Große Ankündigung im November: Google baut Campus in Berlin

Im November kündigte Google an, Ende 2017 einen Startup-Campus im Umspannwerk in Kreuzberg zu eröffnen. So will der US-Konzern das Startup-Ökosystem der Stadt weiter stärken. Bisher hat Google für die Kooperation mit Startups die Factory genutzt. Das soll sich ab 2017 ändern. Im Umspannwerk in Kreuzberg soll auf 2400 Quadratmetern ein Campus für Startups entstehen, wo sich Gründer weiterbilden, austauschen und vernetzen können. Damit ist Berlin der siebte Standort, an dem Google das Konzept umsetzt. Neben London, Madrid und São Paulo besitzen Seoul, Tel Aviv und Warschau bereits einen Campus. „Das ist ein wichtiger Tag für Berlin“, kommentierte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) bei der Vorstellung des Projekts am 22. November. Die Eröffnung des Campus ist jedoch nicht das einzige Vorhaben, das Google in Berlin plant. Auch das Hauptstadtbüro soll von seinem Standort Unter den Linden in das Forum Museumsinsel ziehen und dabei ausgebaut werden.

6,8 Millionen Euro für Fintech-Startup Figo

DB1 Ventures, das Investmentvehikel der Deutschen Börse, beteiligt sich in der Serie-B-Finanzierungsrunde des Fintechs Figo mit einem siebenstelligen Betrag. Insgesamt konnte das junge Hamburger Unternehmen von Gründer André Bajorat rund 6,8 Millionen Euro einsammeln. Mit dem frischen Kapital will Figo unter anderem die Internationalisierung vorantreiben.

Medicus, Skysense und Synfioo gewinnen Innovators’ Pitch

Visualisierung von kryptischen Blutwerten, kabellose Ladestationen für Drohnen, datengesteuerte Transportüberwachung – dies sind die disruptiven Ideen der Gewinner-Startups Medicus, Skysense und Synfioo, die Ende November beim Innovators’ Pitch 2016 ausgezeichnet wurden. Der Award, der bei der Bitkom Hub Conference in der Station Berlin ausgerichtet wird, richtete sich an Early Stage Startups aus den Bereichen Digital Health, Internet of Things und Mobility.

Tape.tv schaltet nach acht Jahren ab

„Tape.tv war ein Musik-Internetsender mit Sitz in Berlin.“ So beginnt der Wikipedia-Eintrag des Online-Musikfernsehsender, der Ende November 2016 sein Programm eingestellt hat. Vor acht Jahren war Tape.tv von Stephanie Renner (jetzt Perfectspot) und Conrad Fritzsch (mittlerweile Leiter einer Digital-Unit bei Mercedes Benz) als erste Musikvideoplattform in Europa mit Zugriff auf 45.000 Clips gegründet worden. Tape.tv produzierte auch eigene Formate wie die Live-Akustik-Reihe „Auf den Dächern“ und übertrug Konzerte im Livestream.

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