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Startup-News

DaWanda vor dem Aus

Die Berliner DIY-Plattform DaWanda geht am 30. August offline. Dies teilte das 2006 gegründete Unternehmen am Samstag mit. Community-Mitglieder sollen zu dem internationalen DIY-Marktplatz Etsy umziehen. „Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, in DaWanda steckt viel Herzblut”, kommentiert Claudia Helming, Gründerin und Geschäftsführerin von DaWanda. Das Aus kommt überraschend: Erst im Frühjahr hat das Unternehmen den Sprung in die schwarzen Zahlen bekanntgegeben. spiegel.de und dawanda.com

Earlybird schließt 175-Millionen-Euro-Fonds

Der Berliner Frühphaseninvestor Earlybird gab gestern das Final Closing seines neuesten Fonds bei einem Volumen von 175 Millionen Euro bekannt. Die Auflage des Fonds hat sich in den vergangenen Jahren mehrmals verzögert, unter anderem sei ein Großinvestor während des Fundraisings abgesprungen, berichtet Gründerszene. Die Investments des Fonds sollen sich auf Tech-Startups mit disruptiven Geschäftsmodellen fokussieren. Earlybird verwaltet nun erstmals mehr als eine Milliarde Euro. faz.net und gruenderszene.de

EU-Urheberrechtsreform geht in die Überarbeitung

Das EU-Parlament hat die Umsetzung der europäischen Urheberrechtsreform zunächst ausgebremst. Die Abstimmung endete mit 318 zu 278 Stimmen für die Gegner des Entwurfs. 31 Abgeordnete haben sich enthalten. Damit muss sich das Plenum im September erneut mit dem Entwurf auseinandersetzen, Änderungsanträge sind dann möglich. Netzaktivisten und Tech-Verbände freut das Ergebnis, Verleger und Filmschaffende ärgern sich. In der Kritik standen insbesondere die Artikel 11 und 13, die sich mit Uploadfiltern und einem strengeren Leistungsschutzrecht befassen. spiegel.de

Investments & Exits

Zehn Millionen Dollar für EyeEm

Wie erst jetzt bekannt wurde, haben die Bestandsinvestoren Valar Ventures, Wellington Partners und Earlybird Ende 2017 zehn Millionen Dollar in die Berliner Foto-Plattform gesteckt. Warum das Jungunternehmen die Finanzierung zu dem damaligen Zeitpunkt nicht bekannt gegeben hat, ist bislang nicht bekannt. gruenderszene.de

Alphabet investiert in Lime

Das Mobility-Startup Lime erhält laut US-Medienberichten einen weiteren namhaften Investor: So investiert Google-Mutterkonzern Alphabet im Rahmen der vergangenen 300-Millionen-Dollar-Runde direkt in Lime. Die Höhe des Investments ist nicht bekannt. Zuvor war nur bekannt, dass Alphabets Investmentarm GV als Leadinvestor der Finanzierungsrunde agierte. engadget.com

Uzabase übernimmt Quartz

Das japanische Medienunternehmen Uzabase akquiriert die Business-News-Plattform Quartz. Die Höhe des Kaufpreises soll zwischen 75 und 110 Millionen Dollar liegen. Quartz wurde vor rund sechs Jahren von dem US-Medienverlag Atlantic Media gegründet. qz.com

International

Tesla verzichtet auf Bremstest

Tesla hat in der vergangenen Woche erstmals das selbst gesteckte wöchentliche Produktionsziel von 5.000 Fahrzeugen des Model 3 erreicht. Wie Business Insider zuerst berichtete, soll dafür auf den sogenannten Brems- und Rolltest verzichtet worden sein, der laut Experten die richtige Ausrichtung des Fahrzeugs sicherstellt. Tesla betonte, dass der Test überflüssig war, da bereits an anderer Stelle im Produktionsprozess Bremsprüfungen durchgeführt würden. Die Tesla-Aktie fiel nach Bekanntwerden der Nachricht um mehr als sieben Prozent. Im Mai hatten Verbraucherschützer die Bremsen der Autos kritisiert. Ob der Test wieder eingeführt wird, ist bisher unklar.  businessinsider.com und cnbc.com via gruenderszene.de

Facebook gerät in Fokus der Ermittler

Nachdem sich die Ermittlungen der US-Behörden im Datenskandal zunächst auf die Analyse-Firma Cambridge Analytica konzentriert haben, rückt nun Facebook selbst in den Fokus. Die Börsenaufsicht SEC prüft bereits die Aussagen des Unternehmens und auch das US-Justizministerium sowie das FBI untersuchen, welche Details der millionenfachen unerlaubten Datenweitergabe Facebook bereits Ende 2015 bekannt waren und warum Investoren und Nutzer nicht informiert wurden. heise.de

App-Entwickler lesen Emails von Gmail-Nutzern mit

Wie das Wall Street Journal berichtet, haben hunderte Entwickler von externen Apps Zugriff auf die Emails von Gmail-Nutzern, obwohl Google im vergangenen Jahr versprochen hatte, das automatisierte Analysieren von Mails für passgenaue Werbung zu stoppen. Laut dem Bericht würden die Emails dabei nicht nur von Maschinen automatisiert gescannt – auch  Mitarbeiter hätten Zugriff auf die Nachrichten. wsj.com (paid) und futurezone.at

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