Finleap macht Check24 mit einem eigen Vergleichsportal Konkurrenz, Berliner Startup Inkitt konnte einen großen US-Investor für sich gewinnen und Audible wird von US-Verlagen verklagt – das waren vergangene Woche die Themen im Venture Daily, einem der führenden täglichen Startup-Newsletter. Er fasst die wichtigsten Startup Nachrichten aus über 100 Webseiten zusammen. Jetzt abonnieren, um keine Startup Nachrichten zu verpassen.

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Startup-Nachrichten

Finleap greift Check24 mit eigener Plattform an

Joonko, das neue Vergleichsportal aus der Schmiede des Fintech-Inkubators Finleap, ist live. Mit der eigenen B2C-Plattform für Finanzprodukte baut Finleap eine direkte Konkurrenz zu Check24 auf. Aktuell können zukünftige Nutzer ihre E-Mail auf dem Webportal hinterlassen. Der eigentliche Launch ist für das vierte Quartal 2019 geplant. finanz-szene.de

Gründer gegen die Klimakrise

100 Deutsche Digitalunternehmen haben gemeinsam eine Klimaschutz-Initiative ins Leben gerufen. Ziel von „Leaders for Climate Action“ ist es „der Klimakrise mit eigenem Handeln und mit klaren Forderungen entgegen zu treten“, heißt es auf der Projekt-Website.  Gefordert wird eine sofortige Einführung der CO2-Bepreisung in Deutschland. Außerdem soll der Ausbau erneuerbarer Energien gefördert werden, sowie auch digitale Innovationen und Technologien. „Klimaschutz ist eine Chance für die deutsche Wirtschaft wieder technologischer Vorreiter zu werden, Arbeitsplätze zu schaffen und den Standort Deutschland zu stärken.“ leadersforclimateaction.com via gruenderszene.de

Facebook muss Auflagen des Bundeskartellamts vorerst nicht umsetzen

Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf am Montag muss das Social Media Netzwerk die Auflagen des Bundeskartellamts bei der Verarbeitung von Nutzerdaten vorerst nicht umsetzen. Diese Anordnung sei möglicherweise sogar rechtswidrig. Selbst wenn die beanstandete Datenverarbeitung gegen Datenschutzbestimmungen verstoße, liege darin nicht unbedingt ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Das Bundeskartellamt hatte Facebook im Februar wegen seiner marktbeherrschenden Stellung auf dem deutschen Markt Beschränkungen bei der Verarbeitung von Daten auferlegt. handelsblatt.com

E-Scooter: Auf neue Richtlinien geeinigt

Laut Berichten der Passauer Neuen Presse sollen sich die vier großen E-Scooter-Anbieter mit den Spitzen der Kommunalverbände auf neue – strengere – Richtlinien geeinigt haben. Unter anderem soll es künftig feste Ausleihstationen und gekennzeichnete Bereiche zum Abstellen geben, Nutzer sollen mit einem Foto das ordnungsgemäße Abstellen belegen. Zudem soll eine Beschwerde-Hotline eingeführt werden. Die Kommunalverbände wünschen sich zudem anonymisierte Daten zur Anzahl der Roller, zurückgelegte Strecken und die Ausleihquote. Da es sich bei den Richtlinien nur um eine Diskussionsgrundlage und nicht um verbindliche Regeln handelt, ist allerdings unklar, inwieweit sie umgesetzt werden. pnp.de via spiegel.de

Free Now macht Uber Konkurrenz

Der gemeinsame Mobilitätsanbiter von BMW und Daimler, Free Now (ehemals MyTaxi) startet in Berlin eine direkte Alternative zum US-Anbieter. Mit Free Now Ride können Nutzer in der Hauptstadt einen Mietwagen mit Fahrer per App buchen. In Hamburg ist der Service bereits Anfang des Monats gestartet. In Berlin sollen mehr als 700 Fahrer im Innenstadtbereich verfügbar sein. berliner-zeitung.de via turi2.de

Teamviewer strebt aufs Börsenparkett

Nicht nur US-Tech-Firmen entern in diesem Jahr die Börsen, auch das 2005 gegründete Software-Unternehmen Teamviewer mit Sitz im schwäbischen Göppingen strebt einen IPO an. Noch in diesem Jahr will das Grownup an der Frankfurter Börse listen. Der britische Investor Permira, der seit 2014 an der Fernwartungssoftware beteiligt ist, will einen Teil seiner Aktien abgeben. Insider sprechen von 30 bis 40 Prozent, wodurch das Volumen des Börsengangs bis zu zwei Milliarden Euro betragen könnte. t3n.de und gruenderszene.de

