Patrick, wie funktioniert Stoyo?

Im Prinzip recht einfach: Wir produzieren extrem performante Werbefilme insbesondere für Social Media und garantieren, dass sie funktionieren, das heißt, mindestens eine Million organische Views erzielen.

Wie kann man das garantieren?

Indem man datengetrieben an die Kreativleistung herangeht. Dieser Ansatz funktioniert bei uns in zwei Schritten: Zum einen identifizieren wir engagementstarke Themen mithilfe von Technologie und zum anderen arbeiten wir in der Produktion sehr viel mit A/B-Testing, um am Ende eine performante Produktion auf ein performantes Thema zu bauen. Beherrscht man diese beiden Schritte, weiß man schon vor Kampagnenstart, wie gut die Kampagne funktionieren wird und kann das dann auch garantieren.

Wie groß ist euer Team?

Mittlerweile haben wir rund 50 Mitarbeiter.

Ihr arbeitet für große Marken, wie habt ihr diese Kunden gewonnen?

Für uns gibt es hauptsächlich drei Kanäle zur Leadgenerierung: Erstens Cold Calling via Linkedin und Xing, zweitenw PR und drittens Events. Alle drei Kanäle funktionieren gut und können sehr profitabel betrieben werden.

Was ist wichtig in der Zusammenarbeit mit Corporates?

Am Ende kann man garantieren, was man will: Es geht den Entscheidungsträgern immer auch um Vertrauen und Sympathie. Man muss den Leuten das Gefühl geben, dass man sie und ihre Problemstellung zu 100 Prozent versteht und dass sie sich auf dich verlassen können. Wenn man das schafft, hat man eine tolle Plattform, um viele spannende Dinge mit Corporates umzusetzen.

Kannst Du uns von den ersten Erfahrungen und auch den Fehler berichten?

Wenn man überzeugt ist, dass etwas nicht funktioniert, sollte man sofort die Richtung ändern – vor allem am Anfang. „Kontinuität“ hört sich sinnvoll an, nur das Problem ist, wenn du schon weißt, dass deine aktuelle Richtung nicht funktionieren wird, warum dann auch nur eine weitere Minute dafür verschwenden?

Gibt es auch etwas, das Corporates von euch lernen können?

Ich glaube, dass diese Grundbereitschaft, alles woran du gestern noch geglaubt hast, heute über Bord zu werfen, für Corporates überlebenswichtig ist. Man muss sich immer wieder die Frage stellen, die Buzzfeeds Jonah Peretti aufgeworfen hat: Wenn ich meine Firma heute gründen würde, würde ich irgendetwas anders machen, als ich es gerade tue? Wer darauf nicht mit nein Antworten kann, weiß, was er zu tun hat.

PATRICK BALES

ist Gründer und CEO von Stoyo. Er gründete das Unternehmen mit 24, nachdem er in verschieden Startups in Berlin gearbeitet und erfolgreiche Crowdfundingkampagnen für Kingii und Bonaverde organisiert hat. Er ist im Rheinland aufgewachsen und hat Betriebswirtschaftslehre in Vallendar (WHU), Singapur (SMU) und Lissabon (Nova) studiert.

NKF SUMMIT VOL. 2

Wie genau Startups mit Corporates zusammenarbeiten, werden Patrick Bales und andere Experten am 8. September auf der Bühne unseres NKF Summit Vol. 2 vorstellen: Ein Tag, 20 Sessions, 40 Speaker: der Startup-Crashkurs für Corporates.

Alle Ausgaben zum kostenlosen Download.

Möchtest du informiert werden, wenn die neue Berlin Valley erscheint? Dann trag Dich hier für unseren Newsletter ein.

1
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
1 Kommentar Themen
0 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
0 Kommentatoren
Wieso Video Marketing? – Digitaler Vertrieb Letzte Kommentartoren
  Abonnieren  
neueste älteste
Benachrichtige mich bei