Wichtige Hamburger Startups im Überblick

In jeder Ausgabe werfen wir den Blick in ein anderes Startup-Ökosystem. 

Nur weil die Hamburger nicht so lauthals trommeln wie andere, heißt das nicht, dass es an der Elbe keine Gründerszene gibt. Hier überzeugen auch Gründer einfach durch Taten statt durch blumige Worte. Einige Hamburger Startups verdienen einen zweiten Blick. Beispiel Facelift. Vor drei Jahren gegründet, sammelte der Anbieter von brand building-Technologien 15 Millionen Dollar ein. Kaum jemand erfuhr davon. Zu den Kunden des StartUps zählen heute bereits Konzerne wie Otto, Springer, Nestlé oder Bahn AG.

Hamburger Startups Beispiel zwei ist Protonet. Die Hamburger Technologie-Manufaktur revolutioniert den Cloud Computing Markt mit dem einfachsten Server der Welt. In nur 90 Minuten sammelte die junge Company um CEO Ali Jelveh 750.000 Euro ein. Das stellt sogar erfolgreiche Kickstarter-Projekte wie die Pebble-Smartwatch in den Schatten: Weltrekord.

In nur wenigen deutschen Städten zeigt sich so schnell, ob eine Geschäftsidee trägt, wie in der Elbmetropole. Ein möglicher Grund, warum hier wenig visionäre und viele zweckmäßige Firmen mit klarem Geschäftsmodell entstehen.

Hilfreich zur Seite steht dabei die Standortinitiative „nextMedia“. Hervorgegangen aus Hamburg@work. Gegründet wurde das Netzwerk für Hamburger Startups, als die Wort-Bedeutung in Deutschland noch unbekannt war, vor 17 Jahren. Heute ist es das bundesweit größte Netzwerk mit Kontakt- und Anbahnungsklassikern wie das „openDeck der onlineKapitäne“. Hier trifft sich regelmäßig die digitale Wirtschaft der Metropole. Die Spiele-Szene versammelt sich auf dem GameCity-Treff oder im InnoHub, ein von InnoGames eingerichteter Start-up-Hub.

Hamburg-Startups.net, eine wichtige Anlaufstelle für Hamburger Startups, ist auf die Vernetzung der Neu- und Junggründer spezialisiert. Das Reeperbahn Festival – mittlerweile das wichtigste Musik- und Interactive-Event Deutschlands – wird von HHS Net für Events genutzt wie Startups@Reeperbahn. StartUps-Events wie der „Start-up-Mixer“ in der Liberta-Garage, Initiativen wie die Digital Media Women, die Hamburger Sektion der Geekettes, die Hamburg Kreativgesellschaft, die Community des Coworkings-Spaces betahaus Hamburg oder die Maker-Kultur, sind rappelvoll..

Das betahaus 2.0, das neue Zuhause für die Hamburger Digital- und Kreativszene, ist Kristallisationspunkt für Freelancer und Startups, Teams und Unternehmen. Die Kreativschmiede im Herzen des szenigen Schanzenviertels ist ein Ort des Lernens und Teilens, für Experimente, Diskussion und Kollaboration. „Hier konnten wir unsere Produktideen in der Community testen. Haben wichtige strategische Partner direkt am Nachbartisch kennen gelernt und letztendlich auch unsere Finanzierung mit einem betahaus-Kontakt aufgebaut“, lobt Protonet-Mitgründer Ali Jelveh in leisen Tönen. Trommeln gehört hier halt nicht zum Handwerk.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Kreditech zählt zu den erfolgreichsten europäischen Tech-Unternehmen mit über 20 Prozent Wachstum pro Monat. Kürzlich wurde das Unternehmen mit 200 Mio. USD bewertet. Gegründet 2012 von CEO Sebastian Diemer und CTO Alexander-Graubner Müller, beschäftigt Kreditechheute 150 Mitarbeiter aus 40 Ländern.

