2012 gründete Florian Nöll gemeinsam mit 17 weiteren Startup-Unternehmern den BVDS. „Lobbyismus für Anfänger“ titelte damals das Wall Street Journal. Der BVDS war damals ein Anfänger im besten Sinne: ein Startup. Der gerade veröffentlichte fünfte „Deutsche Startup Monitor“ beschreibt ein Startup als Unternehmen, das mit seiner Technologie oder seinem Geschäftsmodell innovativ ist. Das trifft auch auf den BVDS zu: Die Gründer haben vor fünf Jahren eine Lücke entdeckt und gefüllt. Sie haben ein politisches Sprachrohr für eine wachsende, aber noch wenig organisierte Gründerszene in Deutschland etabliert.

„Die Durchschlagskraft des Verbandes zeigte sich gleich bei der Bundesratsinitiative zum ‚Anti-Angel-Gesetz‘“

Die Durchschlagskraft des Verbandes zeigte sich gleich bei der Bundesratsinitiative zur Besteuerung von Veräußerungen aus Streubesitz oder, wie die Startup-Szene es nannte, dem „Anti-Angel-Gesetz“. Nicht zuletzt der Hartnäckigkeit des BVDS ist es zu verdanken, dass für Business Angel und damit auch für die Finanzierung von Startups keine zusätzlichen Belastungen entstanden sind.

Eine weitere zentrale Forderung des BVDS aus der Anfangszeit war die Einrichtung eines neuen Börsensegments für Startups. Dies haben wir im Bundeswirtschaftsministerium aufgenommen und den Round Table „Mehr Börsengänge junger Wachstumsunternehmen in Deutschland“ etabliert. Im März 2017 hat die Deutsche Börse schließlich mit „Scale“ genau ein solches Börsensegment eingeführt. Ein wichtiger Schritt nach vorne!

„Der BVDS ist ein wichtiger und handlungsfähiger Ansprechpartner für Politik und Wirtschaft“

Die Bilanz für einen so jungen Verband ist beeindruckend: Der BVDS ist ein wichtiger und handlungsfähiger Ansprechpartner für Politik und Wirtschaft. Die Zahlen des bereits im fünften Jahr veröffentlichten „Deutschen Startup Monitor“ werden von allen gerne genutzt. Auch das Bundeswirtschaftsministerium hat in den letzten Jahren eng und erfolgreich mit dem BVDS zusammengearbeitet, viele seiner Anliegen unterstützen wir. Wir sind beim German Israeli Startup Exchange Program (GISEP) und dem German Indian Startup Exchange Program (GINSEP) dabei und fördern so beide die internationale Vernetzung. Das signifikante Mitgliederwachstum bescheinigt dem Startup-Verband eindrucksvoll, dass er die Positionen seiner Mitglieder auf der politischen Bühne erfolgreich vertritt.

Kurzum: Der Startup-Verband ist selbst ein sehr erfolgreiches Startup. Deutschland braucht innovatives Unternehmertum und mehr Startup-Mentalität in Wirtschaft, Gesellschaft und auch Politik. Der Startup-Verband trägt mit seinen Initiativen maßgeblich dazu bei, dass wir ein funktionierendes Ecosystem für Startups schaffen. Ich wünsche alles Gute zum fünften Geburtstag und eine erfolgreiche Zukunft!

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