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Startup-Nachrichten

Cashlink: Pivot von P2P-Zahlungen zur Blockchain

Das Frankfurter Fintech Cashlink bot bisher einen Peer-to-Peer-Zahlungsservice für Privatpersonen an. Dieses Angebot wird zum Ende des Jahres eingestellt. Stattdessen will sich das Unternehmen auf die Blockchain konzentrieren. Seit mehreren Monaten bastelt es bereits an einer Blockchain-Plattform, über die institutionelle Investoren via Equity Token Anteile an Startups erwerben können. Stokera, so der Name, soll voraussichtlich 2019 an den Start gehen. gruenderszene.de

Schlechte Zahlen bei Zalando

Europas größter Online-Modehändler hat die Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt: Mit einem Umsatzzuwachs von nur 11,7 Prozent fiel das bereinigte operative Ergebnis auf -38,9 Millionen Euro. „Wir sind mit unserem finanziellen Ergebnis im dritten Quartal ganz klar nicht zufrieden”, zitiert Gründerszene den Zalando-Vorstandschef Rubin Ritter. Das Ziel bleibe dennoch dasselbe: Eine Verdopplung des Bruttowarenvolumens auf zehn Milliarden Euro bis 2020. Ritter hofft weiterhin auf ein Umsatzwachstum von 20 bis 25 Prozent für Q4 2018. gruenderszene.de

Europaweit fließen immer mehr Gelder in Early-Stage-Startups

Laut einer gemeinsamen Studie des Zahlungsanbieters Stripe, des Techstars Accelerators und der Nachrichtenseite Tech.eu haben sich die Investitionen in Early-Stage-Startups (EST) seit 2015 vervierfacht: Sie stiegen von 875 Millionen im ersten Halbjahr 2015 auf mehr als 3,6 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2018. 24,6 Prozent der Gelder flossen nach Großbritannien, 24 Prozent nach Frankreich und 12,7 Prozent nach Deutschland. Gefragt waren insbesondere die Gesundheits- und Finanzbranche. gruenderszene.de

N26 expandiert in Europa

Das Berliner Fintech N26 setzt seinen Expansionskurs in Europa fort. Seit gestern können auch Kunden in Dänemark, Norwegen, Polen und Schweden ein Konto bei der Mobile Bank einrichten, in einigen Wochen sollen auch Island und Liechtenstein hinzukommen. Im kommenden Jahr soll das Angebot in den USA ausgerollt werden. faz.net

Delivery Hero: Umsatzsprung in Q3, höhere Wachstumsprognose

Der Essens-Lieferdienst Delivery Hero konnte im dritten Quartal einen Umsatzsprung von 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erwirtschaften. CEO Niklas Östberg hob daraufhin die Umsatzprognose für 2018 an: Zwischen 780 und 785 Millionen Euro sind das Jahresziel. Zuvor war mit maximal 780 Millionen Euro gerechnet worden. Eine Aussage dazu, wann schwarze Zahlen erwartet werden, gab es nicht. gruenderszene.de

 

Investments & Exits

Munich Re und Commerzbank investieren in Fraugster

Fraugster schützt mit Online-Händler mithilfe von Künstlicher Intelligenz vor Betrug. In einer Series B hat das deutsch-israelische Startup mit Sitz in Berlin nun 14 Millionen Dollar an Investorengeldern eingeworben. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde vom Investment-Arm der Commerzbank, Commerzventures. Die Munich Re beteiligte sich über ihr Tochterunternehmen HSB Ventures. Auch die Bestandsinvestoren Earlybird, Speedinvest, Seedcamp und Rancilio Cube gaben erneut Geld. Das neue Kapital soll in die internationale Expansion fließen. gruenderszene.de und techcrunch.com

AppZen schließt Series B ab

Das US-Startup AppZen nutzt Künstliche Intelligenz zur Überprüfung von Geschäftsprozessen. In einer Series-B-Runde hat das erst 18 Monate alte Startup nun 35 Millionen Dollar von Lead-Investor Lightspeed Venture Partners und den Bestandsinvestoren Redpoint Ventures und Resolute Ventures erhalten. Mit dem Geld soll das Team weltweit aufgestockt und die Angebotspalette erweitert werden. accountingtoday.com

Engineer.AI: Eine der größten europäischen Series-A-Finanzierungen

Das in London und LA ansässige Startup Engineer.AI hat am Dienstag auf dem Web Summit in Lissabon eine der größten Series-A-Finanzierungen eines europäischen Startups verkündet: 29,5 Millionen Dollar hat die von Lakestar und Jungle Ventures angeführte Finanzierungsrunde dem Startup gebracht, das vor zweieinhalb Jahren allein mit dem Geld der Gründer gestartet wurde. Die Plattform kombiniert KI mit Entwickler- und Designerteams und verspricht, digitale Produkte in doppelter Geschwindigkeit und mit weniger als einem Drittel an Kosten als üblich zu realisieren. techcrunch.com

 

International

Amazon plant zwei neue Headquarter

Bereits seit längerem beschäftigt das Rätselraten um den Standort von Amazons zweitem Hauptquartier Medien und Öffentlichkeit. Wie das Wall Street Journal berichtet, soll der Konzern nun planen, die zweite Unternehmenszentrale auf zwei Städte zu verteilen. So würden jeweils 25.000 neue Jobs pro Standort entstehen statt 50.000 an einem. Hintergrund für die Entscheidung sei das Problem, genügend qualifiziertes Tech-Personal zu finden. Zudem könnte ein einzelner neuer Standort die Infrastruktur der jeweiligen Stadt überfordern. Laut New York Times soll die Wahl auf Crystal City (Virginia) und Queens in New York City gefallen sein. Amazon äußerte sich bisher nicht. wsj.com (paid) via spiegel.de und nytimes.com

Samsung zeigt Smartphone mit Infinity Flex Display

Auf seiner Entwicklerkonferenz hat Samsung am Mittwoch den Prototypen eines Smartphones mit biegsamem Bildschirm vorgestellt, über den bereits im Vorfeld der Veranstaltung viel spekuliert worden ist. Das Display lässt sich auf die Größe eines kleinen Tablets auffalten. Zudem verfügt das Gerät über einen zusätzlichen Bildschirm auf der Außenseite, durch den es sich auch zusammengeklappt nutzen lässt. Die neue Benutzeroberfläche One UI funktioniert mit Sprachsteuerung über Samsungs digitalen Assistenten Bixby. Die Produktion des Infinity Flex Displays soll in den kommenden Monaten anlaufen, der Termin für den Marktstart ist unklar. Techcrunch beurteilte das Gerät als „inexplicable and probably dead on arrival”. spiegel.de, t3n.de und techcrunch.com

Web Summit legt Startup-Fonds auf

Der Web Summit in Lissabon verfügt über riesige Datenmengen bezüglich seiner jährlich mehreren Zehntausend Besucher und Startups. Dieses Wissen soll nun offenbar als Investment-Hebel genutzt werden. Wie die Financial Times zuerst berichtete, haben die Macher hinter der Konferenz am Montag einen 50 Millionen schweren Venture Capital Fonds bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) beantragt. Das Geld aus dem Fonds mit dem Namen Amaranthine soll demnach in vielversprechende Startups investiert werden. venturebeat.com

#ForTheWeb: Tim Berners-Lee fordert neuen Vertrag über das Internet

Auf dem Web Summit in Lissabon hat der Erfinder des Internet, Tim Berners-Lee seine Kampagne #ForTheWeb gelauncht, mit der er ein ethisches Regelwerk für das Internet fordert: “We need a new Contract for the Web, with clear and tough responsibilities for those who have the power to make it better.” Berners-Lee ruft Regierungen, Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen dazu auf, sich gemeinsam für ein offenes, freies Internet einzusetzen, das die Rechte und Daten seiner Nutzer schützt. Mehr als 50 Organisationen haben bereits unterzeichnet, darunter Facebook, Google und die französische Regierung. reuters.com

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