33 Millionen für Billfront

Zum Jahresende kann das Finleap-Venture Billfront einen großen Finanzierungserfolg verbuchen: Insgesamt 33 Millionen Euro erhält das Fintech-Startup von 4Finance, der NIBC Bank Deutschland und von dem Bestandsinvestor und Company Builder Finleap. Billfront bietet Adtech-Firmen Finanzlösungen an. Gregor Dimitriou, Co-Founder und Geschäftsführer von Billfront, kommentiert: „Durch das Investment haben wir zwei starke Partner gewonnen. Sie helfen uns, die Vision von Billfront als das führende technologische Finanzunternehmen für Adtechs und Publisher, zu verwirklichen.” Das zusätzliche Kapital will Billfront in die Entwicklung seiner eigenen Technologien und in das weitere Unternehmenswachstum fließen lassen.

Rocket schrumpft die Holding

Im Dezember berichtet das Manager Magazins (Ausgabe 12/2016), dass Rocket Internet in der Berliner Zentrale massiv Personal abbaue. Rocket-CEO Oliver Samwer wolle auf diese Weise die hohen Verluste der Holding reduzieren. Statt mehr als 400 Mitarbeiter wie noch Ende 2015 sollen in der Berliner Zentrale inzwischen weniger als 200 sitzen. Zielvorgabe seien angeblich 100 Mitarbeiter. Eine Rocket-Sprecherin erklärte, die Behauptung sei falsch und entbehre jeder Grundlage.

Delivery Hero übernimmt Foodpanda

Am 11. Dezember 2016 gibt Rocket Internet die Übernahme von Foodpanda durch Delivery Hero bekannt. Im Austausch für seine gesamten Anteile an Foodpanda erhält Rocket Internet neu ausgegebene Aktien von Delivery Hero. Oliver Samwer, CEO von Rocket Internet, lässt sich in der Pressemitteilung wie folgt zitieren: „Der Zusammenschluss von foodpanda und Delivery Hero, eine unserer größten und wichtigsten Beteiligungen, ermöglicht die Konsolidierung in wichtigen Märkten und baut damit Delivery Hero’s Marktposition in Kernmärkten weiter aus. Delivery Hero gewinnt zudem neue Märkte mit führenden Marktpositionen und baut damit seine geographische Präsenz weiter aus. Darüber hinaus führt die Transaktion für Rocket Internet auf Gruppenebene zu einer verringerten Komplexität.“

Startups suchen Nähe zu Corporates

Im Dezember 2016 dokumentiert der European Startup Monitor des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V. seine Ergebnisse: Europäische Gründer sind im Durchschnitt 29,9 Jahre alt, zu 85,2 Prozent männlich und besitzen zu 79 Prozent die Staatsbürgerschaft des Landes, in dem sie gründen. Startups nannten mit 19,5 Prozent Vertrieb und Kundenakquise als ihre größte Herausforderung. Ebenso zeigt die Studie, dass Startups insbesondere auch durch Kooperationen mit etablierten Unternehmen versuchen wollen, die Herausforderungen zu bewältigen.

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