Ab März bietet die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit kostenlose Beratungssprechstunden für Startups an. Die Sprechstunden finden regelmäßig an jedem ersten und dritten Mittwoch im Monat jeweils von 14 bis 16 Uhr statt. Damit will die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Maja Smoltczyk die Entwicklung Berlins zur Startup-Metropole „
verstärkt unterstützend begleiten“.

Startups zeichneten sich dadurch aus, dass Produkte und Geschäftsmodelle stetig angepasst und weiterentwickelt würden. Instrumente für dieses agile und experimentierende Vorgehen seien häufig datenschutzrelevante Methoden, teilte die Beauftragte für Datenschutz mit.

Zu den gängigen Beratungsthemen zählen Hilfestellungen zum Verständnis des Personenbezugs von Daten, zum Beispiel im Zusammenhang mit gerätebezogenen Daten wie MAC-Adressen, sowie der Einsatz von Instrumenten für die Nutzungsverfolgung (Tracking) und Profilerstellung. Startup-Gründer sollten sich frühzeitig mit den rechtlichen Rahmenbedingungen ihres Schaffens vertraut machen, hieß es weiter. In der Anfangsphase bestehe größerer Spielraum, Ideen und Geschäftsmodelle datenschutzkonform zu gestalten und entsprechend weiterzuentwickeln.

„Unser neues Beratungsangebot bietet Startups die Möglichkeit, sich insbesondere in der frühen Gründungsphase mit Fragen des Datenschutzes auseinanderzusetzen und entsprechende Maßnahmen in ihrem Geschäftsplan zu berücksichtigen. Dadurch können kostenaufwendige Nachbesserungen vermieden und kann zusätzlich die Wissensbasis für richtungsweisende Geschäftsentscheidungen verbessert werden“, sagte Maja Smoltczyk.

Die erste Sprechstunde findet am 1. März von 14 bis 16 Uhr statt.
Ort: Puttkamerstraße 16-18, 10969 Berlin (Besuchereingang / 5. Etage)
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, kann aber erfolgen unter
mailbox@datenschutz-berlin.de beziehungsweise telefonisch unter 030 13889 0.

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