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Startup-Nachrichten

Yabeo verkauft Anteile an Finleap

Der Münchner VC Yabeo gehört zu den frühen Unterstützern von Finleap. Wie Finanz-Szene exklusiv berichtet, hat der Wagniskapitalgeber seine Anteile am Fintech Company Builder nun im Rahmen der letzten Finanzierungsrunde verkauft. Seine Beteiligungen an den Finleap-Ventures Solarisbank, Clark und Pair Finance sollen weiter bestehen bleiben. finanz-szene.de

Kompromissvorschlag aus Berlin und Paris zu Digitalsteuer

Am Anfang der Woche kamen die EU-Finanzminister zusammen, um über die Digitalsteuer zu beraten, deren Ausgestaltung unter den Mitgliedsländern umstritten ist. Die EU-Kommission hatte ursprünglich gefordert, Digitalunternehmen wie Google und Facebook mit einem weltweiten Jahresumsatz von mindestens 750 Millionen Euro sowie einem Online-Umsatz von 50 Millionen Euro in Europa drei Prozent Ertragssteuer zu erheben. Doch die europäischen Finanzminister konnten sich nicht einigen und lehnten auch entschärfte Digitalsteuer ab. Der abgespeckte Kompromissvorschlag von Deutschland und Frankreich stieß in anderen Ländern auf Widerstand. zeit.de und Spiegel

BVDS ruft Deutschen Digitaltag ins Leben

Der Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) hat nach dem Aus für die Cebit die Initiative digitalgermany gegründet, die für den kommenden Juni ein digitales Bürgerfest für ganz Deutschland plant. Vorbild ist die Schweiz, die bereits zweimal eine ähnliche Veranstaltung auf die Beine gestellt hat. Florian Nöll, Vorsitzender des Verbands, sagt dazu: „Die Cebit war für viele meiner Generation zur Jahrtausendwende der digitale Wallfahrtsort im komplett analogen Deutschland. […] Dieser IT-Freizeitpark für die ganze Familie war die auf Fachbesucher beschränkte CEBIT in den letzten Jahren natürlich schon längst nicht mehr. Genau das braucht Deutschland jetzt, um den Menschen Lust auf die digitale Welt zu machen. Digitalisierung zum Anfassen. Für die ganze Familie.“  Pressemitteilung

So steht es um die Technologie-Wirtschaft in Europa

Der von Skype-Gründer Niklas Zennström ins Leben gerufene VC Atomico hat erneut den Status der europäischen Technologie-Wirtschaft erhoben. Einige der Erkenntnisse: Zwar ist die Zahl der Investments in europäische Tech-Unternehmen gesunken, es wurden aber höhere Summen pro Deal ausgegeben. Mit rund 23 Milliarden Dollar, die bis Ende des Jahres geflossen sein werden, wird ein neuer Rekordwert erreicht. Von Diversity allerdings keine Spur: 93 Prozent der Investments gingen an rein männliche Gründerteams; von 175 CTOs erfolgreicher Startups, die 2018 eine Series-A- oder -B-Finanzierung abgeschlossen haben, ist nur eine weiblich. t3n.de, gruender.wiwo.de, zur Studie

 

Investments & Exits

Millionendeal: Playtika übernimmt Wooga

Einer der weltweit größten Spielehersteller, Playtika mit Sitz in Tel Aviv, gab gestern die Akquisition des Berliner Casual Game Studios Wooga bekannt. Mit der Übernahme diversifiziert Playtika sein Angebot: Rund die Hälfte der angebotenen Spiele sollen fortan Casual Games sein. Für die 180 Mitarbeiter von Wooga soll sich nicht viel ändern. Das Team wird weiterhin von CEO Jens Begemann von der Berliner Zentrale aus geleitet. „Die beiden Firmen ergänzen sich hervorragend. Wir bringen Erfahrung im Entwickeln und Lancieren von story-driven Casual Games mit, Playtika die Technologien, die uns helfen werden, neue Zielgruppen zu erreichen, um weiter zu wachsen“, kommentiert Begemann die Übernahme. Laut Venturebeat sollen mehr als 100 Millionen Dollar geflossen sein. Pressemitteilung und venturebeat.com

29,5 Millionen Euro für Contentful

Das Berliner Startup Contentful – Anbieter eines Content-Management-Systems – hat 29,5 Millionen Euro von renommierten Investoren eingesammelt. Angeführt vom kalifornischen Investor Sapphire Ventures beteiligten sich unter anderem auch Salesforce Ventures, General Catalyst, Benchmark und Balderton Capital. Mit dem neuen Geld sollen strategische Partnerschaften mit Tech-Unternehmen erweitert, das Produkt weiterentwickelt und das Team aufgestockt werden. gruenderszene.de

Hometogo: Frisches Kapital und eine Übernahme

Die eigenen Angaben zufolge größte Suchmaschine für Ferienhäuser und -wohnungen hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde das Gesamtkapital auf 150 Millionen Dollar erhöhen können und ihren größten Wettbewerber in den USA, Tripping.com, übernommen. Die Marke soll zunächst bestehen bleiben. Die Investorenrunde um Lead-Investor Insight Venture Partners, Acton Capital Partners, DN Capital und Global Founders Capital wurde unter anderem um Lakestar und Princeville Global erweitert. gruenderszene.de

Benchmark steigt bei DeepL ein

Das Kölner Startup DeepL, das den gleichnamigen Online-Übersetzungsdienst anbietet, hat Silicon-Valley-Größe Benchmark als Investor gewonnen, wie die Frankfurter Sonntagszeitung berichtet. 13,6 Prozent des Unternehmens habe der VC zu einem nicht genannten Preis erworben. Mehrere US-amerikanische sowie chinesische Unternehmen haben laut Gründer Gereon Frahling Interesse bekundet. Den Ausschlag für Benchmark habe die enge Vernetzung im Silicon Valley gegeben. finanznachrichten.de

Tourlane gewinnt Sequoia als Investor

Das Berliner Startup Tourlane, das einen Planungsservice für Individualreisen anbietet, hat eine Series B in Höhe von 24 Millionen Dollar abgeschlossen. Neu eingestiegen ist der renommierte Silicon Valley VC Sequoia, der bereits in Größen wie Apple und Paypal investiert hat. Auch die Bestandsinvestoren Holtzbrinck Ventures, DN Capital und Spark Capital waren beteiligten sich erneut. Mit dem Geld soll das Personal aufgestockt werden. gruenderszene.de

 

International

Britisches Parlament veröffentlicht interne Facebook-Dokumente

Im Rahmen der Untersuchungen zum Facebook-Datenskandal um Cambridge Analytica hat das britische Parlament Auszüge aus internen Dokumenten veröffentlicht, die vom App-Entwickler Six4Three beschlagnahmt wurden. Demnach soll Facebook sensible Nutzerdaten an ausgewählte Firmen wie Netflix und Airbnb weitergegeben haben. Zudem seien Anruf- und SMS-Daten von Android-Nutzern gespeichert und die Smartphone-Nutzung ausgespäht worden, um herauszufinden, welches Facebooks größte Konkurrenten sind. „I believe there is considerable public interest in releasing these documents. They raise important questions about how Facebook treats users data, their policies for working with app developers, and how they exercise their dominant position in the social media market“, erklärte der Ausschussvorsitzende Damian Collins via Twitter. cnet.com via turi2.de und zeit.de

SpaceX erfolgreich ins All gestartet

Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX hat am Montagabend 64 Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht und einen neuen Rekord aufgestellt: Es war bereits der 19. Raketenstart des Unternehmens in einem Jahr – einer mehr als 2017. Organisiert wurde die Mission vom Raumfahrtunternehmen Spaceflight Industries, das den Flug für rund 60 Millionen Dollar geordert hatte. An Bord der Falcon 9 sind neben den Satelliten unter anderem ein zusammenfaltbares Kunstwerk und zwei Mini-Gewächshäuser. wired.de und qz.com

Amazon Go soll in größeren Supermärkten zum Einsatz kommen

Wie das Wall Street Journal berichtet, will Amazon seine kassenlose Technologie der Amazon-Go-Läden auch auf größere Supermärkte ausrollen. Dafür habe das Unternehmen in Seattle eine Fläche geschaffen, die so groß und von den Produkten her so komplex ist wie ein üblicher Supermarkt. Ziel sei es, die KI-Technologie schließlich in den zu Amazon gehörenden Whole-Foods-Läden zu implementieren. wired.de

5G iPhone kommt nicht vor 2020

Wie Bloomberg von informierten Quellen erfahren hat, will Apple mit der Einführung eines 5G-fähigen iPhones bis mindestens 2020 warten. Schon bei den vorherigen Mobilfunkstandards 3G und 4G hatte Apple bis ein Jahr nach der Einführung der neuen Netze gewartet, bevor das iPhone entsprechend ausgerüstet war. Durch das Abwarten könnte Apple in diesem Fall allerdings ins Hintertreffen geraten. bloomberg.com

Microsoft soll eigenen Chromium Browser entwickeln

Vor drei Jahren hat Microsoft seinen Edge Browser eingeführt, um mit Google Chrome und anderen Anbietern mithalten zu können. Wie Windows Central zuerst berichtete, soll intern der Ärger um Kompatibilitätsprobleme derart groß sein, dass Microsoft nun unter dem Codenamen Anaheim an einem eigenen Chromium-basierten Browser für Windows 10 arbeitet. windowscentral.com via theverge.com

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