Hamburg ist traditionell eine Stadt der Medien und der Werbung. Kein Wunder, dass sich die Hansestadt im digitalen Zeitalter als „Tor zur Adtech-Welt“ präsentiert. In unserem Spezial zur Startup-Szene Hamburg stellen wie einige Adtechs im Kurzinterview vor.

Dominik, welches Problem löst Addefend?

Dominik Reisig: Online Publisher verlieren vermehrt große Teile ihrer Umsätze durch die sich immer weiter verbreitenden Adblocker. Dies gefährdet das Geschäftsmodell der Publisher und führt dazu, dass sie gezwungen sind, redaktionelle Kapazitäten abzubauen oder eine Gebühr für die Nutzung ihres Services zu erheben. Damit beides nicht passiert, helfen wir bei der Monetarisierung dieser Zielgruppe.

„der Adblocker kann nicht erkennen, dass es sich um Werbung handelt“

Wie funktioniert das?

Dominik Reisig: Wir liefern Werbung über den gleicher Server aus wie die Bilder der Publisher. So kann der Adblocker nicht erkennen, dass es sich um Werbung handelt. Die Werbung kann so auch nicht so aufdringlich sein, es gibt keine Videos oder Pop-ups.

Wie verdient Ihr Geld?

Dominik Reisig: Unser Geschäftsmodell basiert auf Revenue Shares.

Wie groß seid Ihr in diesem Markt?

Dominik Reisig: 40 Prozent der deutschen Top 100 Websites nutzen unser System, wir erreichen zwei Milliarden Werbeauslieferungen pro Monat und sehen, dass die Adblocker-Nutzer die Werbung annehmen.

Was plant Ihr für die Zukunft?

Dominik Reisig: Wir wollen unsere Aktivitäten im Ausland ausbauen.

Das Gespräch führte Anna-Lena Kümpel

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Zuerst erschienen in Berlin Valley Spezial: Startup-Szene Hamburg

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