack plant Börsengang nach dem Vorbild von Spotify

Slack will an die Börse. So wie auch schon der schwedische Streaminganbieter Spotify im vergangenen Jahr, will das amerikanische Unternehmen seine Anteile direkt an die Anleger verkaufen, ohne den klassischen Weg über Investmentbanken zu gehen. Dieses Verfahren gelte als riskant, schreibt t3n, da die Banken nicht als Zwischenhändler fungieren könnten. Dafür könnten so Gebühren gespart werden. t3n.de

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