Geht mit der Zeit

Misfit Command kombiniert Hightech mit dem Look einer klassischen Armbanduhr. Analoge Zeiger geben Aufschluss über Uhrzeit und das tägliche Fitnessziel. Die Verbindung zum Smartphone verraten lediglich unauffällige Symbole, die simultan zur Vibration der Hybrid-Smartwatch leuchten. Misfit verspricht Wasserdichtigkeit bis 50 Meter und eine Batterielaufzeit von bis zu einem Jahr sodass ein Aufladen nicht erforderlich ist. Preis: circa 150 Euro. misfit.com
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Hightech Holz

Das japanische Wort Mui beschreibt einen Zustand der Inaktivität und Ruhe. Die Firma Nissha verkörpert diese Haltung in einem Stück Holz, das auf den ersten Blick aussieht wie eine schlichte Wanddekoration. Mit einem Touch jedoch verwandelt sich das 36 mal fünf Zentimeter große Brett in eine Smart-Home-Zentrale mit Lautsprecher und Mikrofon. Die eingebauten Leuchtpunkte zeigen unter anderem das Wetter oder Kurznachrichten an. Ab Juni soll Mui über Kickstarter erhältlich sein. Preis: circa 900 bis 1200 US-Dollar. mui.jp
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Fit am Kopf

Normalerweise tragen wir Fitnesstracker am Handgelenk oder am Arm. Vue verlagert die gesamte Technik an den Kopf in eine Brille, darunter Sensoren zur Messung der körperlichen Aktivität sowie Bluetooth für die Verbindung zum Smartphone. Der Clue: Die Audioübertragung funktioniert über Knochenschall, die Ohren bleiben frei. Tasten zur Steuerung gibt es nicht, dafür berührungsempfindliche Flächen. Der nach etwa zwei Stunden voll aufgeladene Akku hält zwei bis drei Tage. Das Hightech Wunder ist wahlweise als normale Brille oder als Sonnenbrille erhältlich. Preis: circa 230 Dollar. enjoyvue.com
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Silicon Bottle

Plastik bleibt Plastik, auch wenn man es mehrmals verwendet. Besseren Geschmack und mehr Nachhaltigkeit versprechen die Macher der schadstofffreien Doli-Bottle aus Glas. Die Flasche fasst rund 550 Milliliter und ist auch für warmen Tee oder Kaffee geeignet. Für Schutz und eine persönliche Note sorgt die Hülle aus recyclefähigem Silikon. Die Überzieher gibt es in Minzgrün, Rosa, Hellblau, Grau und mit tropischem Muster. Preis: circa 30 Euro. doli-bottles.com
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Klamotten-Kiste

Um Sakkos, Hemden und andere empfindliche Kleidung nicht nach nur kurzer Verwendung in die Reinigung geben zu müssen, hat LG eine Art Auffrischer für daheim oder das Büro entwickelt. Im Styler befinden sich Kleiderbügel für Oberteile sowie eine Bügelpresse für Hosen. Zunächst entfernt Dampf schonend Gerüche, Keime und Bakterien. Durch Rütteln wird der Stoff geglättet. Abschließend trocknet der Hightech Styler die Wäsche zur erneuten Verwendung. Preis: ab 2.000 Euro. lg.com
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Ziemlich beste Gefühle

Virtuelle Realität wartet auf den Durchbruch. Diese drei Innovationen könnten dem Hype auf die Sprünge helfen. Teuer, kompliziert und abstrakt: Die Entwicklung der Virtual und Augmented Reality steht immer noch am Anfang. Nur langsam finden Hersteller einen Zugang zu der Technologie und entwickeln Ideen, die den Nutzern das immersive Erlebnis überzeugend näherbringen.

Ein Beispiel ist 3drudder, ein Controller für die Füße (139 Euro). Über die Drehscheibe lassen sich verschiedene Bewegungen im virtuellen Raum ausführen, während die Hände für andere Steuergeräte frei bleiben. Je nach Anwendung kann man sich in alle Richtungen einer Ebene oder auch frei nach oben oder unten bewegen.

Haptx (noch kein Preis bekannt, haptx.com) nimmt dagegen Abschied vom Joystick und versucht als Sensor-Handschuh die virtuelle Umgebung greifbar zu machen. Die im Handschuh integrierten Widerstände machen Gegenstände oder ein Klavierspiel spürbar. Dritte Baustelle sind die VR-Brillen selbst. Der Nachteil: Aufgrund der benötigten Rechenleistung ist eine Kabelverbindung zu einem leistungsfähigen Rechner unverzichtbar.

HTC will dieses Manko mit der Vive Focus (600 bis 650 US-Dollar, vive.com) ändern. Die Hardware basiert auf SmartphoneTechnologie und kann mit aktuellen High-end-Brillen nicht mithalten. Aber es ist möglicherweise der entscheidende Schritt, um Neugierige und Gelegenheitsspieler dauerhaft in den Bann virtueller Welten zu ziehen.

Folgt aufs Wort

170-Grad-Kamera, Laser-Radar und Tracking-Algorithmen: Diese Eigenschaften machen den CX-1 zu einem selbstfahrenden Koffer. Der Trolley folgt dem Träger des zugehörigen Armbands nicht nur automatisch, sondern weicht auch Hindernissen aus und reagiert auf Gesten. Außerdem inklusive: ein Diebstahl-Alarm und ein USB-Anschluss zum Laden von Smartphones. Den Marktstart soll ab März eine Crowdfunding-Kampagne ermöglichen. Preis: circa 300 bis 400 Dollar. forwardx.com
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Ganz nach Geschmack

Ein paar gehäufte Löffel Kaffeepulver in den Filter, heißes Wasser darüber, fertig. Filterkaffee ist simpel und wieder beliebt. Der Gina Coffee Maker mit Bluetooth-Technik macht das Küchenexperiment zum smarten Erlebnis. Eine integrierte Waage misst Kaffee- und Wassermenge, während die App das Ventil auf die optimale Durchflussgeschwindigkeit einstellt. Über die Gina-Community lassen sich Kaffeerezepte mit anderen teilen. Preis: circa 230 US-Dollar. goat-story.com
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Tiefenwirksam

Statt Schlafzeit und -phasen nur zu tracken, will Philips mit einem Stirnband gezielt Einfluss auf die Schlafqualität nehmen – besser gesagt: auf die Tiefschlafphase. Bestimmte Tonfrequenzen und -lautstärken von unterschiedlicher Dauer sollen die für die Erholung wichtigste Schlafphase verlängern. Das Prinzip konnte Philips bereits erfolgreich im Rahmen einer klinischen Studie testen. Der Hightech Schlummertrunk ist ab Frühjahr erhältlich. Preis: circa 400 US-Dollar. usa.philips.com
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