Strive Media – Live-Streaming der nächsten Generation

Das Team um die beiden Gründer Christopher Probst (l.) und Alexander Schäfer (r.) hebt Live-Streaming auf eine neue Ebene. (Foto: Strive Media)

Mit StriveCDN hat das Startup ein innovatives System zum Live-Video-Streaming entwickelt. Durch die Reduktion von Bandbreitenanforderungen ermöglicht StriveCDN Live-Stream-Anbietern eine qualitativ hochwertigere, günstigere Auslieferung von Streaming-Videoinhalten an große Live-Zuschauer-Gruppen. Besonders im Bereich der Live-TV-Übertragungen über das Internet – OTT broadcasting – ist die Nutzung eines sicheren und stabilen Verteilungsnetzwerks von großer Bedeutung, da die Anzahl gleichzeitiger Zuschauer in die Millionenhöhe schießen kann.
Konkret erweitert Strive die übliche Auslieferung über Content Delivery Networks (CDNs) mit einem intelligenten Algorithmus, der Zuschauer sinnvoll gruppiert und in die Verteilung der Inhalte einbindet. Die Reduktion der serverseitigen Datenlast führt dabei zu geringeren Kosten, die eine Preisstellung unterhalb der Marktpreise ermöglicht. Die Vorteile werden in Teilen an die Kunden weitergegeben, zu Teilen für die eigene Margengenerierung genutzt. Daten werden nur dann ausgetauscht, wenn es sich nicht negativ auf den Zuschauer auswirkt und sich daraus ein Qualitätsvorteil für den Zuschauer ergibt.

Segment: SaaS
Gründung: 2017
Gründer: Alexander Schäfer, Christopher Probst
Mitarbeiter: 7
URL:
strivecdn.de


Welect: Wenn Menschen gerne Werbung sehen

Die Werbe-Experten Olaf Peters (l.) und Philip Dommers (Foto: Marga Sassen, Welect)

Als erfahrene Medien- und Werbe-Experten wissen Olaf Peters und Philipp Dommers, dass klassische Mediaplatzierungen ein Problem haben: In den meisten Fällen sind sie von den Nutzern nicht erwünscht. Vor diesem Hintergrund starteten die beiden 2016 ihr Startup mit dem Ziel, die Interaktionen zwischen Verbrauchern und werbetreibenden Unternehmen zu verbessern.

„Want“ statt „View“

Welect verfolgt dabei einen ganz neuen Ansatz: statt den Werbetreibenden ins Zentrum zu stellen, richten sie den Fokus auf den Nutzer. Welect-Nutzer können frei entscheiden, ob sie bereit sind, Werbung anzusehen, und falls ja, welche Werbung sie gerade in diesem Moment interessiert. Für Werbeanbieter stellt die Abrechnung nach dem Prinzip des „Cost per Want” anstelle des klassischen „Cost per View” sicher, dass ihre Botschaft auf offene Augen und Ohren trifft, denn bezahlt wird nur für vollständig angesehene Werbespots.

Bekanntheit erlangte Welect zwar über die eigene App WelectGo, mit der mehr als 70.000 kostenfreie Fahrtickets der Rheinbahn Düsseldorf ausgespielt wurden. Seit 2017 liegt der Fokus allerdings verstärkt auf der Zusammenarbeit mit Verlagen. WelectPublish hilft Verlagen dabei, eine alternative Erlösquelle unter anderem für Paywalls zu erschließen und unterstützt Publisher dabei, auch Adblock-Nutzer vom Konsum von Werbung zu überzeugen, um redaktionelle Inhalte zu honorieren.

Welect basiert auf einer eigens entwickelten unabhängigen und skalierbaren Plattform, die wie Paypal über ein SDK technisch in bestehende Anwendungen und Websites bei Partnern integriert werden kann. Namhafte Werbetreibende und große Mediaagenturen schätzen die Platzierungen bei Welect bereits aufgrund ihrer Nähe zu den Nutzern, der hohen Werbewirkung und ihrer Viewability. 

Segment: Adtech
Gründung: 2016
Gründer: Philipp Dommers, Olaf Peters
Mitarbeiter: 2
Investoren: Business Angels
URL:
welect.de


 

Dieser Artikel erschien zuerst in BERLIN VALLEY SPEZIAL – STARTUP-SZENE DÜSSELDORF. Die Sonderbeilage stellt auf 48 Seiten die wichtigsten Akteure des Ökosystems vor, analysiert den Standort und zeigt, wie sich in der Rheinmetropole eine neue Gründerszene etabliert. BERLIN VALLEY SPEZIAL – STARTUP-SZENE DÜSSELDORF jetzt kostenlos laden und lesen

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