Im vergangen Jahr hat Goodgame Studios seine Produktion neu aufgestellt und auf sechs Studios aufgeteilt. „Diese sechs Studios haben nicht nur den Vorteil, dass sie jetzt deutlich mehr Output generieren“, sagt Goodgame-Studios-Gründer Christian Wawrzinek. „Wir haben eine volle Pipeline, sieben Launches sind für dieses Jahr geplant.“ Die neue Produktionsstruktur sei aber auch eine „Trockenübung für den Aufbau weiterer Studios international“. Aktuell spielen 280 Millionen Menschen weltweit die Mobile- und Browser-Games des Hamburger Spieleentwicklers.

Goodgame schließt Studio 4th Floor

Allerdings gibt es beim Aufbau der neuen Produktion auch Rückschläge: Goodgame Studios hat sich inzwischen entschlossen, eines der Studios wieder aufzulösen. Das Studio 4th Floor arbeitete an der Entwicklung eines Action Role Playing Games. „Es werden keine Kündigungen ausgesprochen. Allen betroffenen Mitarbeitern werden Stellen insbesondere auf den beiden neuen PC-Client-Projekten angeboten“, teilte Goodgame dazu mit. Die Entwicklung von hochwertigen PC-Client-Spielen will Goodgame nämlich weiter forcieren. Goodgame sei von den sich bietenden Chancen für Free-to-play-Produkte in diesem Segment überzeugt, hieß es weiter. „Die Ressourcen für die Entwicklung von PC-Client-Spielen werden aufgestockt.“

Wettrennen mit den Majors

„Free-to-play wird immer stärker und Retail irgendwann verdrängen“, sagt Christian Wawrzinek im Interview. „Deswegen gibt es eine Art Wettrennen zwischen den Majors und Leuten wie uns auf der PC-Client-Plattform.“ Das sei ein riesiger Wachstumsbereich für die Zukunft. „Da wollen wir rein, da wollen aber auch die Majors gerne rein“, sagt er.

Eine Kultur des Fragenstellens

Großen Wert legt Goodgames auf die Auswahl seines Teams. „Wir haben immer viel dafür getan, nur die Besten auszuwählen“, sagt Christian Wawrzinek. „Wir haben vermutlich den härtesten Auswahlprozess in der Branche. 98 Prozent der Leute, die sich bei uns bewerben, kriegen keinen Job.“ Auch die Unternehmenskultur sei ein wichtiger Erfolgsfaktor. „Es ist wichtig, eine Kultur des Fragenstellens zu etablieren.“

Mehr über den Wettlauf mit den Majors und wie es eigentlich ist, Rocket-CEO Oliver Samwer als Investor zu haben, das könnt Ihr im ungekürzten Interview nachlesen. Hier in der April-Ausgabe von Berlin Valley zum Download. 

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