Diesmal sind es gleich drei: Bastian Nominacher, Martin Klenk, Alexander Rinke. Die Gründer von Celonis sind in Berlin mit dem Wirtschaftspreis Entrepreneur of the Year 2016 ausgezeichnet worden. Sie siegten in der Kategorie Startup. Mit dem Preis würdigt die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY bereits zum 20. Mal Unternehmer, die „überdurchschnittliche Bestleistungen erzielen, laufend für bemerkenswerte Innovationen sorgen, dabei aber auf einen fairen Umgang mit Mitarbeitenden setzen und auch noch helfen, gesellschaftliche Fragen zu lösen“. Frühere Preisträger in der Kategorie Startups waren unter anderen: Jan Beckers (Hitfox) sowie Kai und Christian Wawrzinek (Goodgame Studios).

Die Preisverleihung fand am Freitag in Berlin im Historischen Museum im Rahmen einer festlichen Gala statt, mit viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – und Vertretern aus der Startup-Szene. In diesem Jahr erreichten 34 Unternehmen in dem mehrstufigen Wettbewerb das Finale. Aus diesem Kreis wählte eine unabhängige Jury die Unternehmerinnen und Unternehmer für den begehrten Titel aus, der in verschiedenen Kategorien verliehen wird. In der Kategorie Dienstleistung/IT gewannen Ursula Schelle-Müller und Dieter Müller von der Motel One Group. Sie werden Deutschland beim „World Entrepreneur Of The Year Award“ im Juni 2017 in Monte Carlo vertreten.

Bastian Nominacher, Martin Klenk und Alexander Rinke gründeten Celonis 2011 in München. Sie habe eine intelligente Big Data Technologie entwickelt, die sämtliche Abläufe im Unternehmen analysiert und visualisiert. Mit ihrem Process Mining decken sie Schwachstellen auf und ermöglichen es, Prozesse transparenter, schneller und kostengünstiger zu machen. Inzwischen bietet Celonis drei branchenspezifische Varianten seines Werkzeuges an. Nutzer können dabei nicht nur ihre eigenen Prozesse analysieren, sondern sich auch mit den anonymisierten Daten anderer Firmen vergleichen. Zu den Kunden gehören der Bayerische Rundfunk, Siemens, Bayer, Vodafone, Airbus und Nestlé.

Celonis Investoren sind Accel Partners und 83North

Celonis beschäftigt heute in München und an zwei weiteren Standorten fast 100 Mitarbeiter und erzielt einen niedrigen zweistelligen Millionenumsatz. „Unser Ziel ist es, eine neue Softwarekategorie für die Datenanalyse zu etablieren“, sagt Alexander Rinke. „Wir bauen ein weltweit führendes, internationales Softwareunternehmen auf.“

In diesem Sommer hat Celonis von Accel Partners und 83North eine Finanzierung von rund 27,5 Millionen US-Dollar bekommen. Damit soll nun das Wachstums von Celonis vorangetrieben werden „Der Markt für Process Mining ist unglaublich groß, wir sind darin mit Abstand führend, aber wir müssen den Markt noch entwickeln – und das kostet Geld“, erklärt Alexander Rinke.

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