Der Hauptsitz Hamburg ist für Kreditech deshalb so attraktiv, weil sie einen hohe Lebensqualität bietet und Talente aus den Universitäten, Medien- und Tech-Firmen. Und: Die Infrakstruktur ist ideal für kurze Reisewege nach Berlin, London, Frankfurt und die Tochtergesellschaften in den acht Ländern.

www.kreditech.com

Mit 130 Millionen registrierten Spielern gehört das Hamburger Unternehmen InnoGames zu den weltweit führenden Entwicklern und Publishern von Onlinespielen wie Tribal Wars und Forge of Empires. Die hanseatische Metropole ist für InnoGames auch dank der lokalen Initiative gamecity:Hamburg ein idealer Standort und bietet ansässigen Unternehmen viel Wachstumspotential. InnoGames unterstützt den Standort seit Anfang 2014 mit dem Gründerhaus InnoHub. Ziel ist es, Start-ups, jungen Unternehmen und kreativen Neu-Entrepreneuren beim Geschäftsaufbau und Wachstum zur Seite zu stehen.

www.innogames.com

Hamburg ist die Stadt für Grown-ups. Für Kaufleute, die Geschäfte machen, anstatt darüber zu reden“, so Teja Töpfer, Co-Gründer von Facelift. Zusammen mit Benjamin Schroeter hat er Facelift am 8. Februar 2011 gegründet – vom Start an profitabel und auf internationalen Wachstumskurs. Heute ist FACELIFT mit über 100 Mitarbeitern und 800 Kunden einer der führenden Anbieter für Social Marketing Technologien in Europa. Die Facelift Cloud ist eine mehrfach zertifizierte Software-Lösung mit allen Komponenten für professionelles Social Marketing auf Enterprise-Level – perfektioniert für den wichtigsten Kanal Facebook.

www.facelift-bbt.com

Bei Protonet bauen wir Personal Server für kleine Teams und Privatpersonen um sie auf ganz einfache Weise Unabhängig zu machen. Software & Hardware werden von uns selbst kreiert. Wir produzieren lokal – Hamburg hat wahnsinniges Potential im Fertigungsbereich und ein hohes Qualitätsverständnis. Auch für die Software findet man sehr gute Talente, die sich darüber hinaus für einen langen Zeitraum zur Vision verpflichtet fühlen – wir haben quasi null Fluktuation. Nicht zuletzt ist Hamburg ein toller Ort um sich privat zu verwirklichen: Viel Grün & Wasser, große Kulturangebote und beste Vernetzung lassen niemals Langeweile aufkommen.

protonet.info

Kurzprofil Preview der PR-Katalysator für StartUps


Preview bietet Startups einen effizienten Weg, neue Kunden, Kooperationspartner oder potenzielle Investoren auf sich aufmerksam zu machen. Previews sind seit 17 Jahren erfolgreiche Presse-Vorschauen vor internationalen Technologie-Messen wie CeBIT, IFA & Co. Hier zeigen Unternehmen – vom StartUp bis zum GlobalBrand – Journalisten erstmals ihre neuen Produkte und Lösungen. StartUps können sich und ihre Produkte über diese Medien-Plattform blitzschnell bekannt machen.

team@preview-event.de

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4 Kommentare auf "Startups in Hamburg"

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Hubertus
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Der Bericht zu Protonet ist leider sehr oberflächlich. Die Crowd-Investoren haben Protonet in der Startphase unterstützt und finanziert (“Weltrekord”) und werden jetzt von der Geschäftsleitung bestehend aus Ali Jelveh und Boris Siegenthaler respektlos im Stich gelassen! Fragen der besorgten Anleger werden nicht vollumfänglich beantwortet, Regelungen des Crowd-Investmentvertrags “kreativ” ausgelegt. Ein Anleger hatte vor 4 Wochen in einem Beitrag zu Protonet geschrieben: “Ich versteht auch nicht wie man sich von der früheren Auszeichnung als Startup des Jahres so tief in den Keller hinabarbeiten konnte und jetzt in die Nähe von Zeitschriften-Werbern via Drückerkolonne gerutscht ist was Ansehen, Glaubwürdigkeit und Reputation betrifft.… Read more »
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[…] wir ein sehr erfahrenes Team waren. Wir haben einen Linux-Server gebaut, ganz ähnlich dem, was Protonet heute in Hamburg macht. Die großen Distributoren, mit denen wir vorher gesprochen haben, sagten, […]

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[…] ich von Protonet den Auftrag bekam, eine Verpackung für die kleinen Private-Cloud-Server zu entwickeln, orientierte […]

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[…] Kristallisationspunkt der Startup-­Branche ist sicherlich das Betahaus auf der Schanze, in dem neben Coworking viele Veranstaltungen für […]

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