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Startup-Nachrichten

Deliveroo stellt Service in zehn Städten ein

In Essen, Dortmund, Dresden, Leipzig, Mainz, Stuttgart, Bonn, Düsseldorf, Hannover und Nürnberg wird es ab dem 15.9. keine Essenslieferungen mehr von Deliveroo geben. Der britische Lieferservice informierte seine Fahrer am Mittwoch per Email darüber, dass das Unternehmen seinen Dienst in diesen Städten einstellen und sich auf das Wachstum des Angebots in Berlin konzentrieren werde. Neben der Hauptstadt bleiben auch die Großstädte München, Köln, Hamburg und Frankfurt im Programm. gruenderszene.de

Aus für Launchcircle

Ende 2016 startete Rocket Internet die App- und MVP-Entwickler-Plattform Launchcircle. Nun berichtet Gründerszene exklusiv, dass das Venture eingestampft werde. Jegliche Ressourcen sollen zukünftig dem Rocket-Startup Expertlead dienen. gruenderszene.de

Startups sind mit dem Standort Deutschland durchaus zufrieden

Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage sind Gründer mit den deutschen Standortbedingungen „in praktisch allen Bereichen” überraschend zufrieden. Die Aspekte Lebensqualität, Digitale Infrastruktur, Absatzmöglichkeiten und Arbeitsmarktbedingungen schätzt die Mehrheit der befragten 300 Gründer durchweg positiv ein. Eine signifikante Besonderheit fällt jedoch ins Auge: In puncto Bürokratie und Verwaltung sind ein Drittel der Jungunternehmen enttäuscht. „Startups arbeiten an Lösungen für die digitale Welt und werden von einer analogen Verwaltung gebremst. Wenn es die Politik mit Startup-Förderung ernst meint, muss sie damit in Ämtern und Behörden anfangen“, kommentiert Bitkom-Präsident Achim Berg. t3n.de und Pressemeldung

 

Investments & Exits

Alphabet investiert 375 Millionen Dollar in Oscar Health

Das sechs Jahre alte Insurtech Oscar Health kann sich erneut ein Investment des Google-Mutterkonzerns Alphabet sichern. Satte 375 Millionen Euro sind dabei geflossen. „Alphabet has invested in Oscar over many years and has seen the company and its team up close. We’re thrilled to invest further to help Oscar in its next phase of growth”, zitiert Techcrunch einen Alphabet-Unternehmenssprecher. techcrunch.com

100 Millionen Dollar für Deposit Solutions

Das Hamburger Fintech Deposit Solutions, zu dem unter anderem Zinspilot gehört, vermeldet eine Rekordfinanzierung: Die Londoner Private-Equity-Gesellschaft Vitruvian Partners, der schwedische Investor Kinnevik sowie bestehende Anteilseigner stecken 100 Millionen Dollar in das 2011 gegründete Startup. Es ist eine der bisher größten Finanzierungsrunden eines deutschen Fintechs. Die Bewertung des Unternehmens stieg damit auf eine halbe Milliarde Dollar. „Unser langfristiges Ziel ist es, Open Banking als neuen Standard für den weltweit 50 Billionen US-Dollar großen Einlagenmarkt zu etablieren”, sagte Tim Sievers gegenüber Deutsche-Startups. faz.nez (paid) und deutsche-startups.de

Coinbase übernimmt Distributed Systems

Die Kryptohandelsbörse Coinbase treibt ihre Pläne zur Entwicklung einer Identity-Plattform im Sinne eines „Login with Coinbase” voran: Gestern gab der Blockchain-Riese die Übernahme von Distributed Systems bekannt. Das 2015 gegründete Startup hat den Identitätsstandard für dApps, das sogenannte Clear Protocol, entwickelt. Distributed Systems gab an, neben Coinbase auch Facebook, Robinhood und Binance als Kandidaten für die Übernahme in Erwägung gezogen zu haben – mit mindestens einem der drei anderen Kandidaten soll es auch bereits formelle Gespräche gegeben haben. techcrunch.com

