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Startup-Nachrichten

BVDS und Börse Stuttgart gründen Online-Plattform für Startups

Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) und die Börse Stuttgart rufen gemeinsam die zentrale Online-Plattform Startbase ins Leben, die gestern mit einer ersten Landing-Page live ging und bis zum Sommer weiterentwickelt werden soll. Das Portal soll es Unternehmen und Investoren ermöglichen, schnell und unkompliziert Startups aus bestimmten Bereichen zu finden. Vorbild ist der israelische Startup Nation Finder. Als Basis dient die regionale Plattform VentureZphere, die von der Börse Stuttgart gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg betrieben wird und jetzt bundesweit ausgerollt werden soll. heise.de und t3n.de

Großer Personalwechsel bei Auden

Beim Berliner Investor Auden gab es erneut einen Führungswechsel – bereits den dritten seit Beginn der Geschäftstätigkeit vor anderthalb Jahren. Volker Glaser, ehemaliger Aufsichtsrat, löst Reyke Schult als Vorstand ab. Zudem verlässt Auden-Mitgründer Christian Frenko den Aufsichtsrat des börsennotierten Unternehmens. Die Gründer hatten ursprünglich eine Marktkapitalisierung von 100 Millionen angestrebt; aktuell ist es weniger als eine Million Euro. Zu den Investments von Auden zählen das Berliner Fintech Optiopay und das Loyalty-Startup Fanmiles, an dem auch Philipp Lahm beteiligt war. gruenderszene.de

Zehn deutsche Startups unter den Global Cleantech 100

Diese Woche wurde die Global Cleantech 100 Liste veröffentlicht. Unter den weltweit 100 führenden Unternehmen im Cleantech-Bereich finden sich allein zehn deutsche Startups: Sonnen, Tado, Sunfire, Thermondo, Ubricity, Electrochaea, Hydrogenious Technologies, Kiwigrid, Lilium und Skeleton Technologies. „Die Auszeichnung zeigt die internationale Stärke deutscher Start-ups und Innovationsunternehmen“, sagt David Wortmann, Gründer der Eco Innovation Alliance (EIA). Pressemitteilung

Muun findet Käufer

Im vergangenen Sommer musste das Matratzen-Startup Muun Insolvenz anmelden. Nun hat sich ein Käufer gefunden: Die Matrazzo GmbH aus Niedersachsen übernimmt das Berliner Jungunternehmen zu einem unbekannten Preis. Das Produkt soll unter der Marke Muun weitergeführt werden und auch der Laden in Berlin-Mitte soll wiedereröffnen. gruenderszene.de

Starkes Wachstum bei Hellofresh

Der Kochboxen-Versender Hellofresh gibt die vorläufigen, ungeprüften Jahreszahlen 2018 bekannt. Demnach war das letzte Quartal 2018 von starkem Wachstum und verbesserten Margen geprägt. So belief sich der Umsatz in Q4 auf 358 bis 362 Millionen Euro, es wurden erstmals mehr als zwei Millionen aktive Kunden erreicht. „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir die Umsätze in unserem internationalen Segment um mehr als 50% gesteigert haben und dort zum ersten Mal im Gesamtjahr profitabel waren“, wird CEO Dominik Richter zitiert. Pressemitteilung

Investments & Exits

Millionenfinanzierung für Crossengage

Das Adtech-Startup Crossengage hat in einer Finanzierungsrunde eine mittlere siebenstellige Summe von Investoren erhalten. Vorwerk, Earlybird, Project A, Cavalry Ventures, 42CAP und die Investitionsbank Berlin (IBB) haben ihre Beteiligungen erweitert, neu hinzu kam Columbia Lake Partners. Das Geld soll für die Expansion in Europa und die Produktentwicklung genutzt werden. gruenderszene.de

Intermedia kauft Flightright

Flightright, das Flugrechte-Startup aus Potsdam, setzt sich vor Gericht für die Entschädigung von Flugpassagieren ein. Nun wird es von der Intermedia Vermögensverwaltungs GmbH, einer Tochtergesellschaft des Medienkonzerns Medien Union, übernommen. Momentan prüft noch das Bundeskartellamt. Zum Kaufpreis und der Frage, wie viele der Anteile übergehen, wollte sich Gründer Philipp Kadelbach nicht äußern. Der Gründer und sein Co-Geschäftsführer Sebastian Legler bleiben wohl im Führungsteam und als Gesellschafter an Bord. gruenderszene.de

Wine in Black schafft Exit

Der 2011 gegründete Online-Wein-Versandhändler Wine in Black geht für einen nicht genannten Betrag an die schwedische Viva Group, einen Wein-Importeur aus Stockholm. Das Handelsblatt geht von einer zweistelligen Millionensumme aus. Wine in Black soll als eigenständiges Unternehmen unter dem Dach der Gruppe weitergeführt werden, alle Mitarbeiter sollen an Bord bleiben. Zu den Investoren gehörten Project A, Passion Capital, Btov Partners, Black River Ventures und die beiden Kaufda-Gründer. gruenderszene.de und handelsblatt.com (paid)

Dropbox übernimmt HelloSign

Für 230 Millionen Dollar hat der Cloud-Speicher- und File-Sharing-Dienst Dropbox HelloSign übernommen. Das Unternehmen aus San Francisco bietet rechtlich verbindliche E-Signaturen an. HelloSign soll als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden, alle Mitarbeiter sollen das Angebot erhalten, bei Dropbox weiterzuarbeiten. techcrunch.com

Zattoo übernimmt Endkunden-Geschäft von Magine TV

Der schwedische TV-Streaming-Anbieter Magine TV will sich auf den B2B-Bereich konzentrieren und verkauft sein Privatkundengeschäft an Zattoo. Zum 28. Februar wird der Dienst für die 150.000 Endkunden eingestellt. Für den deutschen Marktführer Zattoo bietet die Übernahme eine Gelegenheit für weiteres Wachstum und den Ausbau der Marktführerschaft. dwdl.de

International

Sicherheitslücke bei Apple: FaceTime wird zur Wanze

Wie das Blog 9to5Mac zuerst berichtete, gibt es aktuell einen schwerwiegenden Bug in Apples FaceTime-Telefonie: Demnach können Nutzer, wenn sie jemand anderen über FaceTime anrufen, auf dessen Audio zugreifen – ohne, dass Empfänger den Anruf abnimmt und ohne dass er es bemerkt. Apple will das Problem mit einem Software-Update noch in dieser Woche beheben. Bis dahin ist die Gruppen-Anruf-Funktion ausgesetzt. 9to5mac.com und bbc.com

Facebook will eigene Apps verbinden

Laut einem Bericht der New York Times plant Facebook-Chef Mark Zuckerberg, bis Anfang nächsten Jahres die technischen Grundlagen von WhatsApp, Instagram und dem Facebook Messenger zu vereinheitlichen und miteinander zu verbinden. Alle Apps sollen demnach zwar eigenständig bleiben, aber auf derselben Infrastruktur laufen, inklusive Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Dem Tech-Konzern geht es offenbar um einen stärkeren Austausch der Milliarden an Nutzern über die unterschiedlichen Dienste hinweg. Es würde ein riesiges Facebook-Nachrichten-System entstehen – der weitere Verlust von Privatsphäre inklusive, wenn Nutzerinformationen zwischen den Apps getauscht werden. nytimes.com, t3n.de und recode.net

Intel will weiter in Israel investieren

Angeblich plant Intel, knapp zehn Milliarden Euro in Israel zu investieren. Attraktiv sind dabei vor allem niedrige Steuern. Die israelische Wirtschaftszeitung „Globes“ schrieb, Intel wolle eine neue Chip-Fabrik in Kiriat Gat bauen. Nach israelischen Medienberichten will Israels Regierung Intel bis zu zehn Prozent der Investition als staatliche Beihilfe zur Verfügung stellen. Handelsblatt

Tesla enttäuscht mit Quartalszahlen und verliert CFO

Am Mittwoch legte der E-Autobauer Tesla seine Quartalszahlen vor. Zwar schrieb das Unternehmen erneut schwarze Zahlen – der Gewinn lag bei 139,5 Millionen Dollar. Dennoch zeigten sich die Anleger enttäuscht: Sie hatten mit mehr gerechnet. Saudi-arabische Großinvestoren hatten im Vorfeld sogar ihre Beteiligung gegen fallende Kurse abgesichert. Zudem wurde bekannt, dass der Chief Financial Officer, Deepak Ahuja, das Unternehmen verlässt. Während der Telefonkonferenz mit den Analysten unterstrich CEO Elon Musk noch einmal, dass die Senkung von Kosten essentiell sei, um günstige Modelle anbieten zu können. Trotz Verkaufsrückgängen erwartet Musk ein profitables erstes Quartal 2019. reuters.com und it-times.de

Alibaba eröffnet in Japan zweites Datenzentrum

Alibaba möchte seine Position im asiatischen IT- und Cloud Computing – Markt stärken und eröffnet ein weiteres Datenzentrum inkl. einer 25G Netzwerk-Infrastruktur und einer GN5 Instanz für High-Performance Computing und Machine Learning. Bereits 2016 hatte die Alibaba Cloud eine Kooperation mit der japanischen Softbank Group für die Gründung eines Joint Venture unterzeichnet. IT-Times.de

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