Foto: Spacelife
Foto: Spacelife

Gekommen, um zu bleiben

Bis 2020 will Spacelife Origin menschliches Erbgut als Absicherung gegen Umweltkatastrophen, Kriege und andere apokalyptische Szenarien in den Weltraum schießen. Ark Core soll männliche, weibliche und bereits befruchtete Zellen enthalten und über Jahrzehnte sicher in knapp 500 Kilometern Höhe kreisen. Langfristig plant das niederländische Startup die Embryonalentwicklung sowie die menschliche Geburt im Weltraum.

Lexar F35 PR1 128GB - Alles eine Frage der Technik
Foto: Lexar

Sicherer Tipp

Die vom Smartphone bekannte Fingerabdruck-Sperre nutzt Lexar für die Verschlüsselung von Daten auf einem USB-Stick nach Industriestandard 256-Bit AES. Bis zu zehn Finger lassen sich auf dem F35 mit bis zu 256 Gigabyte hinterlegen. Voraussetzung ist ein Windows Rechner. Die Entschlüsselung geht dagegen unabhängig vom Betriebssystem. Preis: ab circa 33 US-Dollar. lexar.com

Foto: Touchjet
Foto: Touchjet

Steuererklärung

Bei diesen Gadgets ist die Tastatur Nebensache.

Vor 45 Jahren entwickelte Xerox die erste Workstation mit einer Computermaus. Seitdem hat sich das Eingabegerät ständig weiterentwickelt. Den letzten Stand zeigt beispielsweise Swiftpoint mit der ergonomischen Propoint (circa 189 US-Dollar, swiftpoint.com). Die Mini-Maus sorgt dafür, dass die Hand natürlich wie beim Schreiben seitlich auf dem Tisch liegt. Ein integriertes Gyroskop verwandelt die Maus bei Präsentationen in einen Markierstift oder Laserpointer. Rund 800.000 Dollar hat Touchjet (circa 299 US-Dollar) zur Entwicklung einer interaktiven Präsentationslösung über Crowdfunding eingesammelt. Das Set, bestehend aus einer SetTop-Box („Wave“) und einem Eingabestift („Lily“), verwandelt jeden Fernseher oder Monitor in ein bis zu 65 Zoll großes Android Tablet. Vom Fernseher zur Fernbedienung: Über Kickstarter wollten die Hersteller der Photoshop- und Lightroom-Steuerung Tourbox (circa 150 US-Dollar) gut 8.000 Euro haben, bekommen haben Sie fast 140.000. Sieben Steuerelemente ermöglichen durch Drücken und Drehen die filigrane Steuerung von Funktionen wie Pinselstärke, Größe oder Deckkraft. Tourbox ist für die Verwendung neben einem Grafiktablett oder einer Maus konzipiert.

Foto: Mobvoi
Foto: Mobvoi

Die Uhr

Mehr als 250 Millionen Dollar hat Mobvoi in mehreren Runden von Investoren wie Google, Sequioa Capital eingesammelt. 2017 stieg auch Volkswagen bei dem auf künstliche Intelligenz spezialisierten chinesischen Unternehmen ein. Mit der TicWatch C2 hat das Startup jetzt seine Smartwatch mit Googles Wear OS neu aufgelegt, das sich sowohl mit Android- als auch iOS-Smartphones versteht. Im Edelstahlgehäuse der in zwei Größen erhältlichen Uhr werkelt ein Qualcomm Snapdragon Wear 2100 Prozessor. Das Display hat eine Größe von 1,3 Zoll mit 360 mal 360 Bildpunkten. Der 400 Milliampere starke Akku soll bis zu zwei Tagen halten. Für kontaktlose Zahlungen ist NFC mit an Bord. Erhältlich in Schwarz, Silber und Roségold. Preis: circa 199 Euro. mobvoi.com

Foto: Waverly Labs
Foto: Waverly Labs

Babbelfisch

Sprachbarrieren in Echtzeit überwinden? Das jedenfalls verspricht das New Yorker Startup Waverly Labs mit dem drahtlosen Kopfhörer-Set Pilot. Im Tandem mit der App Pilot Speech Translator sollen Nutzer 15 Sprachen und 42 Dialekte verstehen. Die Spracherkennung funktioniert in zwei Modi: Als Zuhörer übersetzt der Kopfhörer automatisch das gesprochene Wort in der direkten Umgebung. Für eine direkte Unterhaltung teilen sich zwei Gesprächsteilnehmer ein Kopfhörer-Paar, um sich so in ihrer jeweils eigenen Sprache zu unterhalten. Alternativ verbinden sich bis zu fünf Pilot-Nutzer direkt über die App für eine Unterhaltung. Fünf Millionen Dollar hat das Startup in zwei Crowdfunding-Runden eingesammelt. Preis: circa 199 US-Dollar. waverlylabs.com

Foto: Carryyygum
Foto: Carryyygum

Voll spannend

Der „kleinste Gepäckträger der Welt“ transportiert klei nere Gegenstände wie Brötchentüte, Lunchbox oder Pullover direkt am Lenker. Das Gummiband hält mit Kletthalterungen und ist ideal für Rennräder, Single Speeds, Mountainbikes oder Fahrräder mit Kindersitz. Die Idee kam dem Münchener Carl Heinze beim Radeln durch den Englischen Garten auf einem Fahrrad ohne Gepäckträger mit Zeitschrift und Tischtennisschläger in der Hand. Rund 20.000 Euro kamen bei Kickstarter zusammen. Preis: circa 19 Euro. carryyygum.com