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Startup-Nachrichten

Einigung zwischen Klarna und FinTecSystems

Das Münchner Startup FinTecSystems und die Sofort GmbH haben ihren Rechtsstreit außergerichtlich beigelegt. Die Sofort GmbH mit ihrem Zahlungssystem Sofortüberweisung, die seit 2014 zum schwedischen Zahlungsdienstleister Klarna gehört, hatte wegen Verletzung von Markenrechten und unlauteren Wettbewerbs geklagt. Grund war das von FinTecSystems eingeführte Online-Zahlungssystem „Sofortpay“. Das Münchner Fintech, das von zwei ehemaligen Managern der Sofort GmbH gegründet worden war, erklärte sich nun bereit, auf die Verwendung der Bezeichnung “Sofortpay” zu verzichten und die Bezeichnungen “Sofort” oder “Sofortüberweisung” in seinen Geschäfts- und Marketingaktivitäten in Zukunft nicht mehr zu verwenden. Die Sofort GmbH zog daraufhin die Anklage zurück. Ab sofort heißt „Sofortpay” nun “OnlineÜberweisen“. handelsblatt.com

Finleap holt Figo unter das eigene Dach

Große News für die deutsche Fintech-Szene: Wie Finanz-Szene exklusiv berichtet, hat der Berliner Company Builder Finleap am Montagabend einen Vertrag mit dem API-Dienstleister Figo aus Hamburg geschlossen. Figo wird unter das Dach von Finleap schlüpfen und mit dem dortigen Fintech Finreach Solutions zu einem neuen Joint Venture fusionieren. Dadurch entsteht mit 90 Mitarbeitern das größte deutsche B2B-Fintech nach der Solarisbank. Finanz-Szene spekuliert, dass die Mehrheit der Unternehmensanteile bei Finleap liegen wird. Der Company Builder kehrt mit der Entscheidung von der ursprünglichen Strategie ab, Fintechs ausschließlich selbst zu entwickeln. Das neue Joint Venture wird von dem bisherigen Finreach-Solutions-Chef Markus Dränert geführt. Unterstützt wird er von Produktchef Taner Akcok (bislang Finreach) und Cornelia Schwertner (bislang Figo) als Risikochefin. Fintech-Vordenker und Figo-CEO André Bajorat soll nach einer Übergangsphase aus dem operativen Management ausscheiden und in den Aufsichtsrat wechseln. Zudem soll er eine führende Position innerhalb des Finleap-Imperiums übernehmen. finanz-szene.de

Mehr als 173 Millionen Dollar für deutsche Insurtechs

Laut einer Studie von Finanzchef24 flossen 2018 mehr als 173 Millionen Dollar in deutsche Versicherungsstartups. Das sind 100 Millionen mehr als 2017. „Die gestiegene Investitionssumme bestätigt, dass die gesamte Versicherungsbranche von der transformativen Wirkung der InsurTechs profitiert“, sagt Benjamin Papo, Geschäftsführer von Finanzchef24. Die meisten Investitionen (92 Millionen Dollar) erhielten digitale Direktversicherer. Die mit 30 Millionen Euro höchste Einzelinvestition erhielt das Berliner Insurtech Coya. Pressemitteilung

Berliner Fintech Raisin übernimmt Frankfurter Bank

Erst Anfang Februar vermeldete Raisin – hierzulande unter der Marke Weltsparen bekannt – eine Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen Euro. Nun macht das Fintech aus Berlin erneut von sich reden, indem es den Kauf der Frankfurter MHB-Bank bekannt gibt. Es ist die Servicebank des Zinsportals und gehört seit 2005 dem US-Investor Lonestar. Eine Summe wurde nicht genannt. Beide Unternehmen sollen unabhängige Gesellschaften bleiben. Raisin will mit dem Zukauf die eigene Plattform nutzerfreundlicher gestalten. Die Bundesfinanzaufsicht und die Europäische Zentralbank müssen dem Deal noch zustimmen. gruenderszene.de

Investments & Exits

50 Millionen Euro für Flaschenpost

Mit dem Investment des New Yorker VC Tiger Global will der Getränke-Lieferdienst aus Münster weiter expandieren. Es werde im ersten Schritt für das nationale und im nächsten für das internationale Wachstum verwendet, so CEO Stephen Weich gegenüber Gründerszene. Aktuell ist das 2016 gegründete Startup in acht deutschen Regionen vertreten. Kunden können sich innerhalb von zwei Stunden nach Online-Bestellung ihre Getränke liefern lassen. Nach eigenen Angaben werden bis zu 50.000 Bestellungen pro Woche ausgeliefert. gruenderszene.de

Wefox Group schließt Series B in Höhe von 125 Millionen US$

Das Berlin Insurtech-Unternehmen Wefox hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 125 Millionen Dollar abgeschlossen. Als Lead Investor tritt Mubadala Ventures auf, ein Staatsfonds aus Abu Dhabi. Auch Creditease aus China hat sich an der Runde beteiligt. Laut Techcrunch liegt der Umsatz von Wefox bei 40 Millionen US-Dollar. Wefox verfolgt einen Plattformansatz und verbindet Versicherungsanbieter, Makler und Kunden. Das Unternehmen betreut mehr als 1.500 Broker und über 400.000 Kunden und bezeichnet sich selbst als “Europas führende Insurtech-Plattform”. Zu den bestehenden Investoren von Wefox gehören Target Global, Salesforce Ventures, Seedcamp, Idinvest sowie das Investmentvehikel Sound Ventures von Schauspieler Ashton Kutcher. techcrunch.com

