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Jobninja überträgt das Tinder-Modell auf die Jobsuche. Unternehmen und Bewerber können sich registrieren und jeweils per Swipe Interesse oder Desinteresse bekun­den. Das Startup verdient sein Geld über eine Gebühr für Geschäftskunden.

Niklas Dietz

NIKLAS DIETZ

ist Investment Analyst beim Berliner VC Redstone. Mit seinem VC-as-a-Service­-Modell managed Redstone die Venture Capital Fonds verschiedener Corporates und verbindet dadurch ambiti­onierte Startups und etablier­te Unternehmen.
GESCHÄFTSMODELL
PRODUKT
MARKTPOTENZIAL

Jobninja ist ein Tinder zur Vermittlung von Jobs für Bewerber ohne akademischen Abschluss. Ein ungeeignetes Format für komplexe Stellenausschreibungen, aber möglicherweise genau passend für den Zielmarkt. Die Rekrutierungskosten von weniger als 100 Euro im Zielmarkt sind unattraktiv. Sollte es gelingen, schnell und unkompliziert Jobs zu vermitteln, könnte die App viele Nutzer anziehen. Das Ver­hältnis von Jobs zu Bewerbern sehe ich derzeit eher bewerberunfreundlich.

BENEDIKT HERLES

ist Managing Partner bei Vito Ventures. Getreu dem Motto ,,German Engineering Capital“ finanziert Vito Ventures High­tech-Enterprise- und lnfrastruk­tur-Startups.
GESCHÄFTSMODELL
PRODUKT
MARKTPOTENZIAL

Tinder für niedrig qualifizierte Jobs – ein durchaus interessantes Produkt für die „Gig“-Economy. Das Unternehmen bedient einen Makrotrend der digitalen Gesell­schaft. Kritisch für den Erfolg von Jobninja wird aber sein, ob die Economics aufge­hen. Wie viele Anzeigen können zu wel­chen Preisen verkauft werden, so dass sich die Akquisition von Kunden noch lohnt? Nicht zuletzt ist der Wettbewerb in diesem Marktumfeld durchaus intensiv.

CHRISTIAN SIEGELE

ist Partner bei Capnamic Ventures. Seit mehr als 20 Jahren bewegt er sich in den Bereichen VC und PE und verfügt über europaweite Deal-Expertise sowohl in den Bereichen Seed, Early und Late Stage Investments, als auch bei Buyouts.
GESCHÄFTSMODELL
PRODUKT
MARKTPOTENZIAL

Jobninja positioniert sich als unkompli­zierte, zeitsparende Mobile-Job-App. Der Markt rund um Bewerbungen und Stellen­anzeigen ist extrem kompetitiv. Es gibt sehr viele Lösungen, die sich nur marginal voneinander unterscheiden. Bei den größ­ten Playern im Markt konnte man zuletzt einen anhaltenden Preisverfall wahrneh­men, der unterstreicht, dass man sich mit einem zusätzlichen Feature nicht ausrei­chend abgrenzen kann. Zudem bieten die Großen ebenfalls Mobile Apps an.

GESAMTBEWERTUNG

GESCHÄFTSMODELL
PRODUKT
MARKTPOTENZIAL

Zuerst erschienen in Berlin Valley Nr. 23

Alle Ausgaben zum kostenlosen Download.

SOLLEN WIR EUER STARTUP AUF DEN GRILL LEGEN?

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