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Startup-Nachrichten

Augenoptik-Weltmarktführer will Brille24 übernehmen

Erst kürzlich haben die beiden Augenoptikunternehmen Essilor und Luxottica fusioniert und den italienisch-französischen Konzern Essilor-Luxottica gebildet. Der neu entstandene Weltmarktführer will nun den deutschen Online-Händler Brille24 übernehmen, wie das Handelsblatt berichtet. Der französische Vorstandschef von Brille24, Christophe Hocquet, soll die treibende Kraft hinter dem Deal gewesen sein. Nach Zustimmung der Wettbewerbsbehörden soll die Akquisition noch im zweiten Halbjahr 2019 über die Bühne gehen. Der Kaufpreis soll im mittleren zweistelligen Millionenbereich liegen. handelsblatt.com

Philipp Kreibohm verlässt Geschäftsführung von Home24

Nach mehr als zehn Jahren gibt Home24-Mitgründer Philipp Kreibohm seine Position als CEO zum 31. März auf. Im Juni will er sich der Wahl zum Aufsichtsrat stellen. Alexander Samwer, bisheriges Mitglied im Aufsichtsrat, will seinen Posten aufgeben. Kreibohms Aufgaben in der Geschäftsführung – Personal, Recht und Unternehmensentwicklung – werden von den drei weiteren CEOs übernommen. gruenderszene.de

Flixbus will nach Russland

Go East, heißt es für Flixbus. Das Mutterunternehmen Flixmobility plant den Eintritt in den russischen Markt. Dieser soll auf einer Kooperation mit den bestehenden russischen Busunternehmen gründen. Das Mobility-Startup würde die Fahrzeuge mit Technologie aufrüsten und den Verkauf von 50 Prozent der Sitzplätze garantieren. Im Gegenzug soll es 30 Prozent der Einnahmen erhalten. gruenderszene.de

Rocket Internet verliert zwei Manager

Wie t3n exklusiv berichtet, verlassen zwei weitere Manager Rocket Internet: Senior Vice President Finance Christian Senitz und Christian Lasch, Chief Compliance Officer (CCO). Letzterer wird das Unternehmen bereits im ersten Quartal 2019 verlassen, Senitz im zweiten. Für den CCO wird ein Nachfolger gesucht, für Senitz’ Position offenbar nicht. Die Mitarbeiterzahl von Rocket Internet sinkt bereits seit Jahren: Wurden im Jahresbericht 2014 noch 1.586 Mitarbeiter genannt, waren es 2017 nur noch 171. t3n.de

Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg schließt erste Runde 2019 ab

Beim aktuellen Business-Plan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) wurden am Montag die Sieger der ersten Runde ausgezeichnet. Unter mehr als 200 Einsendungen kürte die Jury insgesamt neun Gründerteams zum Sieger. Den ersten Platz im Wettbewerb BPW Plan belegte E Energy-Liquid Electricity. Das Startup entwickelt, verkauft und vermietet Schnellladesäulen für Elektroautos. Den ersten Platz bei BPW Canvas sicherte sich das AR-Gaming-Kameramodul Augmented Robotics. Pressemitteilung, zu den Gewinnersteckbriefen

Investments & Exits

Eine halbe Milliarde Dollar für Aurora

Das Mobility-Startups Aurora aus Palo Alto wurde 2016 von ehemaligen Mitarbeitern von Google, Uber und Tesla gegründet. Jetzt hat das Startup, das Self-Driving-Car-Technologien entwickelt, eine Series B in Höhe von 530 Millionen Dollar abgeschlossen. Die Unternehmensbewertung stieg auf 2,5 Milliarden Dollar. An der von Sequoia Capital angeführten Runde beteiligten sich auch Amazon and T. Rowe Price Associates. techcrunch.com

Osram steigt bei Beaconinside ein

Leuchtmittel-Hersteller Osram erwirbt eine Minderheitsbeteiligung an dem Berliner Startup Beaconinside, das IoT-Branchenlösungen für Einzelhandel und Logistik entwickelt. Beaconinside sei deshalb eine hervorragende strategische Ergänzung für das Osram-Portfolio, sagt Stefan Kampmann, Technologievorstand bei dem Konzern. Neben den beiden Beaconinside-Gründern wird Osram-Manager Michael Höge neues Mitglied der Geschäftsführung. Die Höhe des Investments ist nicht bekannt. Pressemitteilung per Mail und finanzen.net

OakNorth erhält 440 Millionen Dollar

Das britische Startup OakNorth hat vor wenigen Tagen die größte Finanzierungsrunde eines europäischen Fintechs abgeschlossen: Softbanks Vision Fund und die in Singapur ansässige Clermont Group investierten 440 Millionen Dollar in das 2013 gegründete Unternehmen. Die digitale Bank konzentriert sich auf Kredite für kleinere und mittlere Unternehmen und die Technologie dahinter. Insgesamt hat OakNorth mehr als 3,7 Milliarden Dollar verliehen. techcrunch.com

Alibaba beteiligt sich an Münchner Startup Konux

Erst im Januar hat der chinesische E-Commerce-Gigant Alibaba das Berliner Startup Data Artisans übernommen. Nun beteiligt sich das Unternehmen an einem weiteren deutschen Startup: dem Münchner Sensoren-Hersteller Konux. Das Investment in ungenannter Höhe ist Teil einer 13 Millionen Dollar schweren Erweiterung der Series-B-Finanzierungsrunde vom April 2018. Das Gesamtvolumen der Runde steigt damit auf 33 Millionen Dollar. Neben Alibaba beteiligten sich die Bestandsinvestoren Upbeat Ventures, MIG AG sowie New Enterprise Associates (NEA) als Lead-Investor. Pressemitteilung und deutsche-startups.de

940 Millionen Dollar für Nuro

Das autonome Lieferdienst-Startup Nuro hat 940 Millionen Dollar aus dem Vision Fund des japanischen Techkonzerns SoftBank bekommen. Gegründet wurde das Startup von zwei ehemaligen Google-Ingeneiuren. Beide arbeiten für das heute in der Firma Waymo zusammengefasste Roboterwagen-Programm. Bis zu zwölf Einkaufstaschen kann Nuro pro Fahrt transportieren. Ende vergangenen Jahres lieferte das Robo-Auto erstmals in Scottsdale Arizona aus. Mit der Finanzierung soll die Flotte vergrößert und der Lieferdienst erweitert werden. ft.com und handelsblatt.com

International

Einigung in europäischer Urheberrechtsreform

Die EU-Staaten haben sich am Wochenende auf einen Kompromiss zur Urheberrechtsreform geeinigt. Zuletzt hatte es noch Unstimmigkeiten zwischen Frankreich und Deutschland gegeben. Beim umstrittenen Artikel 13, der Uploadfilter für Plattformen wie Youtube vorsieht, wollte Deutschland Startups und Kleinunternehmen von der Pflicht ausnehmen, hochgeladene Inhalte auf Urheberrechtsverletzungen zu untersuchen. Frankreich lehnte dies ab. Der Kompromiss sieht nun Ausnahmen nur dann vor, wenn Unternehmen jünger als drei Jahre sind, weniger als zehn Millionen Euro Umsatz im Monat machen und weniger als fünf Millionen Nutzer haben. Anfang der Woche sollen nun Verhandlungen mit dem Europaparlament und der EU-Kommission beginnen. spiegel.de und zeit.de

Womöglich doch kein Amazon-Headquarter in New York?

Amazon überdenkt offenbar noch einmal einen der beiden geplanten Standorte für sein neues Headquarter, wie die Washington Post unter Berufung auf Insider berichtet. Da es große Vorbehalte von Politikern und Anwohnern gegen die Ansiedlung der neuen Konzernzentrale im New Yorker Stadtteil Queens gibt, zieht der E-Commerce-Gigant womöglich einen anderen Standort in Betracht. theverge.com und techcrunch.com

Apple verärgert Publisher

Bei seinem in Planung befindlichen News-Abo-Service will Apple offenbar ganze 50 Prozent der Einnahmen für sich behalten, wie das Wall Street Journal berichtet. Die andere Hälfte würde je nach Nutzung auf die Content-Anbieter verteilt werden. Bei dem News-Abo à la Netflix sollen Apple-Nutzer eine monatliche Abogebühr zahlen – zehn Dollar sind aktuell im Gespräch – und dafür Zugriff auf eine ganze Bandbreite an Zeitungen und Magazinen erhalten. Die Gespräche mit Medienhäusern sind noch nicht abgeschlossen. wsj.com (paid) via theverge.com

Amazon-Chef von US-Blatt erpresst

Jeff Bezos wirft der US-Illustrierten National Enquirer Erpressung vor. Das US-Magazin hatte wenige Tage nach Bekanntwerden des Ehe-Aus der Bezos’ eine Affäre des Amazon-Chefs inklusive privater Textnachrichten und Fotos veröffentlicht. Bezos stellte daraufhin einen Privatdetektiv zur Untersuchung über die Herkunft des Materials an. Er vermutet, dass der Enquirer ihn im Namen von US-Präsident Donald Trump unter Druck setzt. Das Skandalblatt hat dem Amazon-Gründer in der Folge mit der Veröffentlichung von Nacktfotos gedroht. Mittlerweile untersucht die Staatsanwaltschaft den Fall. t3n.de, spiegel.de und theverge.com

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