Während Ende Februar die Mobilfunkbranche auf dem Mobile World Congress in Barcelona ihre Innovationen zeigt und die Themen der Zukunft diskutiert, öffnet am gleichen Ort zur gleichen Zeit Four Years From Now, kurz 4YFN, eine Plattform für die Startup-Community. Neben Keynotes, Panels, Fireside Chats und Workshops präsentieren mehr als 500 Startups aus mehr als 50 Ländern auf dem Innovation Market ihre Ideen.

Beim dreitägigen Wettbewerb der Plattform haben es auch drei deutsche Teilnehmer unter die 24 Finalisten geschafft: Moodnode und Breeze treten in der Kategorie Internet of Things, Medianalitics aus Berlin in der Kategorie Digital Media an. Im Feld Disrupted by Mobile sind keine Teilnehmer aus Deutschland vertreten. Insgesamt hatten sich 325 Unternehmen aus 45 Ländern für den 4YFN Awards beworben.

Breeze

Das Hamburger Startup Breeze könnte man scherzhaft auch als Luftnummer bezeichnen. Denn genau um die geht es bei dem Startup von Robert Heinecke. „Jeden Tag atmen wir ungefähr 20.000 Mal ein und aus. Unsere Luft ist wichtig. Dennoch verschmutzen wir sie jeden Tag mehr. Wir wissen fast nichts über die Luft, die unser Leben bestimmt.“ Mit einem engmaschigen Netzwerk kleiner, preiswerter Sensoren will Breeze genau dieses Verständnis der Umwelt ermöglichen, um so bessere Strategien zum Schutz der Umwelt entwickeln zu können.

Breeze (Foto: Breeze)
Breeze (Foto: Breeze)

Medianalitics

Auch beim Berliner Medianalitics ist der Name Programm: Ziel des Online-Tools ist die Darstellung der Sichtbarkeit der eigenen Marke. Dafür analysiert das Unternehmen Live-Streaming-Angebot, Social-Media-Inhalte, Influencer, User Generated Content sowie Produktplatzierungen. Die Darstellung erfolgt in drei Schritten: Mit quantitativen Daten zur Analyse von Werbekampagnen, qualitativ durch Abbildung der Kundenmeinung und mit Echtzeit-Applikationen, darunter Second-Screen-Anwendungen und die Werbebuchungsanzeige in Echtzeit. Das große Ziel ist die Quantifizierung der Rendite und der Kunden.

Medianalitics (Foto: Medianalitics GbH)
Medianalitics (Foto: Medianalitics GmbH)

Moodnode

Das Upgrade der eigenen vier Wände mit smarter Beleuchtung bedeutet ein Downgrade für bestehende Lichtschalter. Die Moodnode-Schalter des gleichnamigen Berliner Startups verstehen sich als Ersatz für klassische Kippschalter. Die von Małgorzata Zbierska und Michał Rogowski entwickelte Idee ist aber gleichzeitig auch Lichtsensor, der die Beleuchtung an das Tageslicht anpasst, sowie Energiemesser und Alarmsensor, der bei Abwesenheit über die Android und iOS-App verdächtige Bewegungen in der Wohnung signalisiert.

Moodnode (Foto: Moodnode GmbH)

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