Clobotics erhält elf Millionen Dollar

Das in Seattle und Shanghai ansässige Startup Clobotics hat in einer Series-A-Runde elf Millionen Dollar von Investoren, darunter Nantian Infotech VC und Wangsu Science and Technology, eingesammelt. Das vom ehemaligen Microsoft-Manager George Yan gegründete Unternehmen kombiniert die Nutzung von Drohnen und AI zur Wartung von Windkraftanlagen und bietet zudem eine Retail-SaaS-Lösung an. venturebeat.com

Zehn Millionen Dollar für Dashcam-Startup

Das 2016 gegründete Startup Owl, Hersteller einer Two-Way-Dashcam, hat in einer von Canvas Ventures angeführten Finanzierungsrunde zehn Millionen Dollar eingesammelt. Die LTE-basierte Kamera verspricht mit ihrem “Always On”-Modus mehr Sicherheit beim Fahren und speichert im Falle eines Unfalls automatisch die zehn Sekunden davor und danach. Hinter Owl steht ein Team von ehemaligen Apple-Mitarbeitern. techcrunch.com

International

Saudischer Staatsfonds will Tesla-Buyout mitfinanzieren

Elon Musks Ambitionen, Tesla zu privatisieren, haben einen finanzstarken Unterstützer auf den Plan gerufen: Laut Bloomberg bekundet der staatseigene Investmentfonds Saudi-Arabiens sein Interesse, Musk unterstützen zu wollen. „Going back almost two years, the Saudi Arabian sovereign wealth fund has approached me multiple times about taking Tesla private. Obviously, the Saudi sovereign fund has more than enough capital needed to execute on such a transaction”, teilte Elon Musk mit. Aktuell hält der saudische Staatsfonds fünf Prozent an Tesla. Ein vollständiger Buyout würde laut Insidern ein Kapitalvolumen von rund 82 Milliarden Dollar erfordern. bloomberg.com und techcrunch.com

Plant Facebook den FaceCoin?

Im Mai hat Facebook eine Kryptowährungs-Einheit gegründet, die ausloten soll, inwiefern das soziale Netzwerk die Blockchain-Technologie implementieren kann. David Marcus, Leiter des Teams, hat nun aufgrund möglicher Interessenskonflikte seinen Aufsichtsratsposten bei der Kryptobörse Coinbase aufgegeben. Insider vermuten, dass Facebook daher an einer eigenen Kryptowährung arbeiten könnte. Denkbar wären aber auch neue Micropayment-Formate sowie Möglichkeiten zur User-Authentifizierung. techcrunch.com

Milliardenklage: Tinder-Mitgründer verklagen Mutterkonzern

Zehn ehemalige Tinder-Mitarbeiter, darunter auch die Gründer, verklagen den Tinder-Mutterkonzern IAC, der 80 Prozent an der Match Group hält, auf zwei Milliarden Dollar. Der Vorwurf: IAC habe den Unternehmenswert von Tinder bei dem Kauf von Unternehmensanteilen absichtlich geschmälert und damit die Mitarbeiter und Gründer um Aktienoptionen geprellt. spiegel.de und theverge.com

Google trackt seine User nonstop

Wie eine aktuelle Studie herausgefunden hat, speichert der Tech-Riese die Standorte von Android oder Google Maps Usern selbst dann, wenn diese die Tracking-Funktion in ihren Systemeinstellungen deaktiviert haben. Datenschützer sind alarmiert. fortune.com

Uber ist noch lange nicht profitabel

Der amerikanische Fahrdienstanbieter Uber plant für 2019 seinen IPO. Die gestern veröffentlichten Quartalszahlen zeigen, dass der Weg zur Profitabilität noch lang ist: Zwar ist der Nettoumsatz in Q2 gegenüber dem Vorquartal um 8 Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar gestiegen (plus 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr), doch vergrößerte sich auch der Verlust von 304 Millionen in Q1 auf 404 Millionen Dollar in Q2. techcrunch.com via turi2.de und reuters.com

 

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