Was 2017 betrifft: Wichtig ist im kommenden Jahr, die sehr gute Fundraising-Situation zu nutzen und gleichzeitig das operative Geschäft voranzubringen. Neue Chancen ergeben sich beispielsweise rund um Blockchain, AI, Robotics und Bots.

Was uns betrifft: Wir werden den HTGF III mit noch größerer Industriebeteiligung closen und eine Reihe sehr schöner Exits zeigen können.

Alex von Frankenberg ist Geschäftsführer bei High-Tech Gründerfonds.


Was 2017 betrifft: Schnelleres Wachstum und größere Finanzierungsrunden für Berliner Startups. Innovation auf app-fatigue era mit Chatbots und erstes Wachstum von „suggestion based“ vs. „search based“ Commerce.

Was uns betrifft: 10x 2016 in jeder Hinsicht.

Michael Cassau ist Gründer und Geschäftsführer bei Grover.


Was 2017 betrifft: Wir erwarten mehrere Entwicklungen im kommenden Jahr: Berlin als Startup-Hauptstadt wird seit dem Brexit noch mehr an Bedeutung gewinnen. In Berlin kommen Startups, Founder und Kapitalgeber aus aller Welt zusammen und treffen sich auf „neutralem“ Boden. Berlin wird immer mehr wie das Silicon Valley, Tech-Startups finden hier Nährboden, die Stadt ist sehr international und hat eine unvergleichbare Atmosphäre. Spezialisten aus aller Welt zieht es nach Berlin. So haben wir unser Unternehmen Simplesurance auch bewusst in Berlin aufgebaut, weil wir von der Internationalität der Stadt profitieren wollten. Jetzt arbeiten über 120 Mitarbeiter aus 25 Nationen bei Simplesurance. Ein weiterer Trend ist das Internet der Dinge, das noch lange nicht ausgereift ist. IoT bietet viel Potenzial für innovative Ideen, besonders aus dem Bereich der Insurtechs. Somit wird auch die Insurtech-Branche im nächsten Jahr eine zunehmend wichtige Rolle einnehmen. Die Digitalisierung der Vertriebskanäle von Versicherungen steht noch am Anfang und wird sich weiterentwickeln. Momentan sind viele Insurtechs noch Makler, aber das Vertrauen der großen Partner und Kooperationen mit diesen ermöglicht den Insurtechs nach und nach mehr Autonomie. Unsere Kooperation mit Munich Re zum Beispiel ermöglicht uns, zukünftig eigene Produkte zu entwickeln und sie an unsere stets digitalen Kunden anzupassen. Das wird nächstes Jahr vermehrt vorkommen. Zuletzt wird die Cyberwelt immer gefährlicher, weil die Tricks der Kriminellen ausgereifter werden, daher ist digitaler Schutz wichtig.

Was uns betrifft: 2017 wird spannend! Produktlaunch: Wir bieten Konto-Schutz für Online-Transaktionen an. Internationalisierung: Anfang 2017 treten wir in die UK ein und ziehen Märkte außerhalb Europas in Betracht.

Robin von Hein ist Gründer und CEO von simplesurance


Was 2017 betrifft: 2017 steht das Thema Cross Device im Vordergrund. Welchen Einfluss haben Cross-Device-Daten auf das tägliche Arbeiten und wie kann man Datensilos von den verschiedenen Endgeräten auflösen? Es kommen immer mehr Geräte auf den Markt, die digital verbunden sind. Neue Technologien wie Cross-Device-Tracking werden daher zunehmend wichtig und erlauben Unternehmen, personalisiertes, nutzerzentriertes Marketing zu betreiben und kanal- und geräteübergreifend zu denken. Das ist gerade für Startups ein riesiges Potential an neuer Reichweite und Business Opportunities.

Was uns betrifft: Wir werden weiterhin Innovationstreiber für Analytics- und Marketinglösungen sein und unseren Kunden so ermöglichen, von der stetigen Digitalisierung zu profitieren. Auch 2017 wollen wir um 30 Prozent wachsen.

Christian Sauer ist Gründer und CEO von Webtrekk.


Was 2017 betrifft: Der Megatrend für 2017 ist Digitalisierung in allen Facetten. Hier ist auch der Berührpunkt zwischen Startups und etablierten Unternehmen. Und sinnvolle Zusammenarbeit und Ergänzung wird das große Thema nächstes Jahr.

Was uns betrifft: Wir haben mit Lunchit.de ein Produkt entwickelt, das etablierten Unternehmen jeder Größe ein Problem löst: die Mittagsverpflegung der eigenen Mitarbeiter. Unser Ziel sind insgesamt 1.000 neue Kunden.

Florian Gottschaler ist Gründer und Vorstand der Spendit AG.


Was 2017 betrifft: 2017 wird im Fintech-Bereich vor allem in Sachen Politik und Regulatorik interessant: Wie geht es weiter mit dem Brexit? Werden nach der Schweiz noch mehr Länder Fintech-Lizenzen vergeben? Wird es ein Gesetz geben, dass die Blockchain verifiziert? Die Antworten werden große Auswirkungen auf die technischen Entwicklungen haben.

Was uns betrifft: Wir nehmen uns jedes vor besser zu werden als letztes Jahr!

Ramin Niroumand ist Co-Founder von Finleap.


Was 2017 betrifft: Mehr Bewegung in Sachen Börsengängen im deutschen beziehungsweise europäischen Startup-Ökosystem wird ceteris paribus Investitionen in junge Unternehmen, vor allem auch in Berlin als Hub wieder weiter nach oben treiben.

Was uns betrifft: Weiter Laserfokus auf unsere Vision, die europäische Plattform für interessante Geldanlagen zu werden.

Christian Tiessen ist Co-Founder und Managing Director bei Savedo.


Was 2017 betrifft: Ein großes Thema wird die Gleichstellung der Geschlechter sein – und zwar auch bei Tech-Startups. Zudem wird es immer mehr Frauen als Risikokapitalgeberinnen und Gründerinnen geben. Ein weiterer Trend betrifft die Mitarbeiter selbst. Anpassungsfähigkeit und ein „Learning Mindset“ werden zu Schlüsselmerkmalen.

Was uns betrifft: E-Learning boomt! Da wird Udemy seine internationale Ausrichtung weiter vorantreiben, einschließlich der Erweiterung der Kursbibliothek, um der weltweiten Nachfrage für Online-Kurse gerecht zu werden.

Jan Belke ist Head of German Market bei Udemy.


Was 2017 betrifft: Damit Deutschland auch weiterhin einer der Big Player der globalen Wirtschaft bleibt, müssen Startups, Mittelstand und Konzerne durch Vernetzung und Austausch das Know-how des jeweils anderen nutzen. Nur so können wir die Digitalisierung in Deutschland und Europa vorantreiben. Das Thema Internet of Things gehört für uns zu den wichtigsten Trends für 2017, hier sind weitere spannende Entwicklungen zu erwarten. Auch die Factory Berlin wird sich im nächsten Jahr weiterhin intensiv mit diesem Themenfeld beschäftigen und Innovationen vorantreiben.

Was uns betrifft: Wir werden auch 2017 unser Ziel weiterverfolgen, mit der Factory Berlin das größte und wichtigste Netzwerk für Innovationstreiber aus alter und neuer Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien aufzubauen.

Udo Schloemer ist CEO und Gründer der Factory Berlin.


Zuerst erschienen in Berlin Valley Nr. 19/20016

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