26 Millionen Euro für schwedisches E-Scooter-Startup

Der Berliner VC Project A führt gemeinsam mit Creandum eine Finanzierungsrunde in Höhe von 26 Millionen Euro in den schwedischen E-Scooter-Vermieter Voi an. Auch die Bestandsinvestoren beteiligten sich erneut. Erst im November hatte das Startup 44 Millionen Euro von Investoren erhalten. Die geplante Elektrokleinstfahrzeugeverordnung (EKF), die den Betrieb von E-Tretrollern, E-Skateboards etc. regeln soll, liegt aktuell bei der Europäischen Kommission zur Genehmigung. gruenderszene.de

Grab bestätigt Milliarden-Investment von Softbank

Das Wettrennen um die Ride-Hailing-Marktführerschaft in Südostasien geht in die nächste Runde. Nur einen Tag nachdem der indonesische Fahrdienstleister Go-Jek ein 100-Millionen-Dollar-Investment verkündet hat, legt nun Rivale Grab nach: Das Unternehmen bestätigte ein Investment in Höhe von 1,46 Milliarden Dollar aus Softbanks Vision Fund als Teil seiner noch nicht abgeschlossenen Series H. Die aktuelle Finanzierungsrunde, an der bereits Toyota, Booking Holdings, Microsoft und Hyundai beteiligt sind, hat damit mittlerweile ein Volumen von 4,5 Milliarden Dollar. Die Unternehmensbewertung von Grab soll aktuell bei 14 Milliarden Dollar liegen. techcrunch.com

International

Facebook soll privater werden

CEO Mark Zuckerberg legt einen neuen Fokus auf verschlüsselte und private Kommunikation in den Facebook-Apps. Die sozialen Netzwerke sollen so laut Facebook-CEO wieder mehr zum „intimen Wohnzimmer“ werden. Denn gerade private Nachrichten, temporär sichtbare Stories und kleine Gruppen seien die am schnellsten wachsenden Bereiche in der Onlinekommunikation, schreibt er in einem langen Blogpost. Die Facebook-Messenger-Apps will Zuckerberg deshalb mit End-to-End-Verschlüsselung mehr an Whatsapp angleichen. “Upholding this principle may mean that our services will get blocked in some countries, or that we won’t be able to enter others anytime soon”, bekannte Zuckerberg, dessen großes Ziel es war, den chinesischen Markt zu erobern. Blogpost,   theverge.com und theverge.com

Amazon drängt in den stationären Handel

Der E-Commerce-Riese verstärkt seine Anstrengungen im Brick-and-Mortar-Business. 2017 hat Amazon die Bio-Supermarktkette Whole Foods übernommen und in mehreren US-Städten sind bereits die kassenlosen Amazon-Go-Supermärkte in Betrieb. Nun will das Unternehmen laut Informationen des Wall Street Journal offenbar eine eigene – nicht kassenlose – Supermarktkette eröffnen. Bereits Ende des Jahres soll der erste Laden in Los Angeles eröffnen, 2020 sollen weitere folgen. Amazon erwägt dabei wohl auch die Übernahme regionaler Ketten mit wenigen Filialen. wsj.com (paid) und t3n.de

Französische Digitalsteuer trifft rund 30 Firmen

Der französische Finanzminister Bruno Le Maire gab bekannt, dass die geplante französische Digitalsteuer in Höhe von drei Prozent circa 30 Unternehmen betreffen werde, die meisten davon aus den USA. Auch Unternehmen aus Deutschland, Großbritannien, Spanien und China sowie eins aus Frankreich selbst fallen unter die Regelung, da sie einen jährlichen weltweiten Umsatz von mehr als 750 Millionen Euro, davon mehr als 25 Millionen Euro in Frankreich erzielen. Die Steuer soll rückwirkend zum 1. Januar 2019 gelten. heise.de

Ebay vor Umstrukturierung?

Auf Druck der Investoren Elliott Management und Starboard Value überprüft Ebay seine Struktur und erwägt den Verkauf des Kleinanzeigengeschäfts sowie der Ticketbörse Stubhub, wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab. Ziel sei die Erhöhung des Aktienkurses. Zudem ziehen Elliott-Partner Jesse Cohn sowie Marvell-Technologiechef Matt Murphy in den Verwaltungsrat ein. Stubub könnte 3,5 bis 4,5 Milliarden Dollar  wert sein, Ebay Kleinanzeigen zwischen acht und zwölf Milliarden Dollar. Insgesamt liegt die Unternehmensbewertung von Ebay bei 34 Milliarden Dollar. spiegel.de und faz.net

SpaceX gelingt wichtiger Entwicklungsschritt

Elon Musks Raumfahrt-Unternehmen SpaceX ist am Samstag der Start einer Falcon-9-Rakete mit „Crew-Dragon-Kapsel“  geglückt. Im unbemannten Fluggerät befindet sich eine Puppe mit allerlei Sensoren, die unter anderem die Kräfte messen, die auf den Körper einwirken. Musk plant, bereits im Juli erstmals Menschen mit der Crew-Dragon-Kapsel zur ISS zu befördern. 2023 sollen dann die ersten Privatflüge zum Mond stattfinden. venturebeat.com und spiegel.de

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