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Startup-Nachrichten

Bosch plant neuen Startup-Fonds

RBVC, der Venture-Capital-Arm des Bosch-Konzerns, expandiert. Wie RBCV-Chef Ingo Ramesohl gegenüber dem Handelsblatt erklärte, soll ein Büro in Shanghai eröffnet werden, um die Beteiligung an Startups, die an Zukunftstechnologien arbeiten, auszubauen. Zudem plant RBVC für Anfang 2019 einen neuen Fonds, um weitere Deep-Tech-Startups zu fördern. Mit den bisherigen drei Fonds hat das Unternehmen bereits 420 Millionen Euro investiert und ist an 32 Startups beteiligt. Im nächsten Jahr gebe es Bedarf, aufzustocken. Bisher standen die Themen Blockchain, Machine Learning, IoT und Halbleiter im Fokus. Zu den bekanntesten der geförderten Firmen zählt das Berliner Blockchain-Startup Iota. handelsblatt.com (paid) und gruenderszene.de

Zalando senkt Jahresprognose

Ein Umsatzplus von 20 bis 25 Prozent hatte der Online-Modehändler für 2018 prognostiziert. Nach Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das zweite Quartal rechnet Zalando nun nur noch mit einem Plus, das näher an den 20, denn an den 25 Prozent liegt. Zwar schaffte das Unternehmen in Q2 eine Steigerung des Umsatzes um 20,9 Prozent auf 1,33 Milliarden Euro und kam mit 24,6 Millionen aktiven Kunden auf 29 Millionen Bestellungen – ein neuer Höchststand für das Berliner Grownup. Allerdings sank der durchschnittliche Warenkorbwert um 6,4 Prozent. gruenderszene.de und t3n.de

Neues Startup der Stylight-Gründer bereits vor dem Start 13 Millionen Euro wert 

Die ehemaligen Stylight-Gründer haben ein neues Startup ins Leben gerufen. Was schon bekannt ist: Alasco will die Baubranche mit einer SaaS-Lösung digitalisieren. Wie deutsche Startups exklusiv berichtet, soll es in den vergangenen Wochen einen regelrechten Bieterwettstreit von namhaften Investoren gegeben haben, aus dem Holtzbrinck Ventures und Picus Capital als Sieger hervorgegangen sein sollen. Die Bewertung des Unternehmens, das noch nicht einmal offiziell gestartet ist, soll bereits bei 13 Millionen Euro liegen. deutsche-startups.de

Delivery Hero könnte zum Konkurrenten von HelloFresh werden

Bisher liefert Delivery Hero fertige Gerichte von Restaurants aus. Nun zieht CEO Niklas Östberg ein neues Geschäftsfeld in Betracht: „Für uns wäre es eher sinnvoll, wenn unsere Restaurants den Kunden die Zutaten für ihr Lieblingsessen zusammenstellen und liefern, damit der Kunde es auch daheim zubereiten kann“, sagte er gegenüber Gründerszene. Mit dem Berliner Unicorn würde ein fünfter großer Player den Kochboxen-Markt betreten. Ob sich Gastronomen für die Idee erwärmen können, ist indes noch fraglich. gruenderszene.de

 

Investments & Exits

160 Millionen Euro für Deezer

Der Musikstreamingdienst Deezer sammelt bei einer Bewertung von einer Milliarde Euro 160 Millionen Euro Risikokapital ein. Zu den Investoren gehören die saudi-arabische Kingdom Holding, das Musiklabel Rotana sowie das französische Telekommunikationsunternehmen Orange. „I would like to welcome our new shareholders KHC and Rotana to Deezer and I’m excited to work with them to take Deezer to the next level. The new funding enables us both to accelerate our expansion in fast growing international music markets and strengthen our positions in key territories“, kommentiert Hans-Holger Albrecht, CEO von Deezer. deezercommunity.com

11,5 Millionen Dollar für Healthech Klara

der beiden deutschen Gründer Simon Bolz und Dr. Simon Lorenz hat am Dienstag den Abschluss seiner Series-A-Finanzierung in Höhe von 11,5 Millionen Dollar verkündet. Neben den Bestandsinvestoren Project A, Lerer Hippeau, Atlantic Labs und Creathor Ventures investierte auch der renommierte US-VC FirstMark Capital, der unter anderem an Airbnb, InVision, Pinterest und Shopify beteiligt ist, und nun als neuer Lead-Investor die Runde für Klara anführte. FirstMark-Partner Amish Jani übernimmt zudem einen Sitz im Klara-Vorstand. Das 2013 gegründete Healthtech will mit seiner Messaging-Plattform die Kommunikation zwischen Arztpraxen, Patienten und weiteren Akteuren des Gesundheitswesens vereinfachen. Per Mail und techcrunch.com

Eon steigt bei Lumenaza ein

Das Berliner Software-Startup Lumenaza verkündet den Abschluss einer Wachstumsfinanzierung in Höhe von 2,5 Millionen Euro. Neben den Bestandsinvestoren EnBW New Ventures und dem VC Fonds Technologie Berlin unter Führung der IBB Beteiligungsgesellschaft steigt der Energiekonzern Eon als neuer Investor bei Lumenaza ein. Mit ihrer „Utility-in-a-box”-Lösung verknüpft die 2013 gegründete modulare Software-Plattform Erzeuger und Verbraucher erneuerbarer Energien miteinander. Pressemitteilung und gruenderszene.de

 

Japanisches Software-Startup schließt Series E ab

Freee zählt zu den bekanntesten und zugleich ältesten Startups aus Japan. In einer Series E hat das 2012 gegründete Software-Unternehmen kürzlich 60 Millionen Dollar erhalten. Mit dem Geld soll unter anderem ein API-Ökosystem aufgebaut werden, um die Integration weiterer Anwendungen zu ermöglichen. techcrunch.com

International

Facebook: Keine Anfragen an Banken wegen Finanzdaten

Facebook widerspricht einem Bericht des Wall Street Journals, demzufolge das Tech-Unternehmen Banken um Finanzinformationen ihrer Kunden gebeten haben soll. Gegenüber Techcrunch sagte eine Sprecherin, dass Facebook weder Details zu Kreditkartentransaktionen abgefragt habe, noch interessiert am Aufbau eines Banking-Features sei. In der Anfrage – die zudem von den Banken ausgegangen sei – gehe es lediglich um Partnerschaften für Kundenchats und Live-Updates via Bots. Eine solche Kooperation besteht beispielsweise bereits mit der Citibank in Singapur. techcrunch.com via turi2.de

Erneute Aufregung bei Tesla: Bald nicht mehr an der Börse?

Am Dienstag sorgten gleich zwei Tesla-News für Furore: Wie die Financial Times unter Berufung auf Insider berichtet, hat Saudi-Arabiens Staatsfonds PIF eine milliardenschwere Beteiligung am Elektroautobauer erworben: Zwischen drei und fünf Prozent des Unternehmens mit einem derzeitigen Wert von 1,7 bis 2,9 Milliarden Dollar sollen dem PIF gehören. Bislang äußerten sich weder Tesla noch der Staatsfonds. Tesla-Chef Elon Musk setzte indes kurz nach Bekanntwerden der Nachricht einen Tweet ab, demzufolge er erwägt, Tesla von der Börse zu nehmen – zu einem Aktienpreis von 420 Dollar, die Finanzierung sei gesichert. Die Tesla-Aktie reagierte mit derart starken Schwankungen, dass die Nasdaq kurzzeitig den Handel mit dem Wertpapier aussetzte. In einer Email an die Mitarbeiter und in einem Blogpost äußerte sich Musk zu den Motiven seiner Erwägungen. Derweil prüft die SEC den Verdacht der bewussten Kursmanipulation. spiegel.de, techcrunch.com, Blogpost, reuters.com

Cupertino will einen eigenen Hyperloop

Die 60.000 Einwohner starke kalifornische Kleinstadt Cupertino ist insbesondere als Apple-Standort bekannt. Nun berichtet Wired, dass die Apple-Stadt um eine eigene Hyperloop-Trasse werbe. Erste Gespräche mit Hyperloop Transportation Technologies würden bereits laufen. Die geplante Strecke soll rund 19 Kilometer lang sein und von Cupertino bis nach San Jose reichen, um die zahlreichen Pendler innerhalb von wenigen Minuten zu befördern. Die finanziellen Kosten sollen auch von Apple mitgetragen werden. wired.de

Steht Slack vor einem neuen großen Investment?

Wie Techcrunch berichtet, soll Slack eine neue große Finanzierungsrunde in einer Größenordnung von etwa 400 Millionen Dollar – oder mehr – vorbereiten. Damit könnte das Unternehmen eine Bewertung von rund sieben Milliarden Dollar erreichen. Nach dem letzten Investment in Höhe von 250 Millionen Dollar im September 2017, wurde Slack auf 5,1 Milliarden Dollar taxiert. General Atlantic soll nach Auskunft mehrerer Quellen als neuer Lead-Investor auftreten. Slack wollte die Spekulationen nicht kommentieren. techcrunch.com

 

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