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Startup-Nachrichten

Hunderte deutsche Politiker von Hackerangriff betroffen

Auf Twitter wurden bereits kurz vor Weihnachten massenhaft sensible Daten von Politikern des Bundestages, der Länderparlamente sowie von EU-Vertretern veröffentlicht, darunter Kontaktdaten, parteiinterne sowie private Dokumente. Betroffen sind offenbar alle im Bundestag vertretenen Parteien mit Ausnahme der AfD. Darüber hinaus zählen Prominente und Journalisten zu den Opfern. Heute nahm die Polizei einen 20-jährigen Tatverdächtigen fest. Dieser lebe noch bei seinen Eltern und sei laut dpa „in vollem Umfang geständig”. Nach momentanen Stand ist die Rede von einem Einzeltäter mit keiner Verbindung zu ausländischen Geheimdiensten. spiegel.de, spiegel.de und t3n.de

2018: Milliardensumme für deutsche Fintechs

Satte 1,1 Milliarden Euro an Wagniskapital haben sich deutsche Fintechs im vergangenen Jahr von Investoren gesichert, wie die Beratungsfirma Barkow Consulting herausgefunden hat. Das bedeutet einen Sprung um 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Löwenanteil fiel dabei auf einige wenige große Startups wie N26 (130 Millionen Euro), Hometogo (75 Millionen Euro) und die Solarisbank (56 Millionen Euro). wiwo.de

WeWork vor großem Rebranding

Nachdem Softbank seine Finanzierungszusage in WeWork von 20 auf zwei Milliarden Dollar runtergekürzt hat, stehen nun grundlegende strategische Änderungen an. Auf dem WeWork Global Summit am Dienstag hat Gründer und CEO Adam Neumann bekannt gegeben, dass sich das Unternehmen in The We Company umbenennen wird. Die Coworking-Linie WeWork wird künftig als eine von drei Säulen neben WeLive (Coliving) und WeGrow (zurzeit umfasst dies eine Grundschule und eine Coding Academy) stehen. Das Unternehmen will so neue Geschäftsfelder neben gewerblichen Immobilien erschließen. fastcompany.com und theguardian.com

Investments & Exits

N26 wird zum Unicorn

Mit einer Series-D-Finanzierung in Höhe von 260 Millionen Euro steigt das Berliner Fintech N26 in den Rang der Unicorns auf: Die Unternehmensbewertung liegt nun bei 2,3 Milliarden Euro. Damit ist die Mobile Bank nicht nur das am höchsten bewertete deutsche Fintech, sondern überholt auch den britischen Rivalen Revolut, dessen Bewertung bei etwa 1,5 Milliarden Euro liegt. Angeführt wurde die deutlich überzeichnete Runde vom US-Wagniskapitalgeber Insight Venture Partners. gruenderszene.de

Alibaba kauft Data Artisans

Die Gründer von Data Artisans haben wohl für 90 Millionen Euro ihr Software-Unternehmen an den chinesischen E-Commerce-Konzern Alibaba verkauft, wie Deutsche-Startups exklusiv berichtet. Viel mehr Details sind noch nicht bekannt. Die Open-Source-Plattform zu Live-Datenanwendungen ist beliebt bei bekannten Firmen wie Netflix, Uber, ING und eben auch bei Käufer Alibaba. Bisher wurden rund 6,5 Millionen Euro in zwei bekannten Finanzierungsrunden in das Startup aus Berlin investiert. Zu den Geldgebern zählten Btov, Tengelmann Ventures und Intel. gruenderszene.de und deutsche-startups.de

Zehn Millionen Euro für smarte Koffer

Das Berliner Startup Horizn, Hersteller von smarten Koffern mit Lademöglichkeiten für Smartphones und Tablets, hat in einer Finanzierungsrunde zehn Millionen Dollar von seinen Bestandsgesellschaftern, darunter Project A und Vorwerk Ventures erhalten. Mit dem frischen Kapital soll die internationale Expansion bewerkstelligt und ein eigener digitaler Reiseassistent zur Buchung von Flügen und Hotels gelauncht werden. handelsblatt.com (paid) via gruenderszene.de

Verily erhält eine Milliarde Dollar in Mega-Finanzierungsrunde

Der Biotech-Konzern Verily, früher bekannt als Google Life Sciences, konnte sich eine Milliarde Dollar von Investoren sichern. Der Wagniskapitalgeber Silver Lake trat als Lead-Investor auf. Wofür das Geld eingesetzt werden soll, ist nicht bekannt. Nur so viel verriet CEO Andrew Conrad: „We are taking external funding to increase flexibility and optionality as we expand on our core strategic focus areas.“ businessinsider.com

Multi-Millionen-Investment für orderbird

Der POS-Kassensystem-Anbieter orderbird sichert sich für die nächsten Entwicklungsschritte ein Multi-Millionen-Investment, das die Bewertung des Berliner Unternehmens auf 60 Millionen Euro steigen lässt. Wie das Handelsblatt berichtet, kommt das Geld der Series D unter anderem von den Bestandsinvestoren Digitalplus und Carsten Maschmeyers Invenstmendfonds Alstin. handelsblatt.com

International

Amazon überholt Microsoft an der Spitze

Schwerer Schlag für Microsoft: Nachdem der Softwarehersteller erst Ende November Apple vom Spitzenplatz verdrängt hatte, löst Amazon den Technikkonzern nun als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen in den USA ab. Nach dem Anstieg der Amazon-Aktie um 3,4 Prozent am Montag, erhöhte sich der Börsenwert des Digitalkonzerns auf rund 797 Milliarden Dollar und liegt damit vor Microsoft (784 Milliarden Dollar). Amazon steht das erste Mal auf dem Spitzenplatz der börsennotierten US-Unternehmen. wiwo.de und cnbc.com

IBM präsentiert ersten kommerziellen Quantencomputer

Auf der Consumer-Electronic-Messe CES in Las Vegas hat IBM gestern seinen ersten kommerziellen Quantencomputer enthüllt, der für die Nutzung außerhalb des Labors gedacht ist. Die 20-Qbit-Maschine ist zwar noch nicht leistungsfähig genug für die meisten kommerziellen Anwendungen, doch ein erster Schritt für die Erweiterung des Quantencomputings über die Grenzen des Forschungslabors hinaus. Stolz sei das Unternehmen auch auf das Design von IBM Q, das u.a. gemeinsam mit dem Unternehmen entworfen wurde, das die Vitrinen für die Kronjuwelen Großbritanniens und die Mona Lisa gebaut haben. Zudem kündigte IBM eine Partnerschaft mit ExxonMobil und dem Forschungslabor CERN an. techcrunch.com

Alphabet spart Milliarden durch Steuerschlupfloch

Rund 23 Milliarden Dollar soll Googles Mutterkonzern Alphabet im Jahr 2017 über legale Steuerschlupflöcher auf die Bermudas transferiert haben, wo für Unternehmen keine Einkommenssteuer anfällt. Dem Bericht der niederländischen Handelskammer zufolge wurden über die Google Netherlands Holdings BV Einnahmen, die außerhalb der USA angefallen sind, an die Google Ireland Holdings mit Sitz auf den Bermudas umgeleitet. Irland will die Steuerschlupflöcher auf Druck der EU und der USA 2020 schließen. reuters.com via turi2.de

Amazon knackt die Hundert-Millionen-Marke mit Alexa

Es läuft weiterhin gut für Alexa: Am Freitag gab Amazon bekannt, dass bereits mehr als hundert Millionen Geräte verkauft wurden, auf denen die Sprachassistentin Alexa vorinstalliert ist. Damit kommt der Technikkonzern seiner Vision, Alexa auf allen technischen Geräten, bei den es möglich ist, zu integrieren, deutlich näher – und holt hinter Google und Siri auf. Bis jetzt sind es Unternehmensangaben zufolge 150 Geräte, auf denen das Sprachassistenzsystem installiert ist. theverge.com via techcrunch.com

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