Für „the Hundert“ hat die Ausnahme-Fotografin einhundert Berliner Startup-Unternehmer inszeniert. Dazu ein paar Fragen.

Interview mit Fotografin Evelyn Bencicova

Evelyn, kannst Du Dich bitte kurz vorstellen?

Ich bin eine 21-jährige Fotografin und künstlerische Leiterin, studiere Fotografie an der Universität für angewandte Kunst Wien. Vor zwei Jahren entwickelte ich ein Interesse für digitale Fotografie.

Du hast in dieser kurzen Zeit mehr Berliner Startup-Unternehmer kennengelernt als die meisten anderen, die in diese Szene eintauchen. Was sind Deine Eindrücke?

Mein Kollege Adam und ich sammelten durch diesen Job mehr wertvolle und bereichernde Erfahrungen, als gedacht. Wir haben quasi stündlich sehr unterschiedliche und interessante Menschen kennengelernt. In diesem schnellen Wechsel änderte sich auch die Atmosphäre stetig. Natürlich gibt es Dinge, die alle gemein haben. Die meisten sind enthusiastisch, kreativ und sehr zielstrebig. Ich will es aber nicht generalisieren, da jeder sehr individuell ist. Was mich bei den Shootings positiv überrascht hat war, dass die meisten sehr entspannt waren und sich nicht zu ernst nehmen.

Du hast Dich ja sehr für die Personen interessiert und Dich mit fast jedem der Unternehmer und Unternehmerinnen ausführlich unterhalten. Gibt es Persönlichkeiten oder Unternehmenskonzepte, die Dich besonders fasziniert haben?

Kommunikation war ein wesentlicher Bestandteil der Shootings. Ich erhielt sehr viele tiefe Einblicke. Einige Menschen und Geschichten berührten und inspirierten mich besonders und ich wurde auch auf viele wichtige Themen aufmerksam gemacht, deren Relevanz mir vorher gar nicht so bewusst war. Die Unternehmen, die ich am attraktivsten fand, waren jene, die die Welt oder ein gewisses soziales Umfeld verbessern wollten.

Du kommst ja nicht aus Berlin. Wo kommst Du her, wie lange warst Du hier und was ist Dein Eindruck von Berlin als Stadt?

Adam und ich kommen aus Bratislava, Slowakei. Geplant waren 2 Monate Berlin, um Spaß zu haben und um mein Deutsch aufzubessern. Daraus wurden 4 Monate, die sich als noch besser entpuppten, als erhofft. Ich liebe Berlin, für mich ist es die Stadt schlecht hin. Noch nie habe ich so viele interessante und kreative Leute an einem Ort kennengelernt. Ich bin überzeugt, dass Berlin eine gewisse Energie hat, welche Menschen in ihren Bann zieht.

Was sind Deine nächsten Schritte und wann trifft man Dich wieder in Berlin?

Zunächst will ich mich erstmal auf mein Studium konzentrieren. In meiner Freizeit arbeite ich aber gerne an meinen eigenen oder kommerziellen Projekten. Eigentlich will ich es gar nicht Arbeit nennen, da es meine Leidenschaft ist. Berlin ist inzwischen mein zweites Zuhause, also will ich möglichst bald zurückkommen. Dezember und Januar sind fest eingeplant, aber ich kann mir meine Zeit relativ flexibel einteilen. Gerne würde ich auch mein Erasmus-Semester an der UdK in Berlin verbringen, aber mal schauen was die Zukunft bringt.


Kurzprofil Evelyn Bencicova


Evelyn Bencicova ist eine junge Fotografin aus Bratislava, Slowakei.

http://evelynbencicova.tumblr.com/

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