Investments & Exits

40 Millionen Dollar für Numbrs

Die Multi-Banking-App Numbrs verkündet den Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von 40 Millionen Dollar. Das Geld stammt von nicht näher genannten neuen sowie bestehenden Investoren. Die Unternehmens Bewertung des 2014 gegründeten Fintechs aus der Schweiz soll jetzt bei einer Milliarde Dollar liegen. deutsche-startups.de und finanz-szene.de

Familonet-Gründer kaufen Startup von Daimler zurück

2017 übernahm Moovel, eine Mobilitätsplattform aus dem Hause Daimler, die Ortungs-App Familonet. Wie Deutsche-Startups berichtet, soll das Gründer-Team jetzt eine neue GmbH gegründet und die Familo-App vom Autokonzern zurückgekauft haben. Weitere Details sind bisher nicht bekannt. deutsche-startups.de

Sanity Group sammelt weitere 10 Millionen ein

Die von Finn Age Hänsel (Movinga) und Fabian Friede ins Leben gerufene Sanity Group hat weitere 10 Millionen eingesammelt. Angeführt wurde die Runde von Holtzbrinck Ventures. Auch Cherry Ventures war diesmal dabei. Die Bewertung des Startups, dass den medizinischen Cannabis-Markt vorantreiben möchte, steigt damit auf 26 Millionen Euro. deutsche-startups.de

Millionenrunde für CRX Markets

Wie Finanz-Szene und Startupdetector herausgefunden haben, hat das Fintech CRX Markets bereits im Juni eine Finanzierungsrunde in Höhe von sechs Millionen Euro abgeschlossen. Durch das neue Kapital kommt der Working-Capital-Spezialist aus München demnach auf eine Bewertung von rund 65 Millionen Euro. Das Geld kommt erneut nicht von Venture-Capital-Fonds, sondern von „Unternehmer-Persönlichkeiten, die zum Teil auch unserem Management bzw. dem Aufsichtsrat angehören” erklärte Vorstandschef Frank Lutz gegenüber Finanz-Szene. Im Aufsichtsrat sitzt unter anderem der ehemalige Goldman Sachs Manager Philip Holzer. finanz-szene.de

US-Investor steigt bei Berliner Startup ein

Über die 2013 gegründete Plattform Inkitt können Autoren ihre noch nicht veröffentlichten Romane publizieren, Nutzer um Feedback bitten und, wenn der Text gefällt, sogar einen Buchvertrag abschließen. Der renommierte US-Investor Kleiner Perkins führte nun eine Finanzierungsrunde in Höhe von umgerechnet 14 Millionen Euro in das Berliner Startup an. Auch HV Holtzbrinck Ventures, Speedinvest, Earlybird, Redalpine, Xploration Capital aus Russland und ein Business Angel beteiligten sich. techcrunch.com und gruenderszene.de

International

US-Verlage verklagen Audible

Mehrere große US-Verlage, darunter Penguin Random House und Chronicle Books, haben die Amazon-Tochter wegen vorsätzlicher Verletzung des Urheberrechts vor einem US-Bundesgericht verklagt. Sie wollen damit die Einführung des geplanten Features „Audible Captions” verhindern, mit dem Hörbücher untertitelt werden sollen. Audible hatte die Funktion im Juni angekündigt. t3n.de

Instagram weitet Werbeflächen auf Druck von Facebook aus

Verschiedene Medienberichte deuten darauf hin, dass Instagram starken Druck vom Mutterschiff Facebook erhält, den eigenen Umsatz zu erhöhen. Daher werden nun offenbar die Werbeflächen bei Instagram ausgeweitet. Bei den Stories soll es künftig zwei Werbeschaltungen direkt nacheinander geben. Zunächst wird diese Verdopplung mit einem kleinen Teil der Nutzer getestet. Zusätzlich soll es Anzeigen auch in den Feeds der „Explore”-Seiten geben. t3n.de

Apple entschuldigt sich für Siri-Praktiken

Der Tech-Konzern hat ein formelles Schreiben veröffentlicht, in dem er sich für dafür entschuldigt, dass Drittfirmen Sprachaufnahmen von Siri-Nutzern transkribiert haben, ohne dass diese davon wussten. Künftig werde Apple die Sprachaufnahmen nur dann zur Verbesserung seines Angebots heranziehen, wenn die Nutzer ausdrücklich zugestimmt hätten. Zudem sollen für diese Aufgabe keine Drittfirmen, sondern nur noch Apple-Mitarbeiter eingesetzt werden. theverge.com

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