Anknüpfend an unser großes Craft Bier Special, in dem wir zahlreiche neue Brauereien vorgestellt haben, die den Biermarkt in Deutschland an den neuen Geschmack heranführen wollen, richten wir unseren Blick heute auf Brauer Marc Rauschmann, der mit der Marke Braufactum einen der Vorreiter der deutschen Craft-Bier-Szene kreiert hat. Die ersten Craft-Schritte des Brauers sind im Traditionskonzern Radeberger erfolgt. Dabei hat der Craft-Liebhaber es geschafft, aus der Radeberger Gruppe heraus die heutige Tochter aufzubauen. Seine Vision damals: „Ein besonderes Bier jenseits der bestehenden Regeln brauen“.

Braufactum und der Weg zum neuen Bier

In Marc Rauschmann treffen Tradition und Craft aufeinander. Er ist schon seit den 80er Jahren im Bier-Geschäft. 1990 entschied sich Rauschmann Brauereitechnologie an der Berliner Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei und der TU Berlin zu studieren. Seine Kenntnisse brachte der passionierte Brauer 2001 in die Radeberger Gruppe ein. Ein wichtiger Schritt, denn diese ließ ihm und seinem Kollegen Thorsten Schreiber Raum zum Experimentieren. Von den Märkten in den Staaten, Großbritannien, Japan, Belgien und Italien inspiriert, gründeten die Kollegen im Mai 2010 „Die Internationale BrauManufacturen GmbH“ und Marke Braufactum. Neben dem neuen Geschmack fanden alte Herstellungsverfahren wie die Reifung im Holzfass Einzug in die Herstellung der Biere. Mittlerweile gibt es 16 Biere im Sortiment von Braufactum. Das Szenebier kann dabei wohl als eines der erfolgreichsten deutschen Craft Biere bezeichnet werden. Man kann es deutschlandweit bei über 1.100 Lebensmitteleinzelhändlern, Getränkeabholmärkten und Spezialitätenhändlern kaufen (eine Übersicht der Händler gibt es online).

Zukunft mit Geschmack

Am 16. November des vergangenen Jahres eröffnete am Alexanderplatz in Berlin der Braufactum Flagship Store. Dort finden Craft Bier Liebhaber nicht nur eine große Auswahl der edlen Tropfen, sondern auch wechselnde Biere von Partnerbrauereien. Darunter findet sich die Brooklyn Brewery (USA), Harviestoun (Schottland) oder Mikkeller (Dänemark). Wem die „Tagessuppe“ – das wechselnde Bier von Braufactum – nicht reicht, der kann zu seinem Bier Burger, Pommes und Co. genießen. Sláinte!

Mehr von Marc Rauschmann gibt es hier.

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