Der erste Tag der Bits & Pretzels endete mit einer überraschenden Nachricht: Der US-Schauspieler und Oscar-Preisträger Kevin Spacey steigt als vierter Partner bei dem Münchner Gründerfestival ein. Spacey hatte bereits im vergangenen Jahr eine Keynote auf der Veranstaltung gehalten und kam jetzt erneut, um sich stärker zu engagieren.

Insgesamt 5000 Teilnehmer sind in diesem Jahr zu dem dreitägigen Festival nach München gekommen, um sich zu informieren, zu pitchen und zu netzwerken. An Tag eins und zwei stehen Keynotes, Workshops und Pitches auf dem Programm. An Tag drei laden die Festival-Gründer Andreas Bruckschlögl, Bernd Storm van’s Gravesande und Felix Haas traditionell zu einem Besuch des Oktoberfestes ein.

Wie genau sich Kevin Spacey in die neue Partnerschaft mit Bits & Pretzels einbringen will, verriet er auf der Bühne nicht. Nach Informationen von Berlin Valley wird es kein finanzielles Engagement geben. Die Verantwortlichen erhoffen sich offenbar vor allem einen Marketingeffekt – und für Aufmerksamkeit sorgt der Hollywood-Schauspieler auf jeden Fall. Für Kevin Spacey wiederum liege der Reiz darin, sich bei einer Veranstaltung zu engagieren, die so viele Leute anzieht, ohne ein großes Medienhaus oder Unternehmen im Rücken zu haben. Er sei daran interessiert, in Europa eine Anlaufstelle zu haben und ihm gehe es schließlich auch darum, junge Talente zu fördern, erfuhr Berlin Valley.

Kevin Spacey ist unter anderem bei Casper und Masterclass investiert. Auf der Bühne verriet er, dass es vor allem sein Management-Team ist, dass sich die potenziellen Kandidaten ganz genau anschaut. Ihn persönlich inspirierten neue Technologien, vor allem alles was sich im Bereich der Entertainment-Industrie tue. Manchmal seien es aber auch einfach die Persönlichkeiten, die den Ausschlag geben.

Auf eine Keynote verzichtete Spacey in diesem Jahr, stattdessen interviewte er Trivago-Gründer Rolf Schrömgens und Serial-Entrepreneur und Investor Lukasz Gadowski auf der Bühne. Beide Gründer betonten, dass sie sich bewusst sind, dass sie als Unternehmer Vorbildfunktion und große Verantwortung haben. Kevin Spacey vermisste offenbar ein wenig den Enthusiasmus und die Euphorie, die amerikanische Gründer oft an den Tag legen. Er selbst sagte von sich: „Ich stehe jeden Morgen auf und frage: Was kommt als nächstes?“

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