Wie seid ihr auf die Idee für Adventsome gekommen?

Wir haben uns im letzten Jahr gegenseitig einen Adventskalender selbst erstellt, weil wir mit der vorhandenen Auswahl nicht zufrieden waren. Die Kalender waren uns zu eintönig, zu vorhersehbar. Dann kam die Idee: Warum kein gemischter Kalender, sodass man jeden Tag aufs neue überrascht wird, weil man keine Ahnung hat, was sich im Geschenk versteckt. Adventsome war geboren.

Dass wir uns mit Adventsome auf Startups fokussieren, hat mit unserer eigenen Begeisterung für Startups zutun. Wir finden die Szene super spannend und testen selber gerne neue Produkte und Ideen aus. Außerdem dachten wir, dass es für die Startups eine tolle Chance ist, bekannter zu werden. Wir versprachen uns auch schnellere Entscheidungen und einen entspannteren Kontakt mit den jungen und kleinen Teams!

Adventsome ist ja selbst ein kleines Startup. Wieviele Kalender müsst ihr verkaufen, damit sich dieses Geschäftsmodell für euch auszahlt?

Wir erreichen unseren Break-even-Point in diesem Jahr bei 350 verkauften Kalendern. Dann sind die Kosten für Adventsome gedeckt und wir schreiben grüne Zahlen. Hier spielen natürlich einige Initialkosten, die im nächsten Jahr geringer sein werden oder ganz wegfallen.

Was bringt es Startups, bei euch mitzumachen?

Die Art und Weise, wie unsere Kunden die Produkte der Startups entdecken ist eine ganz besondere. Man packt das Produkt in freudiger Erwartung aus, probiert es aus, recherchiert vielleicht zusätzlich im Internet, was für Benefits und Details bei dem Produkt eine Rolle spielen. Wir sind überzeugt, dass Adventsome die beste Möglichkeit ist, für Startups neue Kunden für sich zu gewinnen. Natürlich wählen wir sorgfältig aus, sodass wir wissen, dass die Produkte überzeugen werden!

Hattet ihr viele Anfragen – oder war es eher schwierig, Startups zum Mitmachen zu überreden?

Wir haben, da wir ja jetzt im ersten Jahr völlig unbekannt ist, jedes Startups selbst telefonisch kontaktiert. Tatsächlich war die Resonanz dann aber total gut! Fast alle Startups waren von Adventsome begeistert und haben es sich zumindest im Team überlegt. Natürlich hat es manchmal nicht geklappt, wenn man zum Beispiel keinen gemeinsamen Nenner im Preis finden konnte. Aber die Idee kam gut an und wir haben innerhalb weniger Wochen alle Türchen gefüllt bekommen!

Lea Nikbin: Lea studiert aktuell Jura in Bonn und plant 2019 ihr Staatsexamen abzulegen. Nebenbei hat sie in verschiedenen Einzelhandelsgeschäften (z.B. Marc O’Polo) gearbeitet und so viel über Kundenkontakt und -umgang gelernt.

Josias Hornstein: Josias hat BWL in Düsseldorf studiert und anschließend zwei 6-monatige Praktika absolviert: Zuerst bei NISSAN im Marketing für Electric Vehicles, anschließend bei REWE im Marketing der Eigenmarken.

Lassen sich selber gerne überraschen: Josias und Lea mit ihrem Startup-Adventskalender. Foto: Adventsome
Lassen sich selber gerne überraschen: Josias und Lea mit ihrem Startup-Adventskalender. Foto: Adventsome