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Startup-Nachrichten

Krise bei Kreditech?

Laut gemeinsamen Recherchen von Gründerszene und Finanz-Szene steckt das Hamburger Fintech Kreditech in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten. Im Zuge einer Kapitalerhöhung Anfang November wurden demnach die Unternehmensanteile von gut 200.000 auf 14,5 Millionen erhöht. Die Anteile von Altinvestoren wurden dadurch stark verwässert – viele einstmals einflussreiche Gesellschafter besäßen demnach nur noch weniger als 0,1 Prozent am Startup. „Beim Blick in die Unterlagen sieht es so aus, als habe hier faktisch eine Enteignung stattgefunden“, zitieren die beiden Magazine einen der befragten Finanzexperten. Kreditech wäre damit nur noch die 14,5 Millionen wert, die kürzlich investiert wurden. Im vergangenen Jahr, als Naspers über sein Payment-Unternehmen PayU mit 100 Millionen Euro beim Startup eingestiegen war, wurde der Unternehmenswert von Kreditech noch auf 200 bis 300 Millionen Euro taxiert. finanz-szene.de und gruenderszene.de

 

Apple Pay ist jetzt in Deutschland verfügbar

In zahlreichen Online- wie Offline-Shops, Cafés, Supermärkten und bei ÖPNV-Anbietern kann seit dieser Woche bargeldlos per iPhone, iPad oder Apple Watch bezahlt werden. Zu den insgesamt 12 Partnerbanken, die den mobilen Zahlungsdienst zum Launch unterstützen, gehören unter anderem N26, Deutsche Bank und die Hypo-Vereinsbank. Weitere Finanzdienstleister wie Revolut, ING und Consors kommen ab 2019 hinzu. t3n.de

 

Fintechs lassen Frankfurt links liegen

Bis zum Jahr 2022 soll Frankfurt zu einer führenden Fintech-Metropole in Europa werden – das hat die hessische Landesregierung im Februar verkündet. 400 neue Startups aus der Branche sollen angesiedelt werden. Dass das schwierig werden könnte, zeigt eine aktuelle Studie der Direktbank Comdirect. Zwar ist Frankfurt attraktiv für traditionelle Finanzunternehmen, doch Fintechs zieht es eher nach München oder Berlin. Zwischen Anfang 2017 und Ende September 2018 gab es in Berlin 39 Fintech-Gründungen, in München 22, in Frankfurt dagegen nur 17. Erstmals überholt München damit Frankfurt. gruender.wiwo.de

 

Startschuss für Bitwala Blockchain Banking

Seit Mittwoch bietet das Fintech Bitwala in Zusammenarbeit mit der Solarisbank Krypto- sowie Bankdienstleistungen aus einer Hand an. Das Blockchain-Konto kann sowohl Bitcoin Trading, als auch die üblichen Funktionen eines Girokontos. 40.000 Nutzer haben sich laut Unternehmensangaben bereits für das Blockchain-Konto und die Bitwala Card registriert, nun beginnen die Know-Your-Customer-Prozesse (KYC). Gestern verkündete TenX ebenfalls den Beginn des KYC-Prozesses – allerdings zunächst nur für Kunden aus Singapur, später für den asiatischen Raum. btc-echo.de und btc-echo.de

 

Investments & Exits

Indoor-Mapping: 31 Millionen Euro für NavVis aus München

Das Münchner Indoor-Mapping-Startup NavVis schließt eine Series-C-Finanzierungsrunde in Höhe von knapp 31,1 Millionen Euro ab. Verwendet wird das frische Kapital primär für die globale Expansion des Unternehmens. Lead Investor ist Digital+Partners. Die bisherigen Investoren MIG, Target Partners und Bay-BG haben sich ebenfalls an der Runde beteiligt, genauso wie das japanische Unternehmen Kozo Keikaku Engineering. Insgesamt konnte NavVis seit Gründung im Jahr 2013 etwa 40 Millionen Euro an Risikokapital einsammeln. Das Startup betreibt neben seinem Hauptsitz in München Niederlassungen in New York und Shanghai. t3n

 

Invision sichert sich 115 Millionen Dollar

Der Abschluss einer Series-F-Finanzierung in Höhe von 115 Millionen Dollar bringt die Unternehmensbewertung der Design-Kollaborations-Plattform Invision auf 1,9 Milliarden Dollar. Spark Capital führte die Runde an, Goldman Sachs, Atlassian sowie die Bestandsinvestoren Battery Ventures, ICONIQ Capital, Tiger Global Management, FirstMark und Geodesic Capital beteiligten sich ebenfalls. Megan Quinn von Spark Capital erhält zudem einen Sitz im Vorstand. techcrunch.com

 

Mary Meeker leitet Investment in Plaid

Plaid, ein Fintech aus San Francisco, hat ein 250-Millionen-Dollar-Investment bei einer Unternehmensbewertung von 2,65 Milliarden Dollar abgeschlossen. Star-Investorin Mary Meeker führte die Runde an, wobei das Geld aus dem Wachstumsfonds von Kleiner Perkins stammt und noch nicht aus ihrem eigenen Fonds, den Meeker aktuell aufbaut. Auch Andreessen Horowitz, Index Ventures, Goldman Sachs, NEA und Spark Capital beteiligten sich an der Series C. techcrunch.com

 

HeavenHR sichert sich 10 Millionen Euro

Die Allianz investiert derzeit fleissig in deutsche Startups. Jetzt investiert der Versicherer zehn Millionen Euro in die 2015 gegründete HR-Suite HeavenHR des Company Builders Warpspeed Ventures. In der letzten Runde investierten Target Global, OpenOcean, Piton Capital und Mutschler Ventures gemeinsam 6 Millionen Euro in das Software-Startup. Deutsche Startups

 

International

EU steckt Geld in die Entwicklung von KI

Die Europäische Union will in der Entwicklung von KI Gas geben: Bis 2020 sollen 20 Milliarden Euro an privaten und öffentlichen Investitionen in den Wachstumsbereich fließen, danach soll es jährlich um eine ähnliche Summe gehen. Die EU-Kommission selbst will zusätzlich eine bis 1,5 Milliarden beisteuern. Teil des Plans ist eine stärkere Vernetzung der europäischen Forschungsinstitutionen und Privatorganisationen. wired.de

 

Uber steigt in den Werbemarkt ein

Mit seinem Angebot Uber Eats bietet der Mobilitätsdienstleister Uber Kunden vergünstigte Mahlzeiten in Restaurants sowie günstigere Lieferungen. Jetzt will Uber diesen Datenschatz nutzen und seinen Nutzern direkt Restaurants in der Nähe vorschlagen. Über den Uber Eats Pool können Restaurants Promotions für bestimmte Gerichte anbieten, die nur eine bestimmte Zeit gültig sind. mobilegeeks.de

 

Amazon macht jetzt Intel Konkurrenz

Der Online-Gigant Amazon hat einen neuen Geschäftsbereich für sich entdeckt: Computer Chips. In den vergangenen Jahren hat Amazon einen eigenen Chip für die interne Nutzung in seinen Rechenzentren entwickelt. Auch wenn Amazon nicht plant, die Chips direkt an Endkonsumenten zu verkaufen, wird die Entwicklung einen Einfluss auf Marktführer Intel haben, wie die New York Times schreibt. nytimes.com

 

Apple expandiert in den USA

Mit einem neuen, rund eine Milliarde Dollar teueren Campus in Austin, Texas will Apple rund 5.000 neue Arbeitsplätze schaffen – mit dem Potenzial, um 10.000 aufzustocken – und zum größten privaten Arbeitgeber der Stadt werden. Zudem ist die Eröffnung weiterer Büros in Seattle, San Diego und Los Angeles sowie die Aufstockung der Teams in Pittsburgh, New York und Boulder, Colorado geplant. Insgesamt sollen bis zum Jahr 2023 rund 20.000 neue Jobs entstehen. techcrunch